Richtig und falsch

| | Kommentare (0) | TrackBacks (0)

System_error Ari Paparo erinnert mit einer bemerkenswerten Analyse seiner eigenen Fehler daran, dass so mancher Dienst, den wir derzeit enthusiastisch als Web 2.0 feiern, schon ganz alte Wurzeln hat. So ist ja del.icio.us, dieser Tage für ein paar Mark fuffzich an Yahoo verkauft (und momentan down), keineswegs der erste Lesezeichenorganisator im Netz.

Blink hieß sein 1999 gegründeter Dienst, der - anders als del.icio.us - mit Geld und einem Geschäftsplan ausgestattet war, zu Spitzenzeiten 1,5 Millionen Nutzer hatte (del.icio.us: je nach Quelle 200.000 bis 300.000) und dennoch nicht überlebte. Warum? Weil Blink ein paar kleine, aber entscheidende Dinge anders gemacht hatte als später del.icio.us.

Etiketten (Tags) statt Ordner, öffentliche statt private Lesezeichen als Voreinstellung, bessere und vor allem einfachere Mechanismen, mit denen Nutzer neue, interessante Links entdecken können - das ist der ganze Unterschied. Vor allem die beiden letztgenannten Punkte (Make it Instantly Useful und Don’t Let Technology Decide) gehören nach wie vor zu den gängigsten Fehlern im Projektalltag. [betamode]

0 TrackBacks

Folgende Einträge anderer Blogs beziehen sich auf den Eintrag Richtig und falsch

TrackBack-URL dieses Eintrags: http://blog.sinnerschrader.de/cgi-bin/mt-tb.cgi/263

Jetzt kommentieren


Geben Sie die Zeichen ein, die Sie im obigen Bild sehen.

Digitaler Frischfisch

Der interaktive Konsument revolutioniert das Marketing. Ein Blog von SinnerSchrader.

TwitterCounter for @fischmarkt
Fischmarkt on Facebook