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Als wir dieses Chart zum ersten Mal sahen, konnten wir es kaum glauben. Woher kommen diese seltsamen Höchststände beim Suchbegriff "next", die sich seit drei Jahren in jedem Frühjahr wiederholen - und jedes Mal das Suchvolumen einer coolen und bekannten Marke wie Apple übertreffen?

Kann es wirklich sein, dass die next conference 2006, 2007 und 2008 für solche Ausschläge sorgt? Wow! Und wie wird das erst 2009 aussehen?

Was Spreadshirt für T-Shirts ist, will Juicywalls für Wände werden. Das hessische Start-up produziert individuelle Tapeten und Leinwände.

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Bei SinnerSchrader hängt seit geraumer Zeit eine von Juicywalls produzierte Tapete im Kickerraum. Wer genau hinsieht und sich auskennt, der erkennt das Millerntor-Stadion. Nur erahnen lässt sich, dass die schwarzen Kickerfiguren den Totenkopf von St. Pauli auf dem Trikot tragen.

Was Juicywalls kann und wie das Start-up entstanden ist, hat Gründer Mark Hussain im Mai auf der next08 erklärt. Wer lieber liest, dem sei ein ausführliches Interview mit förderland ans Herz gelegt.

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Die next conference hat sich binnen zwei Jahren zu einem der wichtigsten Branchentreffpunkte entwickelt, meint Mister Wong. Der freundliche Chinese aus Bremen sprach mit Matthias Schrader über drei Konferenzjahrgänge, aktuelle Webtrends und die Frage, wen der Gründer und CEO von SinnerSchrader gern mal im wirklichen Leben treffen würde.

Mister Wong: 06, 07 und jetzt 08 - Wie hat sich die Webkonferenz next in drei Jahren verändert?

Matthias Schrader: Die next conference ist von Anfang an auf ein riesengroßes Interesse gestoßen und von Jahr zu Jahr enorm gewachsen. Mit über 1.300 registrierten Teilnehmern hat sie in diesem Jahr alle Erwartungen gesprengt. Es hätten sogar noch mehr Teilnehmer werden können, aber das Museum Prototyp hätte den Ansturm dann nicht mehr verkraftet. Die next conference hat eine enormeEigendynamik, und sie gehört der Community, die sich einmal im Jahr in Hamburg trifft.

Diesmal haben auf der Konferenz mehr internationale Referenten als in den Vorjahren gesprochen. Wollen Sie die next internationalisieren?

Wir wollen den europäischen Fokus schärfen. Der erste Schritt dazu war in diesem Jahr, mehr internationale Referenten zu gewinnen. Im kommenden Jahr wollen wir auch mehr Teilnehmer aus der europäischen Webszene auf die next conference holen. Sie ist die einzige Konferenz, die die Internetcommunity mit großen Unternehmen und führenden Marken in Kontakt bringt. Wir wenden uns nicht nur an Geeks, sondern an eine sehr viel größere Community: Medien und Media, Internet, Werbung und IT.

Das ganze Interview bei Mister Wong.

Die Videos der next08 lassen sich jetzt besser einbinden, zum Beispiel in Blogs wie dieses. Exxplain hat für diesen Zweck einen schlankeren Player entwickelt.

Die Videos spielen nicht von selbst, sondern müssen manuell gestartet werden. Der neue Code ist jetzt unter jedem Video auf der Konferenzwebsite zu finden.

Wie das aussieht, sei hier am Beispiel des von Sascha Lobo moderierten Elevator Pitch demonstriert - für mich ein echtes Highlight des Tages.

Die Zukunft des Musikgeschäfts

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Dr. Stefan Glänzer, Gründungsinvestor und früherer Executive Chairman von last.fm spricht nach seinem next08-Vortrag über Musik als Bestandteil von Kommunikation und stellt die These auf, dass Musik in Zukunft für jedermann frei zur Verfügung stehen wird. Die Musikindustrie müsse sich neue Einnahmequellen neben dem klassischen CD-Geschäft erschließen, so die nicht ganz neue Schlussfolgerung Glänzers.
Er verweist auf den einzelnen Musiker als kreative Quelle des Musikgeschäfts und spricht über eine neu entstehende Kultur des Musikschaffens durch die neuen Möglichkeiten rückkanaliger mobiler Aufnahme- und Distributionsgeräte. last.fm basiere auf dem Motto "get realtime", so Glänzer.

Bereits zur next07 sprach Glänzer über individualisiertes Radiohören.

Heute haben wir die letzten Videos von der next08 ins Netz gestellt. Damit stehen jetzt mehr als 24 Stunden Programm bereit, nur einen Mausklick entfernt. Vielen Dank an Exxplain - die Jungs und Mädels haben hart gearbeitet, um alles online zu bringen.

Erfolgsmessung von Marken für Dummies

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Nate Elliot
Nate Elliot, Senior Analyst bei Jupiter Research hat uns live auf der next08 drei Tipps gegeben, die helfen sollen, den Erfolg einer Marke messbar zu machen.

(Bildquelle: flickr/Paul Downey)

  1. 1. Das Wissen über die eigenen Ziele
  2. 2. Die Gewissheit, welche Bereiche zu beobachten/zu kontrollieren sind
  3. 3. Der Abgleich der eigenen Ergebnisse mit den persönlichen Zielvorgaben

get realtime
Das Konferenzmotto "get realtime" findet sich in der Arbeit des Analysten in der Erfahrung wieder, dass Kampagnen im Internet während ihres Verlaufs überprüft und angepasst werden können.

Die next08 lässt uns hier so schnell noch nicht los. Inzwischen sind fast alle Videos online und damit auch die Session von Mario Neurath, activeGATE und Frank Böttcher, interRent. activeGATE hat auf der next08 neue Funktionen vorgestellt:

Mit der automatisierten Erstellung von detaillierten Profilen noch während des Nutzersitzung können Website-Betreiber Angebote und Kommunikation künftig noch zielgenauer steuern. So kann jetzt zum Beispiel ein Kundenbetreuer in einem Online-Shop aus einem über activeGATE initiierten, textbasierten Dialog mit einem potenziellen Käufer direkt eine Webkonferenz starten, in der weitreichende audio-visuelle Möglichkeiten für eine ausführliche Produktpräsentation genutzt werden können.

Für Timo Lommatzsch, Social Media PReview, war die Session einer der spannendsten Vorträge auf der next08. Für die neueste Ausgabe seines Podcasts hat er mit Frank Böttcher gesprochen. (Mit mir übrigens auch.)

activeGATE ist eine Beteiligung von SinnerSchrader, interRent.com wurde von uns entwickelt.

Auf der next08 hat Stockflock eine neue Finanz-Community gestartet. Auf Stockflock publizieren und vergleichen Profis und Privatanleger ihre Strategien, Tipps und Portfolios. Anders als in klassischen Finanzforen wird auf Stockflock deutlich, wie gut der Tipp war: Die Wertentwicklung und Vorhersagepräzision werden ausgewertet und sind für jeden sichtbar.

Stockflock ist eine hundertprozentige Tochter der Sixt e-ventures GmbH und richtet sich an zwei Zielgruppen: Portfolioverwalter stellen auf einer anbieterneutralen Seite ihre Kompetenz und Anlagestrategie unter Beweis, Privatanleger lernen durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen voneinander. Das Resultat für alle Beteiligten ist eine unabhängige, selbstverantwortliche Investitionsstrategie.

Einer der ersten Community-Mitglieder von Stockflock ist Erich Sixt selbst. Er stellt auf der Website seine wichtigsten Investitionen vor, erklärt, welche Märkte er für besonders interessant hält und lässt alle Nutzer an der Wertentwicklung seines Portfolios teilhaben.

Projektleiter Alexander Beyer hat Stockflock auf der next08 vorgestellt. Das Video der Session ist jetzt online.

Stockflock/Sixt ist ein Kunde von SinnerSchrader.

Eine Woche nach der next08 ist es Zeit für einen Blick auf das Feedback aus über 1.000 Blogposts, Twitter und der next08 Live Community auf six groups.

Mehr nebenan (auf englisch).

Volker Gassner (campaigner und Projektleiter; Greenpeace Deutschland) über die Verbindung zwischen new economy und NGO´s.
Auch für Greenpeace ist das Motto der next08 "get realtime" der zentrale Aspekt zukünftigen Handelns.


Das Live-Blogging-Team hat zum Ende der next08 Matthias Schrader noch einmal persönlich vor die Kamera geholt und ein erstes "realtime"-Fazit eingeholt. Schrader fühlt sich inspiriert als Agentur noch schneller und noch besser zu werden, ohne dass dabei der Spaß an der Sache verloren geht. Er sieht das Motto der Konferenz durch einen Pulsschlag der Teilnehmer weit jenseits der 80bpm voll realisiert. Get realtime.

Elevator Pitch - Wie fühlt man sich danach

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Zehn Ideen in dreißig Minuten, präsentiert von unentdeckten Talenten und moderiert von Sascha Lobo - das war der Elevator Pitch auf der next08.

Wie sich ein Talent nach einem solchen Auftritt fühlt und wie Sascha Lobo seinen Auftritt einschätzt, erfahrt man hier.

Die Talente:
Amazee (www.amazee.com) - online Plattform für Projekte (social collaboration)
communipedia (www.communipedia.com) - Suchmaschine für communities
Foodorder (www.foodorder.de) - Plattform für Lieferservices
Jupidi (www.jupidi.de) - Dating & Flirt Service
Justaloud.com (www.justaloud.com) - Music Shop
Knipz.de (www.knipz.de) - Photo Spiele und Wettbewerbe
Mikestar (www.mikestar.com) - Online Karaoke
Moodmixer - Microcasting
Telewebber (www.telewebber.de) - Web Plattform rund ums Fernsehen
toksta (www.toksta.de) - Instant Messenger für communities

Mehr Liebe für Microsoft

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Auf der next ging es erwartet geschäftig zu. Panel folgte auf Panel. Kaum Zeit zum Nachfragen. Wirft ein Podiums-Interview dann ein unerwartetes und spannendes Licht ausgerechnet auf Microsoft, lohnt es sich, der Sache nochmal auf den Grund zu gehen.
Wir haben im Nachgang mit Nicole Simon telefoniert über ihr "Customer First" betiteltes Gespräch mit Kris Hoet, EMEA Marketing Manager der "Microsoft Online Services Group" (OSG).

