Geld verdienen mit Web 2.0

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Es geht nicht um Sender, sondern um Formate!
Der Onlinevermarkterkreis - das sind die Jungs, die derzeit mit Web 1.0 richtig Geld verdienen und sich etwas verunsichert fragen, ob das mit Web 2.0 eigentlich so bleiben wird - der Onlinevermarkterkreis also (genauer gesagt der Arbeitskreis Media im BVDW) traf sich gestern in Hamburg und lauschte den Referaten von Matthias Schrader und Sören Stamer zu eben jener Frage: Geld verdienen mit Web 2.0 - und wie verändert sich die Rolle von Vermarktern und Agenturen im Angesicht von Phänomenen wie IP-TV und Video (YouTube & Co.), Social Web und user-generated content? Die Folien von Matthias Schrader gibt es jetzt hier auf dem Fischmarkt. Die Tonspur trägt Matthias Schrader gern bei passender Gelegenheit ein zweites Mal vor.

17 Kommentare

Ich hätt da mal 'ne Frage zu Folie 10: 50.000 «Online-Besucher» bei next10years.com. Waren das nicht eher PIs?

Referenzpunkt für die Zahlen sind die Abrufe der Kongress-Streams. Die Keynote alleine wurde über 45.000 mal gestreamt: http://sevenload.de/videos/nx10y03 . Dazu kommen noch die Downloads der Filme.

Das halte ich, mit Verlaub, für Zahlen, denen zu glauben mir schwer fällt. 45.000 Menschen sollen sich diese Keynote angeschaut haben? Mal ganz einfach gefragt: warum hätten die sich das antun sollen?

Die Frage ist berechtigt. Die Zahlen aber kannst Du selbst bei sevenload nachschauen. Glauben ist hier nicht gefragt, höchstens Rückfragen bei sevenload, wie diese Zahlen gemessen werden.

Natürlich muss ich es bei sevenload nachfragen, gar keine Frage. Aber ich frage halt auch hier, ob da nicht beim Ersteller/Nutzer der Präsentation selbst leise Zweifel aufkommen?

Antwort von Sevenload ist da: derzeit sei Web 2.0 bei ihnen der meistgesuchte Begriff und deshalb wäre die Zugriffszahl vermutlich korrekt. Jetzt frag ich mich aber irgendwie, warum man nach Videos zu Web 2.0 sucht... Ich glaub, ich werd heute nicht mehr schlau.

Nun ja, die Startseite von next10years.com kommt bis jetzt auf rund 30.000 Abrufe, davon ca. 13.000 seit dem 18. Mai (dem Tag, an dem die Videos kamen). Ein Teil des Traffics ist also hausgemacht.

Und die Zugriffszahlen bei sevenload sind auch sehr unterschiedlich - die schwächeren Panels kommen nur auf vierstellige Zahlen. Insgesamt kein unplausibles Bild.

Määännsch Kinner, streitet euch doch nicht über die Zahl der Erbsen. Die Message ist doch eine andere: Bringt Web 2.0 neue Vermarktungschancen und hat es das Zeug für mehr Werbeschaltungen? Na klar, dafür sind doch die PI (please see Alexa) da. Ergo: was gibt es denn für deutsche Web 2.0 Ansätze? Leider sehr wenig - und das ist m.E. das wirkliche Problem.

Nun, dafür habe ich den Eindruck, dass jeder, der auch nur halbwegs Web 2.0 schreiben bzw. lesen kann, sich bemüßigt, mitzudiskutieren - weil es scheinbar nur ein sehr vages Verständnis gibt, was damit gemeint sein könnte. Klar gibt es ein paar Schlagworte (Partizipation, Interaktion usw.), aber ein gemeinsames Verständnis scheint mir nicht immer vorausgesetzt werden zu können. Aber das ist vermutlich das Problem jedes Modebegriffs. Irgendwann wird alles das, was wir im Moment darunter subsumieren, so normal sein wie das Internet heute. (Klappern gehört natürlich auch immer zum Geschäft).

Die Zahlen sind zwar recht hoch, aber dafür wurde ja auch in sämtlichen Blogs auf die Webseite hingewiesen. Und das Thema scheint wieder spannend zu sein, wie der Besucherandrang auf der OMD gezeigt hat. Was liegt da näher, als sich im Web gemütlich per Video etwas input zu holen. Egal ob man sich richtig dafür interessiert, oder nur mal etwas in das Thema reinschnuppern möchte. Ist ja nur nen Click weg.

Ich denke der Markt regelt alles von allein. Wenn ein geneigter User der Meinung ist Geld für einen guten Service ausgeben zu wollen, da er ihm einen Mehrwert bringt, dann wird er es auch tun.

Jedoch lebt Web2.0, insbesondere die Webseitenbetreiber, vor allem von der Interaktivität. Somit sollten User, die sich Zeit nehmen hochwertige Kommentare zu schreiben, auch belohnt werden. Dies wurde u.a. im agenturblog schön beschrieben. Diese "Belohnung" kann z.B. ein REAL Backlink zu der Seite sein, die dem Verfasser gehört. Leider ist dies hier bei fischmarkt.de nicht so. Hier wird man via einem Script auf die Kommentar -Verfasserseite geleitet. Somit bekommt man keinen REAL Backlink, der für mich wertvoll ist.

Somit ist es für mich ebenso fragwürdig, ob ich weiterhin wertvolle Kommentare in diesem Blog verfasse.
Keep on Blogging!

Das ist bei der hier eingesetzten Software (Movable Type) standardmäßig so. Wenn Dich das so stört, dass Du hier nicht mehr kommentieren willst, werden wir wohl auf Deine wertvollen Kommentare verzichten müssen. Kommentieren nur um der Backlinks willen wirkt aber meistens ohnehin etwas bemüht.

Ich arbeite auch mit MT 3.2 (Movable Type) und bei mir wird direkt auf die Seite des Kommentators verlinkt; ohne Script dazwischen.

Es geht nicht um "Nicht kommentieren wollen" bzw. "kommentieren des Backlinks Willen" sondern um eine konstruktive Kritik, wie man einem Besucher die Interaktivität, insbesondere bei Web2.0 noch mehr schmackhaft machen kann.

Ok - was muss ich bei MT anders einstellen?

HI Martin, helfe gerne weiter. Da brauche ich aber noch ein paar Infos zu Eurer MT Version etc. Können wir gerne auch offline machen. Meine Mail ist im comment Profil. Gruß Ulli

kommt die tonspur noch?

Es gibt keine Aufzeichnung. Mein Vorschlag: Matthias Schrader einladen & Tonspur anhören...

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