Join_500x350.jpgWenn am 23. und 24. April in Berlin die NEXT13 ihre Tore öffnet, werden die Teilnehmer neue Gebiete erforschen und sich dem Motto „Here be Dragons" folgend den Herausforderungen der Zukunft stellen.

Das haben auch Malte Müller und Andreas Lexa getan. Unter dem Namen We Are Fellows gründeten die beiden 2011 ein Design-Studio in Hamburg, das nun den Auftrag erhielt, das Konferenz-Motto der NEXT13 visuell umzusetzen.

Die Ergebnisse sind schon seit einiger Zeit in der optischen Gestaltung der NEXT13-Kommunikation zu bewundern. Die Grundidee des Designs beruht auf dem Prinzip "Fog of War". Wie auf mittelalterlichen Karten unbekannte, kartografisch nicht erschlossene Gebiete mit Drachen oder dem Satz "Here be Dragons" geschmückt wurden, so liegen heute in Computerspielen Bereiche im Nebel, die außerhalb des Sichtfeldes liegen oder noch gar nicht erforscht wurden. Der "Fog of War" greift also das Motto der NEXT auf seine Weise auf.

Wie die Ideen entstanden sind und wie sie für Anzeigen, Location-Branding und Trailerfilm umgesetzt wurden, haben Malte und Andreas der Page im Interview verraten.
„Alles ist dabei ganz analog durch Setbau und Fotoshooting entstanden", sagen Malte und Andreas. „Nichts davon wurde am Bildschirm gebaut. Wenn das abstrakte Element Nebel auf die konkreten Interface-Elemente trifft, passieren spannende Dinge, die einen visuellen Hintergrund zum Programm der Konferenz bilden."

Auf Lichtspiel und Nebelschwaden als Effekte setzt auch im Trailerfilm (Creative Direction: We Are Fellows, Regie: Cristian Straub). Die abstrakte Qualität der Motive baut dabei eine Brücke zu den Themen der Konferenz: Wenn über vor Jahren noch unvorstellbare Datenmengen oder Technologien gesprochen wird, dann soll sich der Nebel der Zukunft auflösen und die wartenden Drachen ihren Schrecken verlieren.

Welche Drachen es zu bezwingen und welche Nebel es zu lichten gilt, ist auf der NEXT13 am 23. und 24. April zu erfahren. Auf drei Bühnen und in zahlreichen Workshops werden an zwei Tagen über 100 Experten ihr Wissen mit den NEXT13-Besuchern teilen. Darunter sind Tech Blogger Robert Scoble, Stephen Wolfram (Erfinder von Wolfram Alpha) und Harper Reed, Digitalchef von Obamas datengetriebener Wiederwahlkampagne.

Erwartet werden etwa 2.000 Teilnehmer, darunter Vertreter großer Konzerne und Agenturen, Business-Developer, Marketing-Experten, Entwickler und Kreative sowie viele Start-ups, für deren Themen und Pitches in Zusammenarbeit mit dem Telekom-Inkubator hub:raum eine eigene Bühne bereitstehen wird.

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Auch in diesem Jahr haben Start-ups aus ganz Europa wieder die Möglchkeit ihre viel versprechenden Ideen am 23. & 24. April live auf der Trendkonferenz NEXT Berlin zu pitchen. Hub:raum, der Inkubator der Deutschen Telekom, sucht zusammen mit SinnerSchrader nach kreativen Neueinsteigern, deren Innovationen das Zeug haben, die digitale Wirtschaft zu beeinflussen.

Wer hat genug Drive und Nerven, sich und seine Start-up-Idee auf der NEXT13 Start-up Stage im Berliner Congress Center (bbc) zu präsentieren? Die Anmeldungsphase für den internationalen Pitch startet heute auf nextberlin.eu/startups und endet am 8. März 2013. Ab dem 25. Februar seid ihr dann gefragt, eure Lieblingsbewerber in die nächste Runde zu wählen. Sobald die Votingphase am 29. März abgeschlossen ist, wird eine Expertenjury die 12 Finalisten aus den Top 30 der Community auswählen. Die glücklichen Finalisten werden von Vertretern von hub:raum, sowie aufstrebenden Entrepreneuren, VCs und Medienvertretern gewählt.

