Lebensmittel galten lange als die letzte Bastion des Offline-Handels - zumindest in Deutschland: die Margen zu klein, die Frische-Logistik zu aufwändig. Doch das europäischen Ausland beweist, dass es funktionieren kann. In Frankreich erwirtschaften die großen Lebensmittel-Einzelhändler bereits signifikante Umsätze mit dem Online-Vertrieb.

Nun ist auch in Deutschland die Zeit gekommen. Der Lebensmittelriese REWE (53 Mrd. Umsatz in 2010) steigt mit www.rewe-online.de in den E-Commerce ein - unterstützt von SinnerSchrader.

Los geht es zunächst in drei Märkten im Rhein-Main-Gebiet. Für den Fischmarkt sind wir einmal vorbeigefahren und haben das Angebot getestet.

Online bestellen - vor Ort abholen. Mit diesem Prinzip möchte REWE den Kunden kostbare Zeit sparen. Das spiegelt sich auch im gesamten Bestellprozess wieder. SinnerSchrader hat www.rewe-online.de auf einfache und intuitive Bedienung getrimmt sowie nützliche Zusatzfunktionen eingebaut. Personalisierte Sortimente erleichtern dem Kunden seinen Einkauf. Der Shop wird bei jedem Einkauf schlauer und kreiert für den Nutzer mit der Zeit einen individuellen Tante-Emma-Laden. Frei konfigurierbare Einkaufszettel (z.B. Gartenparty, Angrillen oder Weinprobe) runden das Shoppingerlebnis ab.

Rolf Schmidt-Holtz ist der diesjährige Chairman der NEXT Conference. Damit steht der wichtigsten europäischen Konferenz der digitalen Wirtschaft einer der renommiertesten Vertreter der traditionellen Medienwelt vor. Er tritt an die Seite von Matthias Schrader, CEO von SinnerSchrader und Gründer der NEXT Conference.

RSchmidt_neu.pngDer erfahrene Medienmanager gibt Ende März 2011 den Vorstandsvorsitz der Sony Music Entertainment in New York ab und will sich künftig ausschließlich um die Förderung von Start-ups der digitalen Wirtschaft kümmern. In diesem Kontext steht auch sein Engagement bei der wichtigsten europäischen Konferenz der digitalen Wirtschaft in Deutschland.

Der renommierte Manager und Journalist sieht eine große Chance, den Dialog zwischen der Politik, traditionellen und neuen Medien im Rahmen der NEXT Conference zu fördern.

Aus meiner internationalen Erfahrung in vielen Medienbereichen weiß ich: die Zukunft ist digital. Die NEXT Conference verfolgt diesen Grundsatz seit ihrer Entstehung konsequent und hat sich zum Top-Event in Sachen Netzwerke und Trends etabliert.

Als Chairman der NEXT Conference 2011 will er neben repräsentativen Aufgaben vor allem den Dialog zwischen Politik und digitaler Wirtschaft fördern und mitgestalten. Hierzu berät und unterstützt Rolf Schmidt-Holtz die Programmdirektion und das Kuratorium der NEXT, nicht zuletzt mit dem Ziel, weitere hochkarätige Sprecher aus dem eigenen, vor allem in der traditionellen Medienwirtschaft verankerten Netzwerk zu gewinnen.

Mehr in unserer aktuellen Pressemitteilung.

Mit den Wirtschaftsvertretern und der Frauenquote hat es mal wieder nicht geklappt, aber vielleicht gelingt es ja der NEXT Conference, Arbeitsministerin Ursula von der Leyen glücklich zu machen: In Anlehnung an ihre Forderung nach einem Frauenanteil von 30 Prozent in Führungspositionen erhalten heute alle Vertreterinnen des sanften Geschlechts einen 30prozentigen Rabatt auf ihr Ticket.

Mit ihrem Wunsch nach konkreten Vorgaben für eine verbindliche Frauenquote ist Arbeitsministerin Ursula von der Leyen heute bei den Wirtschaftsvertretern abgeblitzt. Auf dem Spitzentreffen in Berlin verpflichteten sich stattdessen die 30 führenden deutschen Unternehmen zur Ausarbeitung individueller Zielvorgaben. Geht's noch schwammiger?

