Verschlafen?

Allenthalben wird nun aus Anlass der Personalie Katharina Lyssa Borchert kolportiert, der WAZ-Konzern habe

das Internet bislang weitgehend verschlafen (Mario Sixtus bei Holtzbrinck),
und
drehe nun ein großes Rad für einen Verlag, dessen Online-Aktivitäten bisher im homöopathischen Bereich ablaufen (Thomas Knüwer ebenfalls bei Holtzbrinck).
Nun ja: Haben die Kollegen schon Cityweb vergessen? Da hat auch die WAZ-Gruppe schon die eine oder andere Million versenkt. Seit zehn Jahren.

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2 Kommentare

Die WAZ ist immerhin seit vielen Jahren in der Lage, die Lokalnachrichten im Netz zu veröffentlichen am Abend bevor die Printausgabe erscheint. Andere denken 2006, das wäre etwas Revolutionäres. :)

schliessen sich 'verändertes Leserverhalten' verschlafen und versenken 'von der ein oder anderen Million' aus?

Vielleicht potenziert sich die Entfremdung dadurch erst recht ...

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