Neben internationaler Aufmerksamkeit erwartet den Gewinner ein von hub:raum und SinnerSchrader geschnürtes Start-up-Paket. Dieses wird wertvolle Sachpreise, wie beispielsweise ein Mentoring-Programm, sowie eine Geldprämie enthalten.

Am zweiten Konferenztag ist es dann soweit - die Finalisten präsentieren ihre Visionen und Geschäftsmodelle live bei der Pitch-Session, die von Hermione Way (Newspepper, TNW) moderiert wird. Die Journalistin und Unternehmerin führte bereits in den vergangenen zwei Jahren durch das Programm und betonte, dass sie "sehr beeindruckt von der Qualität der Start-ups aus Berlin" gewesen sei.

Wir sind gespannt, was Europas Start-up Szene in diesem Jahr zu bieten hat!

In seinem Blog skizziert Richard Gutjahr, wie seiner Meinung nach der ominöse Apple-TV aussehen wird. Zusammengefasst: Es wird keinen geben. Zumindest keinen kompletten Fernseher. Im Zentrum stünden vielmehr iPhone und iPad, über die die Sender via AirPlay in Richtung Bildröhre gestreamt würden.

Grundsätzlich stimme ich Richards Analyse zu. Den TV-Herstellern fehlt es massiv an Innovationskraft und Geschwindigkeit - und nicht zuletzt einem umfassenden digitalen Ökosystem, um die Bedürfnisse von uns Nutzern mittelfristig zu befriedigen. Daher wird Apple in diesen Markt drängen.

Trotzdem zweifele ich daran, dass alles über die iDevices laufen wird.

Warum?

1. Power:
Wir haben keine Lust, unsere kostbaren Akkus für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa zu verwenden. Bewegtbild - insbesondere HD - saugen Saft. Eine Lösung wären externe Stromquellen. Doch die berauben die Geräte ihrer Stärke: Mobilität.

2. Nutzer-Fixiertheit der Geräte:
Wir schauen mit der Familie einen Film via iPhone/AirPlay, müssen aber überraschend weg. Und jetzt? "Fin!" rufen, Handy greifen und verschwinden?

Was könnte es also werden?
Ich glaube an eine aufgebohrte Variante der Box, die aktuell als Apple TV verkauft wird. Gegenüber iDevices bietet sie eine eigene Stromversorgung und ist nicht an einen bestimmten Nutzer gebunden.

Bislang fehlt Apple TV noch die wichtigste Komponente erfolgreichen Fernsehens: Live-Elemente. Zwar gibt es zarte Versuche mit Inhalten des Wall Street Journals, US-Baseball und der NBA, aber von klassischem Live-TV, inkl. Zapping, ist es noch weit entfernt. Fernsehprogramm kommen quasi als Apps daher. Praktisch ist anders.

Doch das ist machbar - gerade für Apple. Optimistisch macht mich die Deutsche Telekom.

Mit T-Entertain zeigen sie in Ansätzen, wie es aussehen könnte: Performante, gut durchdachte Software des Media-Receivers, blitzschnelles Umschalten auch bei HD-Inhalten, das bequeme Programmieren von Aufnahmen von unterwegs via App, und - last not least - die Integration von Live-(Pay-)TV.

Lange habe ich mich gefragt, wie Apple dieses Thema lösen könnte. Digitales hochauflösendes Live-TV, also vornehmlich Sport, Events und Shows, ist die Kernvoraussetzung, um die klassische Glotze im Wohnzimmer abzulösen. Wer das nicht erfüllt, wird Nische bleiben. Bislang hemmen hier unzählige Standards die Entwicklung: gefühlte Billionen verschiedener Verschlüsselungen, Smartcards und Set-Top-Boxen treiben jeden in den Wahnsinn.

Wie T-Entertain kann auch Apple das umgehen. Schluss mit TV via DVB-C, -S oder -T - her mit richtigem Live-TV via Breitband. Apple könnte - wie schon bei Musik, TV und Filmen - zur Plattform werden und jetzt auch Live-Fernsehen bequem verfügbar machen, inkl. Rekorder im Netz, Ping-Integration, Social-Elementen etc. Ein Apple Newsstand, nur eben für Live-Fernsehen und Abo-Möglichkeit - 30-Prozent-Share an Apple inklusive.

Ich freue mich drauf.

Digitaler Frischfisch

Der interaktive Konsument revolutioniert das Marketing. Ein Blog von SinnerSchrader.

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