Frau von der Leyen hätte es lieber, wenn schon bis zum Jahr 2020 30 Prozent aller Führungspositionen mit Frauen besetzt wären. Das ist, wie wir finden, ein ehrenwertes Ziel. Außerdem versucht die NEXT schließlich immer, ihrer Zeit voraus zu sein - und 30 ist eine schöne Zahl. Und last but not least: Frauen sind nun einmal das hübschere Geschlecht.

Genug der Gründe: Wir gewähren heute und morgen allen Ticketkäuferinnen 30 Prozent Rabatt. Der Rabattcode lautet Frauenquote11. Also greift zu, Ladies - und macht uns und Ursula glücklich!

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Foto: x0801 @ flickr, Lizenz









Der Elektrische Reporter ist wieder da. Der Pilotfilm zur neuen Staffel wirkt fast wie ein Trailer für die NEXT11 (Thema: Data Love). Mario Sixtus befasst sich gleich im ersten Beitrag mit den ungehobenen Datenschätzen, auf denen die öffentliche Hand in Deutschland sitzt. Und im Unterschied zu den USA oder Großbritannien bis jetzt nicht herausrücken mag.

Wir bei SinnerSchrader legen sehr viel Wert darauf, den kreativen und hoffnungsvollen jungen Köpfen der digitalen Branche den Einstieg in dieselbige zu erleichtern. Deshalb möchten wir gerne soviele Studenten wie möglich auf unserer NEXT Conference begrüßen.

In diesem Jahr gibt es für Studenten zwei Möglichkeiten, an die heiß begehrten Tickets für die NEXT11 zu kommen:

1. Möglichkeit: Ihr wollt die NEXT11 besuchen, euch die Vorträge und Bühnenperformances anhören und einen wertvollen Beitrag zu eurer digitalen Weiterbildung leisten? Kein Problem: Dann lest nochmal alles genau in unserem Konferenzblog nach und holt euch euer ermäßigtes Studententicket. Studienbescheinigung genügt.

2. Möglichkeit: Falls Ihr noch etwas tiefer in die Materie eindringen wollt und gerne bei einem Meet and Greet mit zwei unserer Geschäftsführer allfällige Fragen diskutieren möchtet, dann bewerbt euch doch für die Verlosung von 10 Freitickets für Studenten.

Jeder der bei Punkt 2 leider keinen Erfolg hatte, darf sich gerne dem 1. Punkt widmen. In diesem Sinne: Brain up your studies and catch your NEXT student ticket!

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Unser Herz für Start-ups schlägt höher: Zusammen mit dem Inkubator Hanse Ventures und unserem Medienpartner Wired UK bieten wir auf der diesjährigen NEXT Conference erstmals eine eigene Plattform für Start-ups: Die jungen Unternehmen erhalten so die Chance, sich und ihre Gründungsidee vor unserer Fachjury vorzustellen und wichtige Kontakte zu Investoren und Multiplikatoren zu knüpfen.

Jetzt beginnt die Bewerbungsphase für den NEXT Elevator Pitch, wo sich angehende Start-up-Gründer präsentieren können - auch für dieses Format kürt die Community gemeinsam mit dere Fachjury die 12 besten Unternehmensideen.

Diese dürfen sich auf der NEXT vor Publikum und Fachjury präsentieren. Existenzgründer und Gründerteams haben die Chance, sich hier einem breiten Publikum und einer neunköpfigen Fachjury mit Vertretern der Venture-Capital-Szene zu präsentieren.

Bis zum 17. April können unter elevator.nextconf.eu junge Gründer ihre Bewerbung selbst einreichen oder von Dritten vorgeschlagen werden. Anschließend findet über die Plattform ein öffentliches Voting statt, um zunächst die besten 30 Ideen zu ermitteln.

Eine neunköpfige Fachjury bestehend aus Ola Ahlvarsson (Result), Marco Börries (NumberFour AG), Alexander von Frankenberg (High-Tech Gründerfonds), Maks Giordano (juuman´okudo), Stefan Glänzer (White Bear Yard), Olaf Jacobi (Target Partners), Christoph Räthke (Founder Institute), Boris Veldhuijzen van Zanten (The Next Web) und Sarik Weber (Hanse Ventures) wählt schließlich die zwölf Gründer aus, die sich am 17. Mai in der STATION-Berlin auf der NEXT11 präsentieren.

Dafür müssen künftige Unternehmer folgende Voraussetzungen erfüllen: Das Geschäftsmodell muss im Bereich Internet und E-Commerce liegen und Tragfähigkeit erkennen lassen. Auch dürfen die Projekte nicht älter als ein Jahr sowie zum Bewerbungszeitpunkt noch nicht finanziert sein.

