OTTO Store, Generation Vista

Dr. Thomas Schnieders, Vice President New Media, OTTO

Anfang 2007 kommt Windows Vista auf den Markt. OTTO startet dann einen Online-Store auf Vista-Basis, mit dem ein neues Kapitel des E-Commerce beginnen wird. Der OTTO Store entsteht derzeit in den SinnerSchrader Studios.

Einen ersten Einblick gibt dieses Video (Windows Media, hier die Quicktime-Version).

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Entertainment statt Social von e-commerce-blog.de zu 19.12.06 16:19

hui, da legt man die Ohren an. Thomas Schnieders gibt einen Einblick in den Otto Vista Store. Was ich da sehe erfreut mein Herz! Glückwunsch an die SinnerSchrader Studios, habt ihr nen schönen Auftrag an Land gezogen und sieht auch gut aus wa... Mehr

10 Kommentare

tja, wozu braucht es noch browser...

die einen arbeiten an online applikationen (office im browser), otto geht jetzt den anderen weg? ist das der richtige weg? ich würde mir das als kunde nicht auf meinem rechner installieren, aber ich bin ja auch keine frau. wobei ich zugeben muss, dass ich es nett fände nur einmal die daten zu laden und dann flüssig durch den katalog klicken zu können. ein interessantes projekt ist es aber in jedem fall.

Können deutsche Manager nicht frei sprechen? Ich meine einen Satz, ohne abzulesen in die Kamera sprechen, sollte doch drin sein. Oder?

@yves: Die Frage ist wohl eher warum deutsche Manager nicht deutsch sprechen und dann englische Untertitel drunter legen. Global Tiiiättttscchhh´ers united ;-)

Damit wird es google schon schwerer gemacht, sich am Markt zu halten. Beobachtet doch mal, nach dem Aufkommen von Windows VISTA, und zunehmender Verbreitung dieser Onlineshops, den Googleaktienwert...

"wis windos wista we häve se obortuniti to sörv se kastomers nieds bäisd on dod nät" :)

Bis Vista wirklich da ist (=stabil und weitverbreitet) und große Massen von Anwendern davon überzeugt werden können noch ein Teil, von dem sie nicht wissen, was es im Hintergrund tut auf ihrem Rechner zu installieren ("wahrscheinlich bootet der Rechner dann noch langsamer, wäre ich doch bei XP geblieben"), vergeht viel Zeit. Zeit in der man die Möglichkeit hat, bisherige Techniken zu perfektionieren.

Womit sich das Thema eigentlich auch schon gegessen hat, denn Zweifellos ist dieses .net-Zeug, was man da gesehen hat, von Angriffsmöglichkeiten so durchsetzt, dass der Rechner auf dem es installiert ist wenn man ihn schüttel anfängt zu leuchten.

Einen habe ich noch, an die Adresse von SinnerSchrader: Wurde der Kunde dahingehend beraten, einen (Fat-)Client auf Vista-Basis zu entwickeln, hat Microsoft einen Pilokunden gesucht oder ist die Entscheidung aufgrund der Backoffice-Struktur bei Otto getroffen worden? Weil an die Aussage, dass nur mit einem (Fat-)Client diese Shop-Erfahrung gemacht werden kann, mag ich nicht so richtig glauben.

Dürft ihr von SinnerSchrader was dazu sagen?

Ich sach nur: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

Peinlich, eure Kunden derart in der Öffentlichkeit mit englischer Radebrechaussprache vorzuführen.
Und das meine ich nicht süffisant, sondern als konstruktive Kritik.

Glaubwürdigkeit, Echtheit, Zuverlässigkeit und Stimmigkeit eines denglisch stammelnden Managers ist als Customer Case für Microsoft wohl weitaus geeigneter als ein fließend sprechender Pressesprecher. Zielpublikum sind also nicht die Kunden sondern andere radebrechende Manager, die selber schlecht Englisch sprechen und sich so wunderbar identifizieren können mit den vorlesenden Kameraopfern.

Die Ignoranz der Aussage von Alex Aulbach ist wohl nur durch seine Unwissenheit zu toppen. Denn sicherlich versteht selbst ein einfacher Laie, dass eine von mehreren Security Schichten umgebende Technologie mehr Sicherheit bietet als die bisherige Herangehensweise.

Als jemand, der mit der OTTO Shop Technologie und dem Projekt sehr gut vertraut ist, kann ich Yves Luther antworten, dass ein solches Shopping Erlebnis mit derzeit keiner anderen Technologie außer .Net 3.0 (WPF, WCF, CardSpace) machbar wäre. Rein theoretisch könne man mit Flash ähnliches erreichen, das Projekt wäre aber aufgrund der schlechten Organisierbarkeit und Wartbarkeit nicht zu realisieren.

Und an Georg mag ich das Wort richten: Stimmt mit Linux wär das nicht passiert, zumindest nicht vor 2010 - so lange müsste man nämlich auf die notwendige Technologie warten, andernfalls wäre es nicht wirtschaftlich.

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