Die OSG sind das msn-Onlineportal, die Suchmaschine "Windows Live" und Microsofts Werbe-Unit "Digital Advertising Solutions". Letztere gewann 2007 mit dem Online-Clip "Bring the Love Back." internationale Preise:

Angestossen vom Clip ging es um Microsofts Umgang mit Blogs, bloggenden Microsoft-Mitarbeitern und deren Einbeziehung in aktuelle Unternehmenskommunikation. "Bring the Love back" hat es vor allem geschafft wegen des Blogs des Clip-Schöpfers Geert Desager.
Frei bloggende Top-Microsofter sind seit Scott Guthrie und vormals Robert Scoble keine Seltenheit. Anders als in manch ghost-geschriebenem, PR-wiederkäuenden CEO-Blog sind die MS-Blogger tief mit ihren Communities verbunden. Der gegenseitige offene Austausch wird vom Unternehmen aufgegriffen und hilft bei Weiterentwicklungen.

Spätestens hier wundert sich der durschnittliche europäische Microsoft-Beobachter. Doch dem Bild vom monolithischen, verschlossenen, streng-reglementierenden Software-Giganten widerspricht Hoet im Interview. Microsoft sei offener als vermutet, "blog smart" die auf Vertrauen aufbauende blogging policy. Den Mitarbeitern werde vertraut anstatt eine miteinander kommunizierende Außenwelt per Unternehmensorder zu ignorieren.

Mittlerweile macht sich für MS bemerkbar, dass es bei dieser Haltung um mehr geht, als nur Goodwill - Der Internet Explorer 8 wäre ohne die Anbindung an eine Entwickler-Community eben so wenig zustande gekommen wie der "Surface" Table oder, etwas banaler, bestimmte XBOX-360-Infopages.

Live Blogging over and out...

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Das war es vom Live-Blogging-Team.
Die direkte Berichterstattung verabschiedet sich und bedankt sich herzlich für Ihre Aufmerksamkeit.
Weitere Blicke auf die Einträge zum Kongreß lohnen sich mit Sicherheit, denn es wird noch Verschiedenes um zusätzliche Links, Bilder und Informationen ergänzt.

Außerdem wartet umfangreicher Videocontent darauf, der Website hinzugefügt zu werden.


Offen für Alle bleiben die Kommentarfunktionen aller Beiträge. Wir sind an Ihren Meinungen zum Ablauf sehr interessiert und freuen uns auf Ihre Einträge!

Ein Plädoyer für den richtigen Content in der richtigen Situation hielt Rolf Hansen von simyo. "Bei Sonnenschein am Strand will man kein 90 Minuten Fußballspiel auf dem Handy gucken".

Er und Sarik Weber von cellity gaben einen Einblick in die zukünftigen Möglichkeiten des Mobile Marketing - und die Zukunft im Titel war in der Tat Programm - Beide Diskutanten und Moderator Volker Müller von der ftd waren sich einig dass die mobile Infrastruktur noch weit hinter dem Gewollten hinterher hinkt. Webentwicklungen seien nicht einfach auf das Handy übertragbar und "Die Sturm und Drang Kreativbewegung wird erst entfacht, wenn es offene Standards gibt." ist Weber sich sicher und nennt doch eine Parallele zum Web denn er spricht den Erfolg von facebook seit Öffnung der api-Schnittstelle an.
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Es seien aber noch nicht die Endgeräte am Markt, die Entwickeln "sexy" machen würden. Auf dem Weg dahin können höchstens vertraute "neue" Features weiterwachsen, z.B. reguläre mobile E-Mail statt extrakostenpflichtigem Blackberry.
Revenue Share Modelle wie simyo sie mit cellity oder Yahoo! Go betreibt seien einzelne Puzzlestücke zukünftiger Vermarktunsstrategien.
Von Moderator Müller auf die "Achillesferse Tarife" angesprochen sind sich alle einig - Die schnelle Daten-Flatrate wird der einzige Weg sein in die Zukunft des Mobile Marketing.

Moses Grohe vom GEE Magazine zeigt im letzten Panel im dritten Saal die Funktionen und Faszinationen der großen Spielkonsolen Wii, Xbox und Playstation.

Während Nintendos Wii vor allen Dingen wegen ihrer Bedienung in Blogs oft und begeistert besprochen und gefeatured wurde, sind bei der Xbox und der Playstation vor allem die auf den neuen Geräte-Ausgaben entstandenden Ökosysteme beeindruckend. Die Interaktionen zwischen Spielern in den Spielen haben eine eigenständige Komplexität entwickelt und werden inzwischen von den Entwicklern von vornherein mitgedacht. So kann man zusammen mit dem Auto durch die Gegend fahren und z.B. die Musik seiner Freunde hören. Und ja: Karl Lagerfeld ist einer der Radiomoderatoren in GTAIV.

Die Xbox hat laut Grohe eine ausgefeiltere Social Community als die Playstation, gemeinsam ist, dass die Profile der Nutzer neben persönlichen Angaben natürlich auf den Spielergebnissen aufgebaut. So kann man bei der Xbox Punkte über verschiedende Spiele hinweg sammeln und sehen, wer wo welche "Achievements" gesammelt hat. Man sieht wer wann online war oder gerade ist und kann sich zum gemeinsamen Spielen verbinden. Nachrichten schicken und auch anrufen (falls Headset dabei) ist natürlich auch alles inklusive. Darüber hinaus werden die Spieldaten auch im www abgebildet.

Natürlich funktionieren die Konsolen auch als Mediabrowser und Mediashopping Plattform. Songs aus den Spielen kann man genau wie Filme oder neue Spiele herunter laden.

Leider stockt die Präsentation in der zweiten Hälfte etwas, weil v.a. die Playstation keine Verbindung zum Netz aufbauen kann. Grohe bemüht sich dennoch mit Jungscharme und Begeisterung den Funken zum Publikum überspringen zu lassen. Dieses verlässt jedoch tröpchenweise den Saal.

Zusammengefasst: Die Spielewelten der einzelnen Spieler verbinden sich untereinander zu gemeinsamen Welten und die Wettbewerbsgedanke treibt die Dokumentation der Ergebnisse. Kein Konsolenspiel wird in Zukunft ohne den Netzwerkgedanken auskommen und die Konsolen werden bald der schon so oft theoretisierte PC im Wohnzimmer sein, mit dem man Musik, Videos sieht und zwischendurch schnell eine Nachricht schreibt oder Webseiten abruft.

Eine letzte Runde Startup Presentations - wir erwarten Christian Ludwig (Carmondo), Stefan Röschinger (guut.de), Oliver Ueberholz (Mixxt), Jan-Hendrik von Ahlen (JobLeads) & Kununu.


Christian Ludwig, Carmondo

Christian Ludwig (Carmondo)
Carmondo, co-finanziert von Sixt, vermittelt Autos. Oder besser: Carmondo hilft Verbrauchern, indem die vielen Internetangebote vorgefiltert werden. Das Ganze geschieht in bester Web 2.0-Manier Community-basiert, durch User-generated Content und Foren.

Einerseits: Ist der deutsche Konsument wirklich von der Vielfalt im Netz überfordert, wie Ludwig behauptet? Andererseits: Schaden kann der Austausch mit Gleichgesinnten auf keinen Fall. Die geplanten Entwicklungsstufen von simplen Blogs & Foren hin zur umfassenden Social Media Strategie scheint jedenfalls schlüssig.


Stefan Röschinger

Stefan Röschinger, guut.de

Stefan Röschinger (guut.de)

Liveshopping ist angesagt bei guut.de. Derzeit sieben Leute entwickeln diese Weblösung für ein "echtes Shopping-Erlebnis" - in Abgrenzung zu klassischen Onlineshops, in denen Shopper eher allein sind. Recht offen gibt guut.de zu, sich am amerikanischen woot.com zu orientieren. Aber Inspirierenlassen ist erlaubt, wenn das Ergebnis stimmt. Ob das hier der Fall ist, werden die Nutzer bewerten.

Guut.de bietet pro Tag exakt einen Artikel an - solange Vorrat reicht. Ziel ist dabei, für 24 Stunden den besten Preis auf dem Markt anzubieten. Eine kurze Umfrage im Publikum ergibt, dass Liveshopping im Netz zumindest hier bislang kein allzu großes Thema ist. Wenn woot.com allerdings so erfolgreich ist wie hier behauptet, dann gibt es hier nicht unerhebliches Wachstumspotenzial. Allein sind guut.de nicht: Unter anderem tummelt sich auch Preisbock in diesem Marktsegment.


Oliver Ueberholz of Mixxt
Oliver Ueberholz, Mixxt

Oliver Ueberholz (Mixxt)

Nicht Shopping, sondern die Community selbst steht im Mittelpunkt bei Mixxt. Frisch in die Präsentation bringt Oliver Ueberholz eine neue Mixxt-Website: Gerade heute Mixxt auch in Polen gelauncht. Mixxt ist ein Baukasten für Social Networks zum Selberbauen. Mit eigenem Branding und hohem Grad an Kontrolle klickt sich per Mixxt ein Social Network quasi von selbst zusammen.
Mixxt hat als regelmäßiger Gast auf Barcamps und Konferenzen einen gewissen Vorsprung vor den anderen Vortragenden - die Technologie ist durchaus schon sehr fortgeschritten, granulare Kontrolle der Privacy-Einstellungen können hier nur als Indikator gelten.

Oliver Ueberholz stellt vor allem Use-Cases vor: Mixxt kann demnach genutzt werden, um Vereinsarbeit zu visualisieren (Tennisverein), zur Lobbyarbeit (Metzgerfachverband) oder für Community-Building oder Branding (als White Label-Lösung). Interessant für Corporate Kunden: White Label heißt in diesem Fall tatsächlich White Label, Mixxt taucht als Markenname dann nicht mehr auf.