Auch über den Elevator Pitch hinaus erhalten Start-ups die Möglichkeit, sich zu besonders günstigen Konditionen auf der NEXT Expo als Aussteller einem breiten Publikum zu präsentieren.

Seit Langem halten sich Gerüchte, Google plane einen Facebook-Konkurrenten. Dementsprechend groß war die Aufregung, als der einflussreiche Softwareentwickler Tim O'Reilly kürzlich twitterte:

"I've seen google circles, and it looks awesome"

Wenig später machte er einen Rückzieher, löschte den Tweet und relativierte das Gesehene.

Und trotzdem: Google arbeitet derzeit intensiv an den Social-Features seiner Produkte, insbesondere den Google Profiles, die seit Monatsbeginn in einem neuen Design daherkommen und mehr Platz für persönliche Angaben bieten. Zum Beispiel beim Beziehungsstatus: Anders als Facebook, das dafür Jahre brauchte, bieten die Google-Profile von Anfang an eine große Auswahl an Möglichkeiten, u.a. auch "Einfach".

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Ein tückische Falle. Denn wer hier - glücklich ob seiner unkomplizierten Partnerschaft - den vermeintlich richtigen Status wählt, kommt daheim schnell in Erkärungsnot. Dafür genügt die Umstellung der Standardsprache auf Englisch.

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Einfach - Single - Es ist kompliziert.

Zwei Monate vor der sechsten NEXT Conference am 17. und 18. Mai 2011 stehen die ersten Sprecher fest. Wir freuen uns, dass wir u.a. TechCrunch-Autorin Sarah Lacy, Werner Vogels, CTO von Amazon, sowie Rolf Schmidt-Holtz, CEO von Sony Music Entertainment, für die NEXT11 gewinnen konnten.

SLacy_kl.pngInsgesamt haben bereits mehr als 80 Sprecher zugesagt, darunter auch so profilierte Köpfe wie Andrew Keen, Tim Ferriss und TechCrunch-Redakteurin und Bloggerin Sarah Lacy sein, die zu den weltweit interessantesten Start-ups gereist ist. Mit Rolf Schmidt-Holtz, ebenfalls auf der NEXT vertreten, erwartet die Besucher ein wahres Urgestein der Medienbranche: Der Journalist und Manager von Sony Music Entertainment bewegt sich seit Jahrzehnten erfolgreich online wie auch in Print und TV. Unter anderem war er Herausgeber und Chefredakteur des „Stern" sowie Chief Creative Officer bei Bertelsmann. Die NEXT Conference unterstreicht damit ihren Anspruch als wichtigste europäische Konferenz der digitalen Wirtschaft in Deutschland.

Der amerikanische Unternehmer und Schriftsteller Tim Ferriss hat mit „The 4-Hour Workweek" und „The 4-Hour Body" internationale Bestseller auf den Markt gebracht. Auch Peter Vesterbacka von Rovio Mobile, den Machern der populären Mobile App Angry Birds, wird auf der NEXT11 zu sehen sein.

WVogels_farbig_kl.pngWerner Vogels, Chief Technology Officer von Amazon, erregte zuletzt vor allem mit seiner Arbeit im Bereich des Cloud Computing Aufsehen - 2010 wurde er von den Lesern von ReadWriteWeb zum „Cloud's Most Influential Executive" gewählt. Auch David Rowan, Herausgeber der britischen Ausgabe des Magazins Wired, gehört aktuell zu den prominentesten Köpfen der Online-Szene. Vor seinem Einstieg beim preisgekrönten Magazin für Zukunftstechnologien schrieb er unter anderem für das Sunday Times Magazine und The Guardian.

Die sozialen Dimensionen des Themas Data Love werden unter anderem von Matt Gierhart beleuchtet, der sich seit Jahren mit digitalen Kommunikationslösungen beschäftigt und seit 2010 die Social-Sparte bei OgilvyAction in London leitet. Für weitere Einsichten in die Social Layers sorgen Bastian Unterberg, der Mitbegründer und CEO des Berliner Startups jovoto sowie David Noël von der Musikplattform SoundCloud.

Werfen Sie einen Blick auf die vollständige Liste der bereits zugesagten Sprecher und die jüngste Pressemitteilung.

