Neue Regeln für den Journalismus

Kaum jemand bestreitet noch, dass der Journalismus sich verändern muss, um zu überleben. Die Frage ist nur, wie. Dan Gillmor, seinerseits Journalist und Akademiker, beantwortet diese Frage mit 22 neuen Regeln für den Journalismus. Ole Reißmann hat Gillmors Antworten ins Deutsche übersetzt. Einige dieser Regeln klingen reichlich hart in meinen Ohren, die meisten aber hören sich gut an. Pars pro toto hier die erste Regel:

1. Wir verzichten bis auf wenige Ausnahmen auf Jahrestags- und Jubiläumsgeschichten. Sie sind Rückzugsort für faule, unkreative Journalisten.

Das Original und die Übersetzung.

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2 Kommentare

wer solche Regeln aufstellt, weiß nichts über Aufmerksamkeits-Regeln, Relevanz-Treiber und Leser-Interessen.

Auf Rückblicke verzichtet nur derjenige, den seine eigene Geschichte nicht interessiert (oder der zu jung ist, eine solche zu haben)

#fail

Stimme Joachim Graf zu. Jubiläen und Jahrestage sind im übrigen extrem beliebt - man muss nur darauf achten, dass man auch diejenigen feiert, die sonst eher im Hintergrund stehen. Könnte gerade eine Stärke der neuen Medien sein.

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