Frage aus dem Publikum #1: Wie bedient man die User, die in vielen Social Networks sind?
Antwort: Ein einziger Mixxt-Login genügt um sich in bei allen weiteren Mixxt-Communities einzuloggen.

Frage #2: Was, wenn andere auf Euren Plattformen Geld verdienen wollen?
Antwort: Ist in unserem Interesse - wer Geld mit uns verdient, pusht auch unsere Dienste.

Nächste Schritte für Mixxt: Launch in Polen, die Entwicklung einer API und der Launch in China.


Jan-Hendrik von Ahlen of Jobleads
Jan-Hendrik von Ahlen, Jobleads

Jan-Hendrik von Ahlen (JobLeads)

Jobleads ist eine Jobvermittlungsplattform. Warum braucht die Welt noch eine neue Recruitingplattform, fragt Mitgründer von Ahlen: Es gibt bislang drei Jobvermittlungskanäle: Headhunter (teuer), Online-/Print-Stellenanzeigen (Zielgruppe muss schon aktiv suchen), persönliche Empfehlungen (gut, aber schwer skalierbar). Es sind die latent Wechselwilligen, die Jobleads ansprechen möchte.

Wie? Durch Exklusivität, unter einem Jahreseinkommen von unter 40.000 Euro ist der Zugang nicht erwünscht (nicht möglich?). Persönliche Empfehlungstools und finanzielle Anreize für erfolgreiche Vermittlung sollen die Effizienz steigern. Wie bei Headhuntern fließt auch hier nur dann Geld an Jobleads, wenn eine Stelle erfolgreich vermittelt wurde. Jobleads und vermittelnde User teilen sich das Geld 20/80. Auch Jobleads gibt es als White Label Lösung.

Nett: Der Vorschlag, Onlinecommunities über die Stellen-Vermittlungsprämien von Jobleads zu finanzieren.


Kununu
Kununu

Kununu

Noch eine Jobwechslerplattform, aber mit einem komplett anderen Ansatz ist Kununu: Bei der österreichischen Plattform (betrieben von zwei Brüdern plus einem befreundeten Designer) müssen sich Firmen quasi bei den potenziellen Arbeitnehmern bewerben. Arbeitnehmer bewerten auf der Plattform ihre Arbeitgeber, wer auf Kununu nicht bewertet ist, sollte (später, bei entsprechender Marktdurchdringung) mit Vorsicht genossen werden.

Unternehmen können bewertet, aber auch kommentiert werden. (Damit keine einzelnen Personen durch den Dreck gezogen werden, moderiert Kununu die Kommentare.) Kununu will explizit keine Hetzplattform sein. Sympathisch, nicht nur weil es ein wenig nach Community-Projekt aussieht. Kooperationspartner sind u.a. StepStone, Jobs.ch und Jobleads.

Plazes, inzwischen auch in einer deutschen Version verfügbar, ist eine der größeren Web 2.0-Erfolgsgeschichten. Stefan Kellner gibt einen Überblick, was sich in letzter Zeit bei Plazes getan hat.

Stefan Kellner, Plazes

Neben einigen Updates kleinerer Features (bessere Google Maps-Integration, mehr Kalender- und Empfehlungsfunktionen und allgemein verbesserter Lernfähigkeit der Plattform) ist vor allem eines relevant: Der Erfolgsgeschichte der Facebook-Plattform öffnet auch Plazes sich für Entwickler. Eine API und eine wachsende Community könnten zu neuen Mash-Ups und - damit verbunden - wachsenden Userzahlen führen.

Fast schon niedlich ist zu beobachten, Wie schwer sich Plazes damit tut, ihre eigene Plattform von englisch auf deutsch zurückzuübersetzen.

Betatester aufgepasst: Im Juni gibt's ein Sneakpreview der neuen Version. (iPhone-Besitzer aufgepasst!) Email an support@plazes.com genügt. Stefan Kellner ist sonst auch per Twitter ansprechbar.

Eben habe ich noch hier gesehen, wie von einer Kamera im Handy über das Mobilfunknetz ein Live-Stream in das Internet gesendet wurde. So habe ich mir die Zukunft vorgestellt. Vor ca. zwei Wochen. Man muss sagen, die Handys entwickeln sich rasant. Klar, dass man damit auch Geld verdienen will. Mobile Marketing soll das Zauberwort also heißen. Aber was das überhaupt ist, da ist sich weder Rolf Hansen von simyo noch Sarik Weber von cellity wirklich sicher.

Es ist kein verschicken von Werbe-SMS, stellt Rolf Hansen klar. (... sein Wort in Gottes Ohr) Sarik Weber räumt ein, dass er bestimmte Informationen per SMS durchaus willkommen heißen würde.

Grundsätzlich lässt sich Mobile Marketing aber in Abgrenzung zum Internet und normalem Marketing durchaus im Vorfeld festlegen. Weber: "Alleine das Display...".

Dann kommen die bereits schon öfter auf dieser Veranstaltung geäußerten Ideen zu lokalen Informationsdiensten oder eben die mobilen Connections zu anderen Usern der eigenen Community.

Entsprechend des Bedeutungsverlusts der Internet Sevice Providers (ISP) durch die Contentanbieter im Internet, prophezeit Sarik Weber einen Bedeutungsverlust der Mobilfunkprovider, wenn diese nicht anfangen vom User her zu denken. Eine kluge Schlußfolgerung, der ich eher zustimmen möchte als das von Weber prognostizierte Next Big Thing: mobile E-Mail. Gut, würd ich auch sagen, wenn ich er wäre.

Einig ist man sich derweil in dem Punkt, dass es mobiles Marketing - wie immer es auch eines Tages aussehen wird - nur dann funktioniert, wenn die mobile Datenflartrate normalität in deutschen Zweijahresverträgen wird. Denn dass der Kunde bereit ist, für empfangene Werbung auch noch Geld auszugeben, kann sich wahrscheinlich nicht mal der kühnste Marketingmanager vorstellen.

Quite great what Greenpeace is doing on the web these days.

Check out their sites:

-- Greenpeace Weblog Int. and Germany

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-- Greenpeace on Facebook

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-- Greenpeacse on YouTube

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related blog posts of others (in German):

Me, Myself and I. part two

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Ein zweiter Bericht über den Beitrag "Me, Myself and I. Und wo ist die Marke?"

Das eine Community "zuklattert" und man sich ständig vor fliegenden Schafen und Vampiren wehren müsse sei die derzeit Größte Gefahr bei der Produktentwicklung von Social Networking Plattformen. Was Marcus Riecke von StudiVZ damit meint sind die überbordenen Gag-Funktionen von Applications, wie sie allen voran auf Facebook Gang und Gäbe sind. Wichtiger als Einzelapplications ist ihm für StudiVZ, dass die Inhalte künftig transportabel sind. Hilfen bei der Übertragung von Userdaten über verschiedene Netzwerke - allen voran die Initiative Open Social - werden deshalb in Zukunft immer mehr genutzt.

Angst um die User, wenn man sich StudiVZ oder MySpace-Inhalte auch jenseits dieser beiden Sites ansehen kann? Riecke verneint. Die Inhalte werden überwiegend von den Usern geschaffen. Die Auswahl der Freunde sorgt somit für die individuelle User-Experience. Dass alle Freunde zu einer anderen Plattform ziehen ist sehr unwahrscheinlich. Den Lieblings-Content-Mix gibt es also weiter nur auf der ursprünglichen Plattform. Der "Lock-In" bleibt gewahrt.
Joel Berger von Myspace setzt bei der Portabilität auf zwei Ausbaustufen - zuerst soll es alles, was es bei MySpace gibt, auch mobil geben. Als zweites soll das MySpace-Userprofil auch eBay, Twitter und Yahoo befüllen.

Der Stand der Werbevermarktung?
Die beiden Konkurrenten sind sich einig - klassische Displaywerbung ist auf dem absteigenden Ast, Branded Communities, Social Marketing und Empfehlungen werden dominieren, auch wenn Berger die Meinung vertritt, dass die Markenwelten 2.0 als Werbeform in Deutschland noch nicht gelernt seien und Rieke verkündet er glaube "das AdWords von Social Networks muss noch gefunden werden.". Gestützt werden sie vom aktuellen Horizont-Artikel über stotternde Community-Motoren, der trotz des pessimistischen Aufmachers veranschaulicht, wie Brands und Unternehmen in den USA in soziales Marketing investieren.


Was Berger Riecke von StudiVZ zu Communitystruktur und Monetarisierung sagten berichtete bereits Michael Seeman.

"Come and Chat" Live Stream Media

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Was bloggt man in einer Live Stream Session? Live? Klar, den Stream:

Nachtrag:

Kosmar (Markus Angermeier) und Martina Pickhardt machen das toll. Leider ist meine Meinung nicht wirklich objektiv, denn [DISCLAIMER] ich bin mit ihnen befreundet.

Aber obwohl ich doch einigermaßen eingebunden bin, in dem, was das Live-Streaming so bietet, bin ich gerade ziemlich erschlagen von den ganzen Diensten, die es mittlerweile auf dem Markt gibt. Tatsächlich habe ich wohl nur etwa ein drittel bisher kennenlernen dürfen. Super!

Wie wurde sie gescholten, die deutsche Startupscene. Deutschland, Land der Copycats. Aber wie sieht sie denn nun also aus, im internationalen Vergleich? Das wollen Lukas Gadowski von Spreadshirt und Paul Jozefak von Neuhaus Partners klären.

Gadowski sitzt relativ gelassen da und erzählt über seine Probleme damals Venture-Kapital für seine Firma zu bekommen. Kann er natürlich, denn er hat seine Schäfchen im weitestgehend Trockenen. Jetzt hilft Gadowski selber Unternehmen als Businessangel, was ihm einige spitze Bemerkungen gegenüber Venture-Capitals entlockt.

"Jeder Unternehmer macht nach dem Exit auf Business Angel" ruft Jozefak mit extrem breitem amerikanischem Akzent. Das sei in den USA völlig anders. Da werde gleich an der nächsten Idee geschraubt.