Was macht eigentlich eine Digitalagentur? Wer in einer solchen arbeitet, hat diese Frage schon häufiger gehört. So vielfältig und umfassend sind die Dienstleistungen von Unternehmen wie SinnerSchrader. In einem Film geben wir nun eine Antwort.

Als wir im vergangenen Herbst, übrigens auf Anregung von Nico Lumma, über Daten (engl. Data) als Leitthema der NEXT11 nachdachten, da hatten wir nicht viel mehr als eine vage Ahnung. Der Sommer des Missvergnügens an Google Street View war gerade vorüber, das neue Buch von Jeff Jarvis mit dem schönen Titel Public Parts lag noch in weiter Ferne.

Wir sahen schon, dass das Thema Daten starke Emotionen zu wecken imstande ist. Doch "Daten" allein wäre als Konferenzmotto vielleicht etwas schlicht gewesen, also spielten wir jede Menge Ergänzungen durch und verfielen am Ende auf "Data Love", zu deutsch so etwas wie "Datenliebe". Unser Ziel war, die negative Energie, wie sie an Debatten über die angebliche Datensammelwut von Facebook oder Google abzulesen war, ins positive zu wenden. Oder wenigstens einen positiven Aspekt hinzuzufügen.

Wir generieren heute alle zwei Tage soviele Daten wie die gesamte Zivilisation seit ihrem Entstehen bis zum Jahr 2003 (Eric Schmidt). In dieser Situation versagen alle überlieferten Mechanismen des Datenschutzes wie der informationellen Selbstbestimmung. Im Zeitalter einer nie zuvor gekannten Explosion der allgemeinen Datenproduktion muss das Verhältnis von Privatsphäre und Öffentlichkeit neu definiert werden.

In der Zwischenzeit gewinnt das Thema erfreulicherweise an Schwung. Von der datenschutzkritischen Spackeria war hier bereits die Rede. Michael Seemann aka mspro hat dieses Phänomen nun auf seinem dem Kontrollverlust gewidmeten Blog CTRL-Verlust in den größeren Zusammenhang eingeordnet:

Die Spackeria ist eher noch ein datenschutzkritisches Blog, als ein theorielastiges Post-Privacy-Blog. Und als solches, wie ich finde, ein noch viel wertvollerer Beitrag zur Debatte. In letzter Zeit – vor allem bei und seit der Debatte um Google Street View – rückt immer mehr in den Blickpunkt, dass der Datenschutz im Angesicht des Kontrollverlust nicht nur versagt, sondern dass er in diesem Versagen teilweise reaktionäre, die Freiheit des Netzes gefährdende Züge annehmen kann und teilweise schon annimmt.

Der niedersächsische Datenschützer will Werbung auf Webseiten aus Datenschutzgründen verunmöglichen, aus der EU droht eine Richtline die das verwenden von Cookies so gut wie unbrauchbar machen könnte, das “digitale Radiergummi” und der Wunsch nach Vergessen des Internets bedroht die Informationsfreiheit und die Hysterie um Apple, Google und Facebook die “unsere Daten klauen wollen“, greift irrational in dem Medien um sich. Wie ich bereits feststellte, droht der Datenschutz sich gerade vollends lächerlich zu machen und bedroht ohne Frage so langsam das Internet und vor allem sich selbst. Dabei brauchen wir ihn immer noch dringend bei Fragen zur Vorratsdatenspeicherung und dem Schutz des Individuums vor staatlicher Repression.

Am Wegesrand tauchte in den letzten Tagen auch das Projekt Datalove auf, dessen Prinzipien wir bereits auf dem Konferenzblog hatten. Noch einmal Michael Seemann:

Es ist eine Sammlung von Werten die eine neue Haltung gegenüber Daten ausdrückt: “Data is essential“, “Data must flow“, “Data must be used“, “Data is neither good nor bad“, “There is no illegal data“, “Data is free“, “Data can not be owned“, “No man, machine or system shall interrupt the flow of data“, “Locking data is a crime against datanity“. Ich lese es als ein Versuch eine Gegenideologie zum Datenschutz zu entwerfen: Datenliebe statt puritanischer Datensparsamkeit. (Ich hatte es ja mal mit dem Begriff “Datengroßzügigkeit” versucht). Jedenfalls eine schöne Idee, die sich gut mit der Ethik des radikalen Rechts des Anderen verträgt, so als Haltung. Datenliebe und Datengroßzügigkeit als neue, propagierte Werte, passen besser zu der kommenden digitalen Gesellschaft, vor allem wenn sie sich freiheitlich begreifen will.

