Das lange Ende der Nachfragekurve

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TailWired-Herausgeber Chris Anderson hat die Formel The Long Tail in einem Wired-Artikel vom Oktober 2004 geprägt. Eine wörtliche Übersetzung bietet sich nicht so recht an. ;) Was Anderson meint, ist das lange Ende einer typischen Nachfragekurve, die von relativ wenigen sehr häufig verkauften Hits bis zu sehr vielen Produkten reicht, die sehr selten verkauft werden. In dem kleinen Schaubild links ist dieses Ende gelb eingezeichnet.

Andersons These ist, dass in vielen Märkten das lange Ende in der Summe heute größer ist als der durch Hits getriebene Marktanteil. So macht beispielsweise Amazon inzwischen mehr Umsatz mit Büchern, die niemals Hits waren, als mit Bestsellern. Das Internet hat den Konsumenten bequemen Zugang zu den großen Katalogen verschafft - die Selektionsfunktion des Handels entfällt.

Anderson schreibt nun ein Buch über das Thema und hofft vermutlich, dass sich sein Werk möglichst weit links auf der Nachfragekurve ansiedeln kann. Parallel dazu führt er ein Blog, um den Recherche- und Schreibprozess zu begleiten - und natürlich so früh wie möglich mit der Buchpromotion zu beginnen.

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Ohne Filter von Fischmarkt zu 5.07.05 18:09

A Long Tail without good filters is just Mehr

1 Kommentare

"Long-Tail-Sellings" funktionieren nur durch Selbstausbeutung. Es sind Konsumenten und Kleinsthändler, die die Ware jahrelang kostenlos vorrätig halten und sie schließlich zu geringsten Beträgen verticken. Ohne dieses "ich arbeite erstmal kostenlos und weiß nicht, was am Ende rauskommt"-Gesinnung wäre dieser Markt nicht lukrativ für Plattformanbieter wie Amazon oder eBay.

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