Überhaupt die Unterschiede: In den USA sind die Gründer viel besser vernetzt. Wenn überhaupt kommt Berlin da ein wenig ran und ganz vielleicht noch Hamburg. (Dein Einsatz Sven?) Von München hört man wohl gar nix mehr.
Zum Schluss kommt die Frage nach den Exitmöglichkeiten auf. Das "Wir verkaufen alles an Google!" von Jozefak bringt alle zum lachen. Tatsächlich sind aber die potentiellen Abnehmer in Europa begrenzt. Da wird man wohl hoffen müssen. Oder doch lieber richtiges Geld verdienen?

We're here to learn how to use social media to engage your target audience - which happens to be the subtitle of this panel, too. Why is this so important? Consumers are spending massive amounts of time on social networking sites like Facebook, MySpace or StudiVZ. (For exact figures, you'll have to ask Jupiter Research.)

Nate Elliott of Jupiter Research

Even in Europe, where we lag behind the U.S. in terms of social networking use, there's a very strong trend towards engaging stronger and more often in social networking services. Same goes for other kinds of social media, like for example weblogs.

And in all those places, consumers people talk about brands. This, of course, can be pretty scary for enterprises: The discussion has moved to a place where companies and marketers have very little control over the conversation. So becoming part of that conversation is important for brands and marketers, and it's hard, if you try with the traditional marketer's mindset.

What's even harder is measuring success: There are basically no reliable, established and proven metrics to measure the kind of engagement you encounter in social networking sites. Without metrics, though, there can't be evaluation, so marketers cannot prove their success, or find out why a campaign was not successful. These metrics is what Jupiter Research is after.

Nate Elliott shows, for the first time, the new Rules of Social Marketing:

#1: Your Messages Aren't Going to Promote Themselves
For an Intel campaign, Jupiter found a direct connection between traffic&engagement and paid advertising. When paid ads stopped, traffic died.

#2: Focusing on Engagement Can Double Your ROI
MySpace and Facebook aren't your brand microsite. Different rules apply in social networks, many marketers forget that. Great example of how not to do it: A promo site on Facebook for the most recent Rambo movie showed just the trailer, no interactive elements at all - it was just a microsite, not a real social networking format. Please do engage your audience.

#3: If You're Not Measuring Results, You're Wasting Your Money
Elliott shows to ways to measure results, even though neither of them is perfect. It's either surveys (which measure beliefs) or technology (which measures actions). Either way, you need to have goals, and metrics to measure, in order to reach your goals.

(One hint Elliott gave right in the end: If you're planning to rely on viral alone, you're as good as doomed. Just don't do that.)

Great workshop - I just added Nate Elliott on Twitter.

DSC01677.JPGZunächst, für die Leute, die wie ich erst in der Wikipedia nachschlagen müssen: FMCG ist das Akronym von "Fast Moving Consumer Goods" also jenen Gütern die meist sehr schnell verbraucht sind. Ich glaube, früher sagte man einfach Konsumgüter.

Dann: Aus irgend einem Grund wurde diese Veranstaltung als "Discussion" ausgeschrieben. Es war vielmehr ein einvernehmlicher, gemeinsamer Vortrag der Protagonisten Guillaume du Gardier von Ferrero und Laurent Burdin vom Gastgeber SinnerSchrader. Der Moderator schien auch ziemlich überflüssig und setzte sich bald auch daneben und hörte einfach zu.

Dennoch Interessant: Die FMCG sind mit ihrer Werbung natürlich traditionell in den Massenmedien vertreten, wie jeder leidvoll erfährt, der nach 20 Uhr den Fernseher einschaltet. Massenmedien und FMCGs bilden also eine Symbiose, die für die Hersteller von den FMCGs durchaus zum Problem werden kann. Denn der große Massenbespassungskanal Fernsehen ist gegenüber dem Internet im Rückzug und überholt ihn bereits bei den jüngeren Konsumenten.
Dazu kommt dass die Massenmedien nicht mal mehr die Werbung unterbringen kann, die sie seitens der FMCGproduzenten angeboten kommt.

Das Netz scheint also die Lösung, konkret wurde die These vorgestellt: "Es wird Zeit, dass 10% den Marketingbudgets für Online ausgegben werden." Aber wie?

Einige Strategien waren wohl bekannte Cluetrain-Destillate: Man muss den Dialog mit dem Kunden suchen, man muss in die Niesche gehen, satt nur auf den Massenmarkt zu schielen und man muss eigene Plattformen schaffen, um mit dem Kunden zu kommunizieren. Das alles war natürlich mit hübschen Beispielen illustriert. Dazu fielen eine menge Fachbegriffe und Akronyme von Fachbegriffen. Sehr interessant für Leute des Business', nehme ich an.

"Wir wissen auf einmal, wer in unserem laden steht" - Frank Böttcher von interRent hat Useranalyse in den Echtzeit-Betrieb genommen.

Als Autovermieter im Low-Cost-Bereich muss sich interrent zu 100% per Internet um seine Kunden kümmern. Dafür sind permanent mehrere Kundenbetreuer im Einsatz. Sie kommunizieren bei Bedarf direkt auf der Site mit den Mietwageninteressenten die auf die Site kommen. Echtzeit-Betrieb bedeutet für die Betreuer, dass sie von den jeweiligen Kunden sehen können wo sie herkommen, welche Suchbegriffe sie ggf angegeben haben, welche Unterseiten sie schon besurft haben und so fort - Wer nicht genau hin hört denkt beim Auftritt Böttchers an die Erläuterung einer handelsüblichen Webcontrolling-Software á la Google Analytics.
Der besondere Unterscheid ist jedoch, dass sich alles um die Daten der jetzt gerade aktuell online befindlichen Mietwilligen dreht. Technologie der Firma activGATE ermöglicht den direkten Einblick in die einzelnen Besucheraktionen. Ob es gerade um ein €8,99 Mini-Pkw-Schnäppchen geht oder einen 500-Euro-Deal steht auch dabei und beeinflusst die Bedienungsintensität: "In längstens drei bis fünf Minuten muss der Deal gemacht sein oder kunde muss zurück auf die Seite."

Funktioniert´s? Nicht ohne Stolz berichten Böttcher und activGATE-Partner Mario Neurath von einer 35%igen Steigerung der Conversion Rate seit Einführung. Außerdem gab es einen erwünschten Rückgang der kostenintensiveren Hotline-Anrufe um 21%. Für Böttcher, der "gerne mit Technologie aber viel lieber mit Menschen" arbeitet, ist die Verquickung von Online-Oberfläche und menschlicher Bedienung ein voller Erfolg.

Okay, der Fairness halber will ich in diesem Beitrag mit allzu harscher Kritik vorsichtig sein, da ich mich selbst seit gut und gerne vier Jahren mit dem so genannten Bürgerjournalismus, Social Media und den (Online-)Strategien von Printmedien auseinandersetze.

Dennoch sei folgender Hinweis gestattet - und er gibt glaube ich den Eindruck im Publikum wieder: Die Moderatorenposition der Diskussion "Der Bürger als Journalist: Geliebt oder geduldet?" war nicht gerade ideal besetzt, aufgrund nicht weit genug reichender Themenkenntnis. Da waren doch ein paar sehr krude Behauptungen und Fragen dabei, die es unter anderem erschwerten, dass man bei der Debatte zum Thema tatsächlich mal weiterzukommen, als bei den ungezählten Diskussionen zur gleichen Thematik aus den vergangenen Jahren.

Glücklicherweise haben die beiden eigentlichen Protagonisten auf dem Panel, Katharina Borchert, Online-Chefin von DerWesten, dem Onlineportal der WAZ, und Jochen Wegner, Chefredakteur von Focus-Online weitestgehend dagegen halten können und von ihren aktuellen Erfahrungen in ihren jeweiligen Online-Communities berichtet. Deutlich wurde dabei, wie wichtig das Community-Management an beiden Standorten im täglichen redaktionellen Flow inzwischen ist, Man ist im Dialog mit der Zielgruppe - und das quasi in Realtime!

Sowohl Borchert als auch Wegner gaben sich begeistert von ihrer Community, wenngleich sie nicht leugnen, dass es auch die notorischen Dauernörgler und Trolls gibt sowie weitere Umstellungen in den redaktionallen Abläufen (Online First, Newsdesk etc.), die die Macher der Onlineangebote herausfordern. Für Jochen Wegner gehört der Input von Seiten der User inzwischen zum Real-Estate eines modernen journalistischen Internetangebots. Katharina Borchert kann das nur bestätigen. Ihre Erwartungen ob, wie und in welchem Umfang die Leser von DerWesten sich aktiv auf der Website einbringen wurden übertroffen.

In die Begeisterung mischt sich aber auch immer wieder Minifrust, eben weil bei bestimmten Themen die Diskussionen aus dem Ruder laufen. Dennoch: Zuhören was die User sagen, ernst nehmen was die Community bewegt, Moderator und Streitschlichter sein, all das gehört inzwischen zu den Aufgaben der Communitymanager in den Verlagen und das nicht 9 to 5, sondern 24/7, in realtime.

Was das für die Zukunft der Ausbildung bedeutet, wurde im Panel leider nicht behandelt, aber eines ist klar: Es geht nicht darum den "Amateur", den User, den Leser zum "(Bürger)Journalisten" zu "erziehen", sondern zusammen mit den neuen Medienprosumern zu lernen, wie man gemeinsam die Zukunft der Webangebote von Medienhäusern gestaltet.

First up: Jeremy Ruston of British Telecom.

"Decaffeinating Tea, what's that supposed to mean?", you might be asking yourself. (I sure did.) What's hiding behind the slightly odd title is the question of how individuals are treated, and how they function, in large corporations. Most importantly, what has changed for employees as a person and for the enterprise in what today we call Enterprise 2.0?

Jeremy Ruston

Trust in enterprises has always been a problem: As a cog in the machine, the employee has never been faced with too much trust by their enterprises. In the digital age, things got even worse, just think of the stories you've heard about emails where colleagues have cc'd (or even bcc'd) the boss for strategic reasons, i.e. because they didn't trust their colleagues.

Time, and how people spend it in their jobs, is another issue. Good question raised by Jeremy: If Google's (or any other company's for that matter) employees spend 20% of their time researching on stuff they're personally interested in, what do they work on the other 80% of their working time on?

