Das Web geht offline

| | Kommentare (5) | TrackBacks (0)
The Future of Web Apps London (Foto)

Es klingt vielleicht etwas paradox, aber die Zeichen der Zeit deuten darauf hin. Und es ist ja auch völlig logisch: Wenn die Reise weg von installierter Software hin zu webbasierten Anwendungen geht (Google-Sprecher Kay Oberbeck in der SZ zum Thema Google Apps Professional Edition), dann müssen die natürlich auch dann funktionieren, wenn das Web mal nicht verfügbar ist.

Die aktuellen Stichworte dazu lauten zum Beispiel Adobe Apollo, Firefox 3 oder auch, um das Unaussprechliche auszusprechen, Windows Presentation Foundation (WPF). Auf deren Basis gibt es inzwischen eine Reihe von Newsreadern, die auch offline funktionieren. Das gibt mir die willkommene Gelegenheit, den ebenfalls WPF-basierten und offlinefähigen OTTO Store zu erwähnen.

Das Offline-Web war eines der heißen Themen der Future of Web Apps, die bis gestern in London tagte. Und wieder einmal ohne stabil funktionierendes WLAN auskommen musste. Das Web geht offline. Sagte ich das schon?

Foto: gluemoon@flickr

0 TrackBacks

Folgende Einträge anderer Blogs beziehen sich auf den Eintrag Das Web geht offline

TrackBack-URL dieses Eintrags: http://blog.sinnerschrader.de/cgi-bin/mt-tb.cgi/1447

5 Kommentare

Irgendwie kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. In den Achtzigern benutzte ich für FidoNet einen Client zum Markieren der Artikel, im zweiten Connect ludt er dann die gewählten Artikel herunter. Natürlich schrieb ich meine Beiträge offline.

In den Neunzigern nutzte ich für CompuServe OzCIS und später OzWin, die dasselbe Prinzip verwendeten.

Nach ein paar Jahren des Online-Hypes mit ISDN und DSL jetzt also wieder ein Offline-Hype wie vor zwanzig Jahren :-)

Ich will ja nicht wirklich quängeln...aber muss man zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit auf das eigene Produkt hinweisen?

Da würden sich doch andere Darbietungsmöglichkeiten besser anbieten...nicht das die nicht auch schon zu genüge ausgeschöpft sind :-)

Ein guter Beitrag!

genau lasst die eigenen Produkte lieber andere erwähnen z.B. in http://www.handelskraft.de/2007/02/16/web-10-web-20/
oder auch in
http://www.handelskraft.de/2007/02/19/online-shopping-in-3d-otto-nutzt-windows-vista/

sind sogar thematisch gleich gelagert :)

That's perfect that people can get the business loans moreover, this opens new possibilities.

Jetzt kommentieren


Geben Sie die Zeichen ein, die Sie im obigen Bild sehen.

Digitaler Frischfisch

Der interaktive Konsument revolutioniert das Marketing. Ein Blog von SinnerSchrader.

TwitterCounter for @fischmarkt
Fischmarkt on Facebook