Das GeoWeb ist der nächste. Verlinkungen auf alles und jedes Physische entstehen. Der Hype geht weiter: Max Celko befasst sich in der neusten GDI Impuls mit Hyperlocality.
Er zeichnet eine Zukunft, in der wir alles mit einer augmented reality wahrnehmen. Mit Kontaktlinsen unser Sichtfeld erweitern und dadurch zusätzliche virtuelle Auskünfte erhalten. Mit Handyfotos Informationen von spontan fotografierten Objekten bekommen. Vorreiter auf diesem Gebiet ist Kooaba. Der Service, noch in den Kinderschuhen, bietet Infos zu Kinofilmen nach Einsendung eines Filmplakatfotos per MMS.
Celkos Optimismus steckt an:
Für Technikbegeisterte verspricht die lückenlose Verlinkung ein Zeitalter der totalen Freiheit der Kommunikation. Durch Geo-Links und die vollständige Überlagerung der physischen Welt mit einer Erweiterung in die Cybersphäre werden soziale Netze immer dichter, dynamischer und spezifischer.
Jedoch wird die Lücke zwischen vernetzten und nicht vernetzten Menschen immer größer und damit verändert sich auch die Wahrnehmung der Welt. Datensicherheit wird zukünftig eine noch größere Rolle spielen als es jetzt schon tut. Das Physische rücke durch diesen Prozess der Hyperlocality in den Hintergrund, so Celko. Stattdessen bestimmen Verhaltenselemente in Zukunft unsere Identität. Die Frage „Wer bin ich und wenn ja wie viele?" wird an Bedeutung zunehmen.
Die ersten Schritte in die hyperlokale Zukunft sind getan. Es wird spannend. Aber damit das Ganze nicht zu überraschend kommt, gibt es auch schon das Blog von morgen.
Bin ich hier der Einzige der hier die totale Überwachung sieht? Zumal viele der sogenannten Hypes wie z.B. auch Twitter in meinen Augen absolut langweiliger und nutzloser Sch... sind.
Nur um noch mal klarzustellen. Ich habe nichts gegen Webdienste wie Xing, Google Maps oder Youtube, ich nutze diese sogar sehr gern. Aber viel der hier vorgestellten sogenannten Hypes können mir nur noch ein Kopfschütteln entlocken. Das beste daran ist auch noch, dass diese teilweise so mies präsentiert werden, dass ich nicht mal auf deren Seite gehen will um mir das mal genauer anzuschauen.
Ist doch schon längst erfolgreich umgesetzt. Online unter www.geoflags.de und an der mobilen Version wird gerade geschraubt...
Leider habe ich den Artikel recht spät lesen können. Im Moment überwiegt das Interesse, auch wenn man sich vor der Problematik der totalen Überwachung (raksch) nicht verschliessen darf. Andererseits werde ich mich wohl als Kundin nicht verweigern, wenn meine Umkleidekabine mir zum Pulli noch die passende Hose plus Standort anbietet (um ein typisches Frauenbeispiel zu nennen ;-)...)
Zum Thema Vernetzung: ich führe oft Gespräche mit "nicht vernetzten" Freunden (gibt es da einen Ausdruck dafür?) die Angst haben, ohne Facebook nicht mehr in ihrem Freundeskreis aufgenommen zu sein und wichtige Meldungen zu verpassen - sprich zu vereinsamen. Ich spreche hier von Ü30 Leuten.