Teenagers today grow up with an incredibly high media and technology awareness and the relevant skills. Those Digital Natives really know their tech, and their web 2.0 tools. How can enterprises exploit this, or at least not scare those future employees away? After all, if a digital native isn't able to apply his skills and knowledge in his workplace because corporate policies and infrastructure won't allow the tools and practices, it's a lose-lose situation: The employee will be frustrated, the employer can't get the maximum value for their money.

So how does British Telecom harness the Web 2.0 generation? According to Jeremy Ruston, BT has been pretty early on in the adoption curve. Just to give an example: Use of Facebook was encouraged early on.


Next up: Luis Suarez Rodriguez of IBM.

IBM, if Luis Suarez is indication, is pretty far ahead on the adoption curve. "Collaboration allows us to tap into the power of people" says one slide which analyzes how we ask out peers and friends for advice in one-on-one situations. How to harness this very mechanism and make it scale to larger groups is one of the big challenges being tackled in our days.

Luis Suarez Rodriguez

Now it would be great to not only explicitly ask for advice, but to also collaborate more implicitly. Do I really have to write an email to find out which music album to buy as a birthday gift? Probable not - if you manage to tap into smart communities. Technology can enable and foster this kind of exchange, it can help foster relationships between individuals, thus creating a community. It's people, not data. That's the very core of online collaboration.

Email is obviously not the way to go. (Challenge: Ask Stowe Boyd about email!) So how can we harness the power of communities? Trust is a key issue: Without trust you cannot anything done. The main challenge, though, is to shift from a controlled, regulated environment to a dynamic environment that fosters spontaneous collaboration - forget org trees! Rodriguez's message is clear: Email is too inflexible, go for Wiki-style collaboration. (With this presentation, he could've easily passed at a Barcamp, too - they'd have loved him.)

The key message in this panel is clear: The age of traditional branding is over. As our connectedness and social life online evolve, branding too becomes more social: Brands increasingly have to rely on their customers', friends' and social networks' recommendations - which is also the core of viral marketing. It it's not funny, inspiring or otherwise compelling (Maymann calls it emotional, you wouldn't pass that YouTube video on to your friends, right? But if you do, your friends might watch it just because it was you who sent it. You basically vouch for the content you pass along.

Of course this puts campaigners and communications agencies into a tricky situation: On the one hand, they want to push their clients' messages out there; on the other hand, they need the help of those very customers they're trying to target. Go wrong, and your customers will hold it against you. Social media need a very different approach than traditional media if you want to succeed.

One lessen I learned today? Obviously, if you plan on going viral, funny videos are still the way to go.

Great question from the audience: Social media seem to aim primarily at younger target groups, 40 to 50 years at max. With the massive demographic shift, how can companies reach out to older audiences and engage with them? Maymann doesn't have the answer. Let's not hold it against him just yet: The whole field of social media is so young that it'll need a few years to mature along with those not-so-young folks out there.

"Shut up!" Werner Vogels of Amazon makes it very clear that all the chatting isn't really appreciated. The new-found silence is greeted by the audience with applause. Now we can start. Animoto serves as an example to demonstrate Amazon's Webservices. Animoto, which is basically a slideshow creator on speed (that combines images and sounds to create compelling videos) lives completely in the cloud. Practically all info is pulled in from external services (Flickr etc.) and processed on flexible Amazon server cycles, where the videos are rendered.

Werner Vogels of Amazon

This may not sound too special, but it really is, if you think about it: There's basically no hardware in the whole company, no server infrastructure to be maintained. Everything you need you can rent on the web as you grow: Animoto wa slowly growing until they launched a Facebook app - and went completely viral. Just a few years back, this would have lead to insurmountable scalability issues, these days you can think about scaling when you actually need it. So here we pretty much have a radically different situation for entrepreneurs. (According to the presentation, web companies used to spend 70% of their time on infrastructure work and only 30% on innovation. Amazon claims this has changed. A lot.)

Another issue with regular, central server centers: You might remember the major outage of a big San Francisco-based service provider a few months back. Despite their eight diesel power generators, during a power outage they couldn't keep up their servers - six of the backup generators failed, according to this speech. A good chunk of the web services based in the Bay Area died that day. This might actually really be a good reason for decentralized hosting.

So far, this speech has been more convincing than some of the presentations in the Elevator Pitch Panel, so it should be interesting to see what the more technologically inclined members in the audience will be asking. Server admins, step forward!

Question from the audience: What about Security? Of course, that's one of the key aspects for practically any serious startup. Legal jurisdictions are a challenge here - depending on where your data is stored, different laws and regulations apply, different governmental and non-governmental players could get access to your (and your users') data.

I'd be curious: Who has experience with Amazon webservices or their Automatic Backup USB Stick? If you do, please share in the comments.

Free! Wie wir morgen Musik kaufen.

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Sie erinnern sich? Das mittlerweile fast in die Pupertät gekommene Kind, das irgendwann um das Millenium herum in Brunnen gefallen war: Klar, die Musikindustrie. Man kann nicht aufhören sich damit zu beschäftigen und sich aufzuregen aber man muss zugestehen, dass es mittlerweile einige interessante und wegweisende Entwicklungen gab. Zeit also zwei Beteiligte zu befragen, die diese Änderungen weit vorne begleiten. Stefan Glänzer von LastFM und Ingo Vandre von SPV.

Gleich zum Einstieg erwähnt Stefan Glänzer die 35% Marktanteil, die in die Musikindustrie mittlerweile im digitalen Bereich umsetzt und die immer noch enorm steigen.
Vandre weist seinerseits auf die gestiegene Komplexität der Musikveröffentlichung hin: Früher gab es 10 verschiedene Konfigurationen (Single, Maxi, Vinyl etc.), heute sind es mit all den Klingeltonvarianten, Wallpaper und anderen digitalen Fan-Gimmicks bis zu 100. - Die Musik selber, so seine These, wird in Zukunft frei verfügbar sein.

Auch Glänzer meint, man müsse andere Wege der Vermarktung finden und behauptet, dass Künstler vor allem gehört werden wollen und dass ihnen das Geld verdienen zumindest sekundär sei. Die alte These, des leeren und deswegen kreativen Magens?

Die zunehmende Segmentierung des Medienkonsums, (ein Phänomen, das auch als der "Long Tail" bekannt ist), bekommt noch ein schönes und treffendes Zitat:
"Was ist Qualität? Qualität ist das, was ich mag. Jede Band auf der Welt hat mindestens 50 Fans verdient."

Interessant war die Aufteilung der Margen bei LastFM. Je nach Nutzungsart (Radiostream, Direktauswahl, Abonement, Affiliatelink-Klick) werden die Einahmen nach verschiedenen Schlüsseln an die Künstler ausgeschüttet.

Ob sich das rechnet, fragt der Moderator. Die langgezogene Pause, die dann folgte, provoziert nicht wenige Lacher.

Der Werbeblogger (der eine, nicht der andere) fragte dann noch die Frage, die sich jeder Musikkonsument wohl schon mindestens einmal gefragt hat: "Ärgert sich die Musikindustrie nicht schwarz, dass sie den Zug derart verpassen konnte?"

Natürlich sei das nicht einfach, wenn einer umsatzstarken Branche plötzlich das Geschäftsmodell wegbricht, antwortet Vandre, "da kann man ja auch nicht einfach sagen: hier, nehmt alles umsonst."
"Aber natürlich", räumt er ein, "seien viele Fehler gemacht worden. Da hätte manches intelligenter laufen können." Was er aber nicht verstehe, ist warum die Filmindustrie heute die selben Fehler macht, wie die Muskindustrie, obwohl das ganze Dilemma doch schon exerziert wurde. Da kann ich mich nur anschließen.

Diese Konferenz ist dicht und warm und man ist immer in Eile und kommt meistens zu spät. Also auch zu spät um noch die Vorstellungen von Wooby, das schick aussieht und sich mit Bewertungen und Listen beschäftigt und Viif leider verpasst. Viif nutzt den vergessenen UMTS Videokanal um Live-Video ins Netz zu streamen.

1000Mikes - Talk Radio 2.0
1000 Mikes heißt Live Audio ins Netz - jeder kann einen eigenen Kanal einrichten und dann eine Hamburger Nummer anrufen. Zack, dann streamt man live ins Netz.
Der gebührend aufgeregte Gründer Frank Felix Debatin rechtfertigt sich, dass er Audio macht und nicht Video. Das ist eigentlich ganz unnötig, denn die Idee ist kompakt und klein und lässt viel Fantasie für mögliche Anwendungen. St Pauli Spiele live z.B. - Tatsache, das gab es ja sogar. Der DFB ist informiert, hat sich aber noch nicht beschwert. Na also, mit Video wär das nicht gegangen. Achja, das Geschäftsmodell: Werbung. Der Moderator drückt eine Taste und dann kommt ein Spot, an dem der Sendende mitverdienen soll. Auch das ist schön einfach. Man kann sein Radio embedden oder die Stream-URL im Blog, Twitter oder was immer Social Dings angeben.

Juicy Walls

Juicy Walls kommt von Atmos4, einer aus dem Grafitti kommende Plakat und Designagentur, die Außenfassaden, für Werbekunden gestaltet. Aus den häufigen Anfragen von Freunden, ob man nicht mal die eigene Wohnung designen wollte, nahmen die Gründer die Inspiration für Juicy Walls.

Es gibt einen Online Wall Designer, wo man sich sein eigenes Design zusammenstellen kann. Dieses wird dann auf einer klebbaren und, so das Versprechen von Juicy Walls, rückstandslos von der Wand entfernbaren Vliestapete produziert. Der Preis verspricht hohe Qualität: Ein Quadratmeter kostet 24,90 EUR. Mark Hussain ist ein dynamischer und unterhaltsamer Typ, der seine Idee flott und überzeugend vorträgt. Und im Gegensatz zu den beiden anderen Firmen wird hier schon Geld umgesetzt, denn es werden bereits fleißig individuelle Tapeten verschickt.

Soundcloud
Enge Hosen, große Brille - das muss ein Schwede aus Berlin sein. Alexander Ljung erzählt die Geschichte seines Startups Soundcloud.

