Gimahhot schreibt erstmals schwarze Zahlen

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gimahhot_2010.pngDie Hamburger Produktbörse Gimahhot hat im November zum ersten Mal auf EBIT-Basis schwarze Zahlen geschrieben. Gründer Jürgen Lankat kam dabei das gute Konsumklima zugute. So wuchs der Binnenumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 125 Prozent.

Gimahhot hatte auf die Wirtschaftskrise mit einem massiven Sparprogramm reagiert und die Belegschaft von fast 30 auf nun 7 Mitarbeiter reduziert. Die Profitabilität sollte damit allerdings erst im kommenden Jahr erreicht werden.

Im aktuellen Weihnachtsgeschäft konnte Gimahhot die Schwelle von 350.000 Kunden überschreiten und damit wie in den vergangenen beiden Jahren auch im laufenden Jahr rund 100.000 Neukunden gewinnen. Die Zahl der Bestellungen stieg bis Ende November um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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Wichtig in diesem Zusammenhang ist aber, dass mit "Wirtschaftskrise" nicht die aus dem Jahre 2008 gemeint sein kann. Schließlich geht es der Wirtschaft in den letzten Monaten wieder deutlich besser. Und genau in diesem Zeitraum hat Gimahhot die Entlassungen ausgesprochen.

So wirkt die Begründung "Wirtschaftskrise" nur vorgeschoben.

Anscheinend wollen Sie kurzfristig das Betriebsergebnis verbessern, um eine bessere Verhandlungsgrundlage für zukünftige Investoren oder gar Käufer zu schaffen.

Da sie nicht ohne Grund 30 Mitarbeiter hatten (die meisten unterbezahlte Praktikanten), dürften sie entweder die Belegschaft wieder aufstocken, um ihren Geschäftsbetrieb angemessen betreiben zu können, oder es wird massiv auf einen Exit hingearbeitet, wobei es den Gründern egal sein dürfte, ob sich eine zu dünne Belegschaft langfristig nachteilig auswirken wird.

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