Firefox auf linker Spur?

Die rund 37 Mio. Unique Visitors auf verschiedenen Websites unserer Kunden behalten ändern ihre Browservorlieben: Im letzten Quartal '06 lag der Internet Explorer 6.0 mit einem Anteil von 57% klar vorn in der Gunst der User; die 7.0 Version nutzten nur rund 7%. Der Herausforderer Firefox liegt mittlerweile bei rund 26%.
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Zugegeben, das macht 'unsere' Nutzer nicht wirklich einzigartig. Bei genauer Betrachtung zweier unterschiedlicher Kunden scheint die IE6 Übermacht in der Firefox-Hochburg Europa bald gebrochen.

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Beim Kunden A hat Firefox (grüne Line) mit einem Anteil von über 40% bereits vor Weihnachten den IE 6 (rote Linie) auf Platz zwei verwiesen. Ein ähnlicher Trend ist auch bei einem anderen Kunden B zu beobachten. Die Entwicklung zeigt aber auch, dass sich Bill Gates nicht so einfach schlagen lässt und mit dem Internet Explorer 7.0 (gelbe Linie) verlorene Marktanteile kompensieren konnte. Ist die Treue zu Microsoft beständig oder wechselt die Internetgemeinde nach einigen Tagen mit dem IE 7.0 zum Firefox? Hier ist Raum für weitere Beiträge, Wünsche und aktive (An-)Teilnahme!

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3 Kommentare

Na ja, um Marktanteile auf dem Browsermarkt beobachten zu können, muss man sich doch auch vor Augen führen, wie die Verteilung zu unterschiedlichen Uhrzeiten ist. Tagsüber im Büro, hat man nicht die Wahl. Wenn auf der Windowskiste ein IE installiert ist, dann hat der Nutzer normalerweise nicht die Möglichkeit, den Browser seiner Wahl (Firefox) zu installieren.

Des weiteren muss man sich angucken, welche User auf welchen Seiten surfen. Wer mit Technik wenig am Hut hat, wird auf seiner Reise durchs Netz den Browser verwenden, die bereits bei Auslieferung auf dem Rechner installiert war (siehe: meine Eltern). Wer sich Seiten von sinnerschrader-Kunden anguckt, ist vielleicht etwas mehr auf der Höhe und sucht sich seinen Browser selbst aus.

Würdet Ihr einen Kunden beobachten, der Software für Macs entwickelt oder mit Apple Hardware handelt, dann hätte vielleicht Safari plötzlich einen Anteil von 50 %. Aber wäre das repräsentativ?

Firefox mag vielleicht aufholen, aber der IE ist noch nicht tot.

nun die Überschrift im Fischmarkt ist genauso missverständlich wie die DPA-Meldung (7 von 5 Journalistenkollegen können, inklusive mir, nicht rechnen). Ob Firenfox vorne oder hinten liegt, kann man doch nur beurteilen, wenn man den IE6- PLUS den IE7-Anteil rechnet - von wegen Ersatz. Und da liegen die Feuerfüchse eben HINTER den IE-Versionen ....

... na ja, auf linker Spur ist schon okay. Aber eben noch hinten links. Der Feuerfuchs setzt eben erst zum Überholvorgang an.

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