"All die verschiedenen Arten, Musik zwischen Musikern zu verteilen, hat uns genervt. Immer YouSendIt, oder per Mail, oder jeder hat einen anderen FTP Account. Das wollten wir auf jeden Fall ändern."

Soundcloud richtet sich also an Musikproduzenten, die sich täglich Musikstücke hin- und herschickeh und will diese in einem geschlossenen System speichern und kommentierbar machen. Leider durfte man erst am Ende einen Blick auf das Dashboard werfen, das Kommentieren auf der Waveform ist ein schönes Feature, Versionen von Songs gibt es hoffentlich auch. Soundcloud will mit Pro-Accounts Geld verdienen.

Alles in allem drei vernüftige und engagierte Gründer, die ihre Produkte mit Begeisterung vorstellten.

DSC01676.JPGDie Frage nach der Marke ist natürlich doppelsinnig gemeint: Einerseits wie positionieren sich die Social-Networks (SN) untereinander und welche Möglichkeiten bieten sie für die User sich als Marke aufzustellen. Schließlich geht es dort ja nicht zuletzt um die eigene Selbstdarstellung der User. Aber natürlich gehören diese Fragen zusammen.

Marcus Riecke von StudiVZ zum Beispiel räumt ein, dass die Marke zwar durch die Userführung und die daraus resultierende "Userexpirience" ein wenig gesteuert werden kann, aber darüber hinaus für die User natürlich die Präsenz des eigenen Freundeskreis die größere Rolle spielt. Riecke steigert sich in die These: "Die Marke wird von den Usern gemacht!" Dem kann Joel Berger von Myspace nur beipflichten formuliert aber um: "Die Marke kommt von uns, das Produkt vom Nutzer."

Gegen Myspace und die meisten anderen SNs grenze sich StudiVZ vor allem durch die private Atmosphäre ab. Die Kommunikation sei dort vornehmlich weder kommerziell, noch berufliches Netzwerken. Das mache aber auch den Einsatz von Werbung "sensibel".

Überhaupt war die Runde schnell auf die Frage nach der "Monetarisierung" eingeschwenkt. Natürlich betonte jeder für sich die spezifischen Vorteile der eigenen Nutzerschaft, was die Vermarktung angeht (genau bestimmbare Zielgruppe vs. Reichweite).
Lacher erntete Berger als er dem Moderator zur Hilfe sprang, der in dem Satz ins Stocken geriet: "Das Layout der einzelnen Myspaceprofile ist ja manchmal auch etwas ...". - "individuell" warf Berger helfend ein.

Dann war natürlich auch Googles Open Social ein Thema. Berger betont, dass Myspace ja Gründungsmitglied war. Das betont er aber vor allem, weil StudiVZ derzeit die Aufmerksamkeit auf sich zieht, weil es gerade erst seinen Anschluss angekündigt hatte.
Riecke verwies vor allem auf den Werbemarkt, den StudiVZ damit leichter angehen kann. Wegen der Social-Network-übergreifenden Funktionalität können Werbekunden besser eigene Werbeapplikationen bauen.

Berger monierte, dass die User von heute immer noch mit den Werbekonzepten von gestern abgeholt werden. Da sei noch viel Nachholbedarf auf Seiten der Vermarkter. StudiVZ sieht seine monetarisierte Zukunft in Dingen wie Social-Shopping und Social-Marketing, die in das Social-Network integriert werden sollen.

Ich frage mich nur, wie lange das Konzept Social-Network noch heiß sein wird und ob die Monetarisierung die immer schneller aufpoppenden Trends noch einholen kann. Und wünsche viel Glück.


While most attendees catch some rays & get to know each other, some have a different agenda.

Martin Recke
Martin Recke, organizer of next08, refuses to be stressed out: Despite there being some 1000 folks to take care of, he's all relaxed. (Thanks!)

planning
Co-blogger Volker Agüeras Gäng makes some plans on his notepad. What you can't see here is that it says "re:publica 08" on the back. Cheeky bloggers, eh?

Jimdo Car
In the meantime, Team Jimdo makes the best of the lunch break by showing off their new Jimdo Race Car in front of the conference building.

Time for us liveblogger to get some food, too: There's still plenty of sessions to attend!

What realtime really means

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Es ist etwas leerer geworden im Raum Panel 1, als Thomas Knüwer die Moderation startete. Die hochkarätig besetzte Runde - Geraldine Wilson (Yahoo!), Matt Cohler (Google) und Mike Jennigs (Facebook). - sollte die Frage klären: What Real-time really means.

Der Markt für mobile Internetanwendungen ist sicher einer der spannendsten unserer Zeit, darin waren sich alle einig. Zwar ist das Wachstum enorm, aber die Nutzung ist lange noch nicht Mainstream. Drei Jahre werde das noch dauern, schätzte Matt Cohler von Google.
Und so ging es vor allem um die Zukunft, und wie die großen drei - Facebook, Google und Yahoo! - sie zu gestalten gedenken. Während Google sich mit seinem Betriebssystem Android in der für Google üblichen Metaebene positioniert, will Geraldine Wilson Yahoo! im Online-Werbemarkt über Search-Advertising zur Marktführerschaft bringen. Also ausgerechnet das Feld, das Google im klassischen Internet marktbeherrschendend besetzt hat. Mike Jennigs will Facebook auf das Handy bringen. Soziale Netzwerke sollen auch im mobilen Bereich vor allem über Advertising monetarisiert werden.

Auf Thomas Knüwers Frage, ob sich die Leute denn gerne solche Ads anschauen würden, behauptete Jennings, dass er sich immer gerne auf ihn zugeschnittene Werbung anschaut. Matt Cohler bringt das Beispiel der ortsbezogenen Werbung auf der mobilen Maps-Suche.

Die Gute Nachricht: Android soll in der zweiten Hälfte 2008 endlich released werden. Eines ist sicher: wenn das kostenlose Handybetriebssystem auf den Markt kommt, können sich Wettbewerber wie Symbian aber auch das iPhone warm anziehen.

Angesichts der geplatzten Übernahme von Yahoo! durch Microsoft, fragt Knüwer Geraldine Wilson, ob es derzeit schwer sei, sich auf das normale Geschäft zu konzentrieren. Wilson streitet das natürlich ab: Man konzentriere sich ausschließlich auf die hochgesteckten Ziele. Thomas Knüwer schaut skeptisch.

Angst vor der Zukunft hat aber keiner hier, das beteuern alle. Man habe die richtigen Strategien für den unberechenbaren Markt der mobilen Internetnutzung. Really?

My favorite Panel of the day, expectation-wise: Stowe Boyd meets Steve Rubel. This should be good. So let's dive right in:

rubel vs boyd

Steve Rubel quotes Groundswell & insists that all of us in the industry have, to some degree, tunnel vision: We think that everybody is active in the social media sphere, blogging, twittering, using RSS. However, only 13% (says Rubel) are "Creators", i.e. actively produce content on the web. The rest are rather consumers. A quick check with the audience shows: Even here at next08, only about 15-20% are on Twitter. This surprises me - my Twitter client is going crazy with next08 news.

steve rubel

So what does that mean? It's still to complicated to really put stuff on the web. However, providing easier ways to publish, or even to re-publish information is key. Make it simple to re-publish your stuff! Widgets are one way to go, simple embed codes are another. Of course there's many others, too.

Rubel speaks of faint signals that pose challenges. Attention crash is a major one: We can't really keep up with the hundreds of emails. (I imagine Stowe Boyd has a thing or two to say about this.) Digital curators who pre-filter information can help fight information. While it's a great term, this idea seems a bit oldschool, at least in the sense that curators could be replaced by collaborative filters. Talking of collaboration, this is another trend Rubel sees: The internet has been, is, and will be used in more and more collaborative ways. Think pledgebank. Rubel points out one problem of online collaboration, though; When our info lives in the cloud, be prepared for data leak. We're talking about technological solutions, which are never perfect. At some point, some of your data will leak.

Some good points there - let's see what Stowe Boyd replies.

Enter Stowe Boyd">Stowe Boyd, author of /Message, with an apology: Years of blogging, he says, have transformed him and his presentation style. In order to follow his presentation, we'll all have to transform as well, we need to become active participants. (Now isn't that a neat trick to kick off your presentation? Heh.) But Boyd makes his point: The web has changed tremendously from the solitary, a-social web 1.0 to the inherently very social web 2.0 world.

stowe boyd

Memorable slide: "Social = Me First". That's not to say, Boyd stresses, that folks out there are selfish. But everybody is naturally to some degree self-centered, people define themselves through relationships with other people. "And that's good!"

"The Web is no democracy, but it's not a hierarchy." Boyd keeps slinging out these slides that are just so sticky. The web has tribal characteristics: Friendships & relationships change - whether you call it "continuous partial friendships" (D. Weinberger) or "niche friendships" (Boyd), some friends we only bond with over very specialized, fractured, long tail-ish relationships. This ties right into Boyd's next point, which is also one of his favorite topics: The Web of Flow (as opposed to email). Tools like Twitter, lifestreaming, workstreamer, friendfeed, just to name a few, they work very different from the old point-to-point, a-synchronous way of communication. Good example: His kids simply refuse to use voicemail - it's too slow, too time-intense, doesn't tie into their daily life flow. "If it's important, it'll resurface", they think. Good point, eh?

Good stuff - keep an eye on Stowe Boyd's vendetta against email and pro flow tools!

Hallo, Michael Seemann mein Name.

Als eigentlicher Promotionsstudent versuche ich eine Dissertation zu schreiben, die sich auf kulturwissenschaftliche Art und Weise den Neuen Medien widmet. Dementsprechend versuche ich als Blogger meine Posts hier und da mit Theoriefragmenten zu garnieren, sofern möglich.

Ansonsten: derzeit in Hamburg ansässig. Nebenberuflicher Web-Developer und jetzt, klar: Blogger.

Als nächstes wird man von mir über das Panel: What Real-Time really Means erfahren.