Stephan Urbach von Datalove hat dieser Interpretation indes noch etwas hinzuzufügen.

Liebe Genossinnen und Genossen,
der sozialistische Gruß des Politibüros geht heute an die Werktätigen des Web-Kombinats Lokomotive Pixelpark. Den Jungpionieren gelang es, dem kapitalistischen Ausland eine Auszeichnung abzutrotzen.

BRD Pixelpark
Quelle: Pixelpark.de

Freundschaft!

Wie schnell kann ich Ergebnisse im A/B- oder multivariaten Test erhalten und kann ich mich auf diese Ergebnisse verlassen? Diese grundlegenden Fragen stellen sich die meisten Seitenbetreiber, wenn sie mit der kontinuierlichen Optimierung ihrer Website beginnen.

Früher war die Verbesserung einer Website in weiten Teilen eine Frage des Geschmacks. Heute bestimmen Statistik und Mathematik, an welchen Stellschrauben einer Website gedreht wird.

A/B-Testing ist bereits etablierter Standard zur kontinuierlichen Optimierung von Websites. Dabei werden der ursprünglichen Version des zu testenden Elements eine oder mehrere Varianten gegenüber gestellt. Besucher sehen während des Testzeitraums entweder die Ursprungsversion oder eine Variante. Anhand ihres Verhaltens wird dann die bessere Version ausgewählt. Der multivariate Test betrachtet die gleichzeitige Veränderung mehrerer Elemente auf einer Seite.

Ursprungsversion und vier Varianten eines A/B-Tests für TUIfly.com

Diese Methode wird auf dem gesamten Weg des Konsumenten (Customer Journey) auf einer Website verwendet: von der Akquisition der Besucher über Landingpages bis hin zur detaillierten Optimierung. Insbesondere in der Akquisitionsstrecke sind dabei schnelle Ergebnisse gefragt, um mit hoher Sicherheit die beste Version auszuwählen.

Um das zu schaffen, wird vorab häufig kein fixer Test-Zeitraum bestimmt. Vielmehr wird durch kontinuierliches Monitoring der aktuellen Testergebnisse der Zeitpunkt abgewartet, an dem eine Variante vermeintlich besser funktioniert als die andere.

Zu Beginn des Tests ist ein Ziel festgelegt worden, z.B. der Kauf eines Produkts, die Anmeldung zum Newsletter oder einfach das Erreichen einer bestimmten Seite. Sind die Daten erst einmal gesammelt, ist die beste Version schnell bestimmt.

Viel wichtiger, als die bessere Version zu finden, ist allerdings, sicherzustellen, dass das Ergebnis statistisch signifikant ist, also nicht durch einen Zufall entstanden ist. Schlimmstenfalls könnte sonst ein Sieger gekürt werden, wo es keinen gibt, oder gar die falsche Seiten-Variante zum Sieger erklärt worden.

Statistische Signifikanz ist keine neue Methode, die spezifisch für den Bereich des A/B-Testings entwickelt wurde, sondern ist ein erprobtes Mittel, um den Zufall auszuschließen.

Für die Berechnung der Signifikanz gibt es verschiedene, etablierte Methoden, wie z.B. den T-Test Chi^2-Test. Diese Methoden prüfen anhand der Zahl der Testteilnehmer, der bisherigen und der im Test erzielten Zielerreichung (Conversion Rate) und der getesteten Varianten, ob die Verteilung der Ergebnisse zufällig ist oder nicht. Im Netz gibt es verschiedene Signifikanz- und Confidenz-Rechner, mit deren Hilfe man eigene Tests bewerten kann.

Noch einfacher werden Tests und die Berechnung der Signifikanz heute mit dem Einsatz entsprechender Tools, wie z.B. Google Website Optimizer oder Adobe Test & Target. Diese Tools helfen bei der Durchführung von A/B- und multivariaten Tests und werten diese statistisch aus.

In der kontinuierlichen Optimierung sollten sich Seitenbetreiber nicht zu schnellen Entscheidungen aufgrund vermeintlich klarer Testergebnisse verführen lassen. Vielmehr muss jedes Testergebnis auf statistisch signifikanten Daten aufbauen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Entscheidungen auf relevanten Ergebnissen basieren und die Website mit jeder Optimierung besser wird.

