Stadtplan 2.0

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Mit einem webzwonulligen Stadtplan ist seit einigen Tagen hamburg.de am Start. Und was dort bislang zu sehen ist, gibt nur einen kleinen Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Wochen sukzessive kommen wird.

Die Grundidee ist einfach: Die Nutzer können je nach aktuellem Interesse verschiedene Informationsebenen ein- oder ausblenden. Damit bleibt der Stadtplan schön übersichtlich und kann trotzdem alle gewünschten Informationen anzeigen.

In der aktuellen Ausbaustufe können Haupt- und Nebenstraßennamen getrennt ein- und ausgeschaltet werden. Außerdem sind vier touristisch orientierte Zusatzinformationen wählbar:

  • Museen und Ausstellungen
  • Musik- und Liveclubs
  • Theater, Oper, Musical
  • Hotels
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Zu jedem Objekt gibt es per Mouseover angezeigte Zusatzinformationen, die - gegen Geld, versteht sich - werblich zur Visitenkarte erweitert werden können. Von dort geht es dann direkt zur Buchung oder auf die jeweilige Website.

Der neue Stadtplan ist handwerklich solide gemacht, kommt aber in Sachen Usability nicht an Google Maps heran. Dazu trägt auch die mitgeschleppte Portalnavigation von hamburg.de bei, die an dieser Stelle überhaupt nicht gebraucht wird, aber eine Menge Platz kostet. Die Anwendung ist nicht so flott wie Google Maps, nicht ganz so intuitiv zu bedienen, und an einigen Stellen hakt es noch - wenn zum Beispiel die Skalierung zu pixeligem Bildaufbau führt.

Der Stadtplan war schon bisher ein stark frequentiertes Feature von hamburg.de. Stark nachgefragt waren aber auch die thematischen Spezialkarten im Bereich Tourismus, die bislang aufwendig und relativ starr in Flash gebaut und gepflegt wurden. Diese Spezialkarten werden nun durch den neuen Stadtplan abgelöst.

Richtig spannend wird die Sache, wenn künftig auch Einkaufsmöglichkeiten über diesen Stadtplan navigierbar sind. Für den stationären Einzelhandel bieten sich damit neue werbliche Möglichkeiten. Denkbar sind aber durchaus auch Immobilienanzeigen. Ein weites Feld. Und das bleibt keineswegs auf Hamburg beschränkt. Das Kartenmaterial reicht bis Flensburg im Norden bis Hannover im Süden, von Emden im Westen bis Greifswald im Osten.

Mit dem neuen Stadtplan schließt hamburg.de zum ewigen Rivalen berlin.de auf, der bereits ähnliche Möglichkeiten bietet. Dagegen binden koeln.de und muenchen.de schlicht stadtplandienst.de ein.

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3 Kommentare

Oh. Hab' ja noch den hier gebookmarkt. Eben Old School. Lädt aber schneller. :P

So sinnlos ist die mitgeschleppte Navigation gar nicht. Wenn man nämlich über die Spezialkarten bewegt, z.B. "Museen auf einen Blick", wechselt die Navigation in den Bereich Kultur. Ist also durchaus sinnig.

Im Gegensatz zu google-maps ist auf hamburg.de die Informationsdichte deutlich höher...also es sind mehr Objekte zu finden.
Bin mal gespannt was schneller vorran geht... die technische Weiterentwicklulng bei hamburg.de oder die Befüllung bei google.maps. ;-)

Stimmt. Der lokale Inhalt ist natürlich die Stärke von hamburg.de. Der geänderte Navigationskontext allerdings erschließt sich dem Nutzer nicht so recht.

Das ist ja die große Schwäche der klassischen Portalnavigation mit mehreren Hierarchieebenen - dem Nutzer ist sie meist zu kompliziert oder unverständlich.

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