Blogging live from Panel 2, where Michael Jennings' presentation about Google's hot mobile platform Android is being shown on the web. (The real workshops here start at 11:00. First up: "simplifying Analytics for Marketeers".)

pbihr_07_bw_small.jpg A few words by the way of introduction: My name is Peter Bihr. When I'm not liveblogging from a conference, I consult on social media strategies. In other words, I work for the Internets. Today we blog on www.fischmarkt.de and next08.com. My regular blog homes are TheWavingCat.com and Blogpiloten.de. Let's also connect via Twitter.

If you're around, make sure to say hi. But for now, the most important thing is: Enjoy the conference!

Geraldine Wilson, Yahoo! Mobile Strategist kicked off the content stream of next08. Yahoo! believes that within the next 10 years more people will access the web via a mobile device than by desktop computers. And thats why Yahoo! puts quite some effort into developing mobile applications, is teaming up with other players in the field to offe advertisers a growing mobile audience. Wilson predicts the quite obvious (at least to Yahoo!) when she stated that mobile devices will be the most important advertising channel in the near future.

She argued that the obstacles of creating meaningful mobile user experiences are about to disappear as flatrate pricing allows users to afford the always-on state of using the Internet. To Yahoo! mobile devices are becoming the key means of reaching users in almost any aspects of their life. As connection speeds keep increasing and usable devices are thrown on the market (Think iPhone!) that make using the Internet on the go as easy as carrying a newspaper, the future of advertising lies in the mobile worlds: Anyplace, Anytime and Always-on. It is all about the "A's" - did I mention Advertisements?...

Yahoo!'s current and future mobile strategy follows 5 key principles:

  1. Reach: Building reach is key to Yahoo!s strategy and they are teaming up with partners because they believe that it is not going to be one single player who will rule the mobile market! I asked myself: What about Google?
  2. Targeting: Targeting individual users with costumized and individualized content and advertisement is pretty much a commonplace here.
  3. Formats: The standardization of ad-formats and the development of new formats is another area Yahoo! is working on. I asked myself how creative do you have to be to annoy users, and how creative do you have to be to really serve the user meaningful things? No real answer here!
  4. ROI Yahoo!'s research and marketing guys are constantly working on case studies to measure the success of the company's effort on the mobile market which directly relates to the last key principle...
  5. Metrics: Advertisers want numbers! One number is 40%! According to Wilson 40% of the targeted audience for the new Renault Twingo responded to the campaign via mobile. But what does that mean? Is it hard facts ot just flipping around with numbers?

Bottom line: The future (of advertisement) is mobile! ...at least according to Yahoo! What do you think? Where is the mobile Internet and mobile ad-selling within in next 10 years?

steffen_bueffel.jpgIch bin schon mittendrin! Session 1 mit Geraldine Wilson von Yahoo! bei der next08 spricht gerade über die Mobile-Startegie von Yahoo!. Gleich gibt es dazu auch ein Posting von mir. Vorab aber noch ein paar Worte von mir zur Vorstellung.

Name: Steffen Büffel, Selbstverständnis: Social Media Experte, Pro-Blogger, Medienwissenschaftler, Digital Immigrant etc. , Blogheimat(en): media-ocean, blogpiloten und hardbloggingscientist. Im Web unterwegs mit dem Nickname mediaocean. Tagline: Totally hooked to the digital lifestyle!

Englisch version:

next08 Event-Blogger Steffen Büffel, Social Media Expert, Freelancer, Pro-Blogger, Author, Journalist,.... in short: Hooked to the digital media worlds! You can find my home-base blog at http://www.media-ocean.de but I roam around the webosphere quite a bit. I go by the name mediaocean and most services - e.g. Twitter. Follow me @mediaocean! Lats but not least: I am the co-founder of the HardBloggingScientists!

Das Wetter am 15. Mai 2008

Morgens frisch, aber sonnig, am Tag wolkig, bis 19 Grad. Regenwahrscheinlichkeit zehn bis 20 Prozent. Soweit die Wettervorhersage für Donnerstag, den 15. Mai 2008 - den Tag der next08.

porsche_prototyp_next08.jpg

Wo jetzt noch ein einsamer Porsche wartet, werden sich heute in einer Woche mehr als 1.000 Teilnehmer der next08 treffen. Noch sind Tickets zu haben!

Die ersten zehn Teilnehmer sind schon registriert: Am Vorabend der next08 organisiert PR-Blogger Klaus Eck ein Bloggertreffen in Hamburg.

Das Event findet im NeidKlub auf der Reeperbahn statt. Als Mitveranstalter und erster Sponsor mit an Bord ist Hamburg@work, auch Sponsor der next08. Die Kollegen von cellity, ansässig praktisch in Rufweite von hier, werden ein Wiki aufsetzen und sich auf der Veranstaltung um eine Twitterwand kümmern.

Es gibt nur 150 Plätze, also nicht lange fackeln und schnell bei Klaus registrieren.

Rund um den Nukleus next08 am 15. Mai haben sich in letzten Tagen und Wochen einige weitere Veranstaltungen angesiedelt. Hier eine kleine Übersicht:

  • 14. Mai, 9.30 Uhr: Facebook Developer Garage Hamburg. Zum ersten Mal in Deutschland! Veranstaltungsort: Handelskammer Hamburg. Mehr Informationen in der Facebook-Gruppe und im Wiki.
  • 14. Mai, 14 Uhr: Venture Lounge. Veranstaltungsort: Körber-Stiftung, Kehrwieder 12. Es gibt ein Kombiticket für die Venture Lounge und die next08 mit Preisnachlass! Hier buchen.
  • 14. Mai, 14 Uhr: Exciting Commerce Roundtable Hamburg ("Mode, Fashion & Style"). Veranstaltungsort: smatch.com. Hier registrieren.
  • 14. Mai, abends 19 Uhr: Bloggertreffen in Hamburg. Mehr dazu demnächst bei Klaus Eck.
  • 15. Mai, 9 Uhr: next08. Veranstaltungsort: Museum Prototyp, Hafencity. Das vorläufige Programm ist jetzt online. Hier registrieren. Bis 30. April noch für 590 Euro (zzgl. MwSt.), danach 790 Euro. Inklusive Party (siehe den nächsten Punkt).
  • 15. Mai, 20 Uhr: next08 meets onlineKapitäne - powered by MySpace. Veranstaltungsort: Museum Prototyp, Hafencity. Für Mitglieder von Hamburg@work kostenlos (hier anmelden), sonst 75 Euro (hier registrieren).
  • 16. Mai: Going Solo. Veranstaltungsort: Lausanne, Schweiz. Hier registrieren.
  • 17./18. Mai: StartupWeekend Hamburg. Veranstaltungsort: East Hotel. Mehr Informationen bei mixxt. Hier registrieren.

Was habe ich vergessen? Hinweise bitte in die Kommentare.

museum_prototyp.jpg

Morgen öffnet das Museum "Prototyp - Personen. Kraft. Wagen." in der Hamburger Hafencity seine Pforten. Es ist der Veranstaltungsort der next08 am 15. Mai. Oliver Schmidt und Thomas König stellen dort ihre private Sammlung automobiler Kostbarkeiten aus. Spiegel Online berichtet heute ausführlich in Wort und Bild.

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Am Montag endet der Frühbuchertarif für die next08. Schon über 450 Teilnehmer sind registriert. Wir rechnen am 15. Mai mit ingesamt 1.000 Teilnehmern. Ab 1. April kostet das Ticket 590 Euro (alle Preise zzgl. MwSt.), bis 31. März noch 390 Euro.

Going Solo. 16th May, 2008. Lausanne, Switzerland.

Einen Tag später, am 16. Mai, findet in Lausanne die Going Solo statt, eine Konferenz von Stephanie Booth für Freelancer. Auch für die Going Solo endet am Montag der Early Bird Discount von 200 CHF! Hier geht es zur Registrierung.

Rein logistisch ist es kein Problem, an beiden Konferenzen teilzunehmen. Das beweist Stowe Boyd, der auf der next08 (sein Thema: The Social Revolution: Why The New Web Matters) und auf der Going Solo spricht.

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49 Tage vor der next08 haben schon 437 Teilnehmer eine Antwort auf diese Frage gefunden. Für alle anderen schreibe ich hier einmal kurz auf, welche Wege zur next08 führen.

Frühbucherrabatt bis 31. März
Wer sich bis zum kommenden Montag registriert, zahlt 390 Euro (alle Preise plus MwSt.) und spart damit 200 Euro gegenüber dem Normalpreis von 590 Euro, der ab 1. April gilt.

Sondertarif für Start-ups
Noch günstigere Tickets gibt es bei deutsche-startups.de und bei Basic Thinking. Achtung: Beide Kontingente sind begrenzt, aber noch sind Tickets da. Der Preis: 290 Euro.

Start-ups im Programm
Ein Launch steht an? Eine Public Beta oder andere Neuigkeiten? Auf der next08 wird es einen eigenen Track nur für Start-ups geben. Hier präsentieren sich mindestens zwanzig junge Unternehmen. Noch sind einige Plätze frei. Bewerbungen bitte per Mail und direkt an Mark Pohlmann.

next08 für Studenten
Du hast ein Start-up gegründet, aber studierst noch? Wir haben ein begrenztes Kontingent von Freitickets für Studenten reserviert. Die ersten beiden Einladungswellen sind schon ausgerollt, aber Bewerbungen nehmen wir noch bis zum 18. April gern entgegen.

Geladene Gäste
SinnerSchrader lädt Kunden und wichtige Kontakte zur next08 ein. Sie sind Kunde, aber haben noch keine Einladung erhalten? Dann wenden Sie sich gern an Ihre Ansprechpartner bei uns.

Sponsoren
Wir freuen uns über die Unterstützung unserer Hauptsponsoren IBM, Google, MySpace und CoreMedia. Ohne sie und die weiteren Sponsoren hamburg@work, SAS, QlikView, GoViral, projektwerk, Adconion und Microsoft Digital Advertising Solutions wäre die next08 nicht möglich. Alle Sponsoren der next08 bekommen Ticketkontingente.

Journalisten und Blogger
Eine Reihe von Journalisten und Bloggern werden in den nächsten Wochen von uns eingeladen. Weitere Akkreditierungen sind per Mail möglich. Bitte sagen Sie uns, für welches Medium Sie von der next08 berichten wollen. Presseausweise tun nichts zur Sache.