Wir steuern auf einen neuen Generationenkonflikt zu, und es ist eine neue Variante des Konflikts zwischen digitalen Eingeborenen und Einwanderern. Diesmal geht es um die Privatsphäre und ob es sie im digitalen Zeitalter überhaupt noch geben kann.

Nein, meint eine neue Gruppe, die sich datenschutzkritische Spackeria nennt. In einem Interview mit dem Spiegel, der die Spackeria grob als "Internet-Exhibitionisten" tituliert, sagt die 25-jährige Julia Schramm Sätze wie diesen:

Meine Daten können mir nicht mehr gehören. Wir haben längst die Kontrolle darüber verloren. Ob wir es nun gut finden oder nicht: Privatsphäre ist sowas von Eighties. (lacht)

Mich deuchte ja schon länger, spätestens eigentlich seit dem Auftritt von Peter Schaar auf der re:publica, dass Datenschutz sowas von Eighties ist. Privatsphäre jedoch hielt ich bislang für durchaus wünschenswert. Aber das mag am Alter liegen, schließlich bin ich digitaler Immigrant, dessen Aufenthaltserlaubnis für das Internet seit 1994 immer nur jährlich verlängert wird.

Julia Schramm gehört der gleichen Generation an wie Mark Zuckerberg. Und so wie Zuckerberg mit Facebook die praktischen Grundlagen des sozialen Miteinanders im digitalen Raum neu definiert, so definiert Schramm die theoretischen Grundlagen um.

Vieles spricht tatsächlich für den radikalen Abschied von der Privatsphäre. Allerdings, so merkt Johan Staël von Holstein nicht ganz zu Unrecht an, ist das auch eine Frage des Alters. Wer erst einmal Kinder hat und es zu einem gewissen Wohlstand gebracht hat, der legt womöglich mehr Wert darauf, seine sensiblen Daten zu schützen, als ein College-Student.

Johan Staël von Holstein arbeitet an einem Facebook-Herausforderer namens MyCube. Er will damit den Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben, also das schaffen, was Julia Schramm für unmöglich hält. Auf der NEXT11 im Mai wird er sprechen. Tickets gibt es hier.

Technologie ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Digitalisierung nimmt einen immer größeren Einfluss auf unsere Lebensbereiche und eröffnet viel Spielraum für Innovationen. Die Metro Group arbeitet zum Beispiel seit Jahren an einem Future Store-Konzept, das aufzeigt, wie Technologien ein neues Einkaufserlebnis schaffen können.

Wir sehen, dass innovative Technologien den Markt - und somit auch die Beziehung zum Konsumenten - radikal verändern. Marken werden vor neue Herausforderungen gestellt und zum Umdenken gezwungen. Die Möglichkeit, Technologien mit eigenen Produkten zu kombinieren, ist eine riesige Chance für Unternehmen.

Beeindruckende Beispiele liefern Nike und Fiat. Weg vom traditionellen Kampagnendenken, nutzen sie moderne Technologien und haben Plattformen für ihre Kunden aufgebaut. Durch einen im Schuh integrierten Sensor macht Nike+ es Sportbegeisterten möglich, die gelaufenen Kilometer und weitere Daten in einem eigenen Profil festzuhalten und anschließend auszuwerten. Fiat hat für den Automobil-Markt einen ähnlichen Weg gewählt. Mit eco:Drive werden sämtliche Informationen über die Autofahrt gesammelt und analysiert. Ziel ist es, den effizientesten Fahrstil zu ermitteln.

Diese beiden Fälle verdeutlichen, dass Unternehmen, die mit Technologien experimentieren und sie gekonnt mit ihren Produkten verbinden, einen echten Mehrwert für ihre Kunden generieren können.

Aus diesem Grund befassen wir uns im Innovation Lab von SinnerSchrader intensiv mit dem Thema Creative Technology. Für unsere Kunden suchen wir Wege, neue Technologien auf kreative Weise mit ihren Produkten zu verbinden.

Im Rahmen unseres regelmäßigen Kreationsmeetings habe ich einen kleinen Einblick in dieses neue Feld gegeben. Meine Ambition war es, unsere Kreativen zu inspirieren und für innovative Projekte zu motivieren. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Markenkommunikation in den nächsten Jahren weiter verändert. Creative Technology ist hierbei ein spannender Bereich, der kreativen Köpfen als Abenteuerspielplatz für spannende Projekte dienen wird.

Digitaler Frischfisch

Der interaktive Konsument revolutioniert das Marketing. Ein Blog von SinnerSchrader.

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