Osterdienstag. Noch 50 Tage bis zur next08. Mein österlicher Kurzurlaub ist vorbei, auch die Umbaupause hier auf dem Fischmarkt.

In der nächsten Woche trifft sich die deutsche Webszene zur re:publica in Berlin. Wie meinem Dopplr schon zu entnehmen war, ziehe ich Amsterdam vor, wo am 3. und 4. April die diesjährige Auflage der Next Web Conference stattfindet. Die Sprecherliste liest sich schon sehr gut. Und eine Konferenz, die so ähnlich heißt wie unsere next conference, kann ich mir ohnehin nicht entgehen lassen.

200ediscount.jpg Für treue Fischmarktleser habe ich noch einen Rabatt auf den Ticketpreis zu bieten. Mit dem Promocode nextnextweb08 kostet der Eintritt 200 Euro weniger. Selbstverständlich werde ich hier und in Twitter
aus Amsterdam berichten. Und mal sehen, wen ich außer Oliver Wagner dort sonst noch so treffen werde.

Guy Kawasaki hat die 10-20-30-Regel für Powerpoint erfunden: 10 Folien in 20 Minuten mit einer Schriftgröße von mindestens 30 Punkt. Auf der next08 verschärfen wir diese Regel noch einmal: 10 Folien in 200 Sekunden vor 1.000 Menschen.

Das ist die Idee des Elevator Pitch für unentdeckte Talente, mit dem wir nach der Mittagspause sämtliche Restmüdigkeit aus den Köpfen vertreiben wollen. 10 Stockwerke reichen, um zu überzeugen.

Wir haben den Fahrstuhl (besser: das Plenum der next08), wir bieten Dutzende Wagniskapitalgeber als Mitfahrer - und Sie liefern uns die Antwort auf folgende Frage:

Und? Was ist Ihre Geschäftsidee?

Bewerben Sie sich jetzt um einen von 10 Präsentationsplätzen!

next08_banner.jpg

Kein Problem! Dank des tatkräftigen Engagements von Djure Meinen können wir jetzt für die next08 auch Kinderbetreuung anbieten. Alle Details bei Djure und bei next08. Das Ticket für Konferenz und Kinderbetreuung gibt es hier.

next08_banner.jpg

Man kann ja wirklich nicht sagen, dass ich zu wenig Mail bekommen würde. Aber es gibt eine Sorte, über die ich mich in den letzten Wochen richtig freue. Denn jedesmal, wenn sich ein Teilnehmer für die next08 registriert, schickt unsere Ticketplattform amiando eine Mail.

So sehen wir in Echtzeit, wer sich gerade zur next08 angemeldet hat. Spannend. Eigentlich gar keine große Sache, aber trotzdem faszinierend und höchst interessant. Denn die Teilnehmer sind es, für die wir die next08 veranstalten. Und sie entscheiden, neben den Sprechern, am Ende über den Erfolg.

Zu sehen, wer kommt, wer auf welche Kommunikationsmaßnahme reagiert und sich registriert, ist deshalb so wichtig für alles, was wir hier tun. Das ist real-time business. Und damit mitten im Thema.

Morgen sind es noch genau drei Monate bis zur next08. Bis jetzt sind schon 290 Teilnehmer registriert. Wer jetzt bucht, spart 200 Euro gegenüber dem Normalpreis.

Je näher die Veranstaltung rückt, um so teurer wird das Ticket. In der Touristik heißt das Yield Management. Doch im Vergleich zu einer Fluglinie ist die next08 nur ein ganz kleiner Fisch. Wir haben ungefähr die Kapazität eines auf maximale Besetzung ausgelegten A380. Peanuts.

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Heute ist die letzte Chance, ein Ticket für die next08 zum Freundschaftspreis von 190 Euro zu sichern. Mehr als 200 Teilnehmer sind bereits registriert, und das Kontingent zu diesem unschlagbaren Tarif ist fast ausgeschöpft. Ab morgen gilt dann der Frühbucherpreis von 390 Euro. Zur Registrierung geht es hier entlang.

Die Liste der bereits zugesagten Sprecher liest sich schon ganz gut. Derzeit fügen wir kontinuierlich neue Sprecher hinzu. Unter den jüngsten Zusagen sind Guillaume du Gardier, Ferrero (FR), JP Rangaswami, British Telecom (UK) und Lisa Sounio, Dopplr (FIN).

2008 verspricht ein aufregendes Jahr zu werden. Es ist kaum elf Tage alt, und schon ist jede Menge passiert. Das Jahr begann mit viel Lärm um nichts. Werbung bei Xing - wo ist das Problem? Falsch war einzig und allein das Timing. In der nachrichtenarmen Zeit so kurz nach dem Jahreswechsel ist jeder dankbar, wenn er was zu schreiben hat. Ein paar Wochen später (oder früher) hätte kein Hahn danach gekräht. So musste Lars Hinrichs zurückrudern und einen kleinen Teil der Xing-Profile künftig werbefrei lassen. Macht auch nix.

Still und leise startete zum Jahresbeginn die Youngtimer-Community carsablanca.de ihre öffentliche Beta. Damit meldet sich Peter Kabel zurück, seines Zeichens Gründer der Agentur Kabel New Media, die das Krisenjahr 2001 nicht überlebt hatte. Carsablanca ist eine Beteiligung von b-to-v, charmant gemacht, mein Profil dort noch etwas unausgereift. Aber wer weiß, was noch kommt - ich sehe vor meinem geistigen Auge schon die Pressemitteilung: SinnerSchrader arbeitet für Peter Kabel...

Apropos Autocommunity: Das bei uns realisierte kleine Autoportal aus dem Hause Sixt ist unlängst für seinen ersten Award nominiert worden. Yahoo! kürt die Entdeckungen des Jahres 2007 und lässt über die Gewinner per Online-Voting abstimmen. Carmondo steht in der Kategorie "Schlau für lau" auf der Liste. In der Jury sitzt u.a. Nico Lumma. Ich habe allerdings noch nicht verstanden, wozu es eine Jury braucht, wenn die Nutzer abstimmen.

Matt Balara, Designer bei SinnerSchrader, hat sein Blog radikal reduziert. Wenn jetzt der Hintergrund noch grau wäre, dann sähe es fast aus wie die ersten Websites, die ich 1994 auf Netscape gesehen habe. Der legendäre Browser wird in Kürze das Zeitliche segnen.

Yvonne Neubauer, seit Mitte Dezember bei uns als Volontärin Online Conversations, schreibt von Anfang an auch im Netz. Und twittert, wenn auch noch etwas zaghaft. Herzlich willkommen von dieser Warte!

Der Fischmarkt begrüßt dieser Tage seinen Abonnenten No. 3.000, und da sind die treuen Leser, die mehr oder weniger täglich direkt hier aufschlagen, noch gar nicht mitgezählt. Euch und Ihnen allen sei nicht verschwiegen, dass seit dieser Woche die Registrierung für die next08 zum unschlagbaren Freundschaftspreis von 190 Euro möglich ist. Das Kontingent ist begrenzt, die Nachfrage bereits hoch.

Die Sensation des Tages ist aber zweifelsohne Jürgen Klinsmann als Trainer beim FC Hollywood Bayern. Das Wochenende ist gerettet.

next08: get realtime

Heute frisch vom Server: next08.com, die Website zum Kongress am 15. Mai 2008 mit den ersten detaillierten Informationen, u.a. zu den heute bereits angefragten und zugesagten Referenten. Die Registrierung für die next08 starten wir in den kommenden Wochen.

next08: get realtime

Keine sechs Monate vor der next08 am 15. Mai 2008 präsentieren wir die ersten detaillierten Informationen. Mit erwarteten 1.000 Teilnehmern zählt der Kongress zu den wichtigsten Terminen der Internetwirtschaft in Europa.

Das Leitthema 2008 heißt "get realtime": Das Internet entwickelt sich von einem Informations- zu einem Kommunikationsmedium. Über digitale Medien tauschen ihre Nutzer sich ständig untereinander aus. Wie können Unternehmen den Trend Echtzeit für sich nutzen?

Hierfür haben wir bereits heute eine Reihe profilierter Experten und Unternehmen gewinnen können, die sich der Herausforderung Echtzeit stellen. Hier die bislang angefragten und zugesagten Referenten.

next08: get realtime

Am 15. Mai 2008 findet die next08 statt. Das Leitthema heißt: get realtime. Der Leitgedanke: Die Kommunikation und Interaktion zwischen Marken und Konsumenten im Web spielt sich mehr und mehr in Echtzeit ab. Diese Herausforderung sehen Startups, Venture Capitalists, Agenturen und Unternehmen aus verschiedenen Perspektiven.

Die next08 ist eine Plattform, die auch Partnern offensteht. Wir suchen Partner, die diese Plattform nutzen wollen. Mehr dazu hier.

Dass wir Mitarbeiter suchen, ist normalerweise keine Neuigkeit und dokumentiert sich in Form dieser Liste offener Stellen. Doch auf zwei außergewöhnliche Stellenausschreibungen möchte ich auch auf dem Fischmarkt hinweisen.

  • Zum einen suchen wir einen Praktikanten (m/w) für die next08, der sich vor allem um das Kontakt- und Einladungsmanagement kümmern soll. Das Praktikum beginnt am 1. Dezember und dauert sechs Monate.
  • Zum zweiten wollen wir einen Volontär Online Conversations HR (m/w) einstellen, der ein neues Kapitel unserer Personalarbeit aufschlagen wird. Wir suchen einen Kommunikator für den Dialog mit Absolventen, (Job-)Interessenten, Bewerbern und Alumni.

Beide Stellen liegen etwas quer zum agenturüblichen Profil und sind deshalb vielleicht auch für Menschen interessant, die sich sonst nicht bei uns bewerben würden.

Alle Stellenangebote gibt es übrigens auch per RSS. Der Feed hat leider ein Umlautproblem, liefert nicht den kompletten Text und wird demnächst umziehen, ist aber besser als nichts.

Digitaler Frischfisch

Der interaktive Konsument revolutioniert das Marketing. Ein Blog von SinnerSchrader.

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