Die Schlusskeynote von Itay Talgam war für mich einer der Höhepunkte der next09. Stefan Schultz von Spiegel Online hat sich jetzt die Mühe gemacht, quasi ein erweitertes Transkript seiner Rede zu schreiben und auch noch mit einigen Videobeispielen zu ergänzen. Wem also der in englischer Sprache gehaltene Vortrag zu mühsam ist oder wer lieber liest, der ist mit dieser Version nicht schlecht bedient.
Apropos Gratiskultur im Internet: Wenn in Deutschland jemand Erfahrung mit Gratismedien hat, dann ist es Klaus Madzia. Für Holtzbrinck hat er mehrere Gratiszeitungen an den Start gebracht und wieder eingemottet. Heute berät er die Deutsche Post bei ihren Gehversuchen in diesem Bereich.
Auf der next09 versuchte er zur provozieren, indem er neun von zehn Kostenlosmodellen im Internet das Aus prophezeite. Der Provokationsversuch misslang, weil offensichtlich niemand im Saal etwas anderes erwartet. Alexander Becker von Meedia schrieb lakonisch:
Die Web-Wirtschaft hat sich darauf eingestellt, dass demnächst mit einer harten Pleitewelle zu rechnen ist und das es für die Probleme der Medienhäuser, die im Netz Geld verdienen wollen, keine Lösung gibt. Madzias Fazit: „Meine Antwort: Ich habe keine".
Deutschland hat seine erste Twitter-Affäre. In einem Strandkorb am Strand von Ording sitzend, habe ich am vergangenen Sonnabend über Twitter erfahren, dass Horst Köhler gleich im ersten Wahlgang als Bundespräsident wiedergewählt wurde - etwa zehn Minuten vor der protokollarisch korrekten Bekanntgabe durch den Bundestagspräsidenten.
Twitternde Abgeordnete brechen die teils geschriebenen, teils ungeschriebenen Regeln der politischen Kommunikation und verändern sie zugleich damit. Fraktionsvorsitzende kommen ihrer Aufgabe nach, ihre Fraktion zu disziplinieren - was in diesem Fall heißt, die Twitter-Sünder vom Zwitschern interner Angelegenheiten abzuhalten.
Der Bekanntheit von Twitter in Deutschland hat diese Affäre sicher nicht geschadet. Und vielleicht wird der kommende Wahlkampf ja doch etwas spannender als gedacht - dank Twitter.
Twitter kennt keine Sperrfrist und online ist wesentlich viraler als manche dachten. Wenn die Botschaft stimmt. Alle können für den Wahlkampf davon ausgehen, dass wir weitere solcher Momente erleben werden. Sicher stoßen in den nächsten Wochen noch mehr Kandidaten die Tür zur Online-Welt auf, legen sich digitale Profile zu und senden ihre Mischung aus Person und Position. Politik wird damit nahbar, greifbar - aber manchmal auch angreifbar.
Wir alle experimentieren noch mit unseren Twitterkonten, wie Nicole Simon auf der next09 feststellte. Sie hat über Twitter ein Buch geschrieben. Die Folien zu ihrer Präsentation finden Sie auf SlideShare. Ihre Bewertung können Sie auf SpeakerRate abgeben.
In den letzten zwei Wochen habe ich versucht, möglichst alles zu lesen, was über die next09 im Web zu lesen war. Nun ist es Zeit für eine kleine Übersicht. Wer hier die englischsprachigen Wortmeldungen vermisst, dem sei ein Blick nach nebenan empfohlen.
Die besten mir bis jetzt untergekommenen Artikel hat Jay Martin im Werbeblogger verfasst. In den ersten beiden Teilen der Reihe befasst er sich mit den Keynotes von Jeff Jarvis und Umair Haque. Brilliant und absolute Pflichtlektüre! Ich freue mich schon auf sein Interview mit Andrew Keen und den Artikel über dessen fulminante Kritik an Jarvis und Haque.
Ebenfalls Plichtlektüre, wenn auch aus völlig anderen Gründen, sind die beiden Tagesprotokolle von Felix "wirres" Schwenzel.
Ausführlich hat das t3n magazin, ein Medienpartner der next09, über die Konferenz berichtet, zum Beispiel über das Panel mit Jeff Jarvis und Umair Haque:
Es gibt Momente auf Veranstaltungen, die muss man selbst erleben - der Talk mit Jeff Jarvis und Umair Haque heute auf der Internetkonferenz next09 in Hamburg gehört auf jeden Fall dazu.
Timo Heuer und Andreas Lenz von t3n haben auf der next09 eine Reihe von Interviews geführt, u.a. mit Stowe Boyd. In seinem Fazit zitiert t3n-Autor Falk Hedemann verschiedene Stimmen, unter anderen die von Thomas Knüwer:
Derart könnte eine Konferenz der Internet-Branche in ein paar Jahren immer aussehen, wenn das furiose Wachstum vorbei ist, aus einer Szene eine Industrie geworden ist, die sich nicht mehr herumschlagen muss mit Vorurteilen, Halbwahrheiten und Familienministerinnenbehauptungen, ein Fünftel von ihr sei kinderschänderisch veranlagt. So bleibt am Ende nur noch eines: ein ausdrücklicher Glückwunsch an das Organisationsteam. An dem kann sich jeder Veranstalter von Kongressen und Seminaren ein Beispiel nehmen.
Hingegen nicht gelungen ist den Vortragenden, den bestinformierten Netzökonomen der FAZ mit neuen Erkenntnissen zu versehen. Sein Fazit:
Die besten Informationen gab es eindeutig auf den Fluren. Mein Erkenntnisgewinn aus den Vorträgen fand ich aber eher begrenzt.
Immerhin reichte die Inspiration für einen großen Artikel über Twitter. René Martens portraitierte Jeff Jarvis für die andere Zeitung aus Frankfurt. Ein Interview mit Jeff Jarvis erschien bei Spiegel Online.
Überhaupt Interviews. Sie wurden in diesem Jahr auf der next in nie gekannter Zahl und Qualität geführt. Viele davon finden sich auch auf der offiziellen Videoplattform.
Tobias Kaufmann hat Konferenzteilnehmer gefragt, was Share Economy ist. Und die Antworten per Video festgehalten. Sein Fazit: Die Agenturbranche entdeckt das Teilen.
Tanja Gabler hat für Internet World Business, ebenfalls Medienpartner der next09, umfangreich live berichtet. Radiojournalist Marcus Schuler reportierte für Deutschlandfunk [ab 11:15] und B5 aktuell [ab 5:43]. Noch mehr Audio gibt es bei Hamburger zum Mittag (Teil 1, Teil 2).
Das Ziel der next war von Anfang an, jedes Jahr besser zu werden. Glaubt man dem freien Journalisten und Blogger Dirk Kirchberg, so haben wir das erreicht:
Die next09 in Hamburg hat mich überrascht. Nachdem ich letzten Jahr auch schon dabei war, die Konferenz mir damals aber eher wie ein Web-Einführungsseminar für Werbeagenturen vorkam - und ich so genervt war, dass ich die 08er Ausgabe nicht einmal verreißen wollte -, hat mich die next in diesem Jahr überzeugt. Und das lag nicht nicht nur an Jeff Jarvis.
"So recht mag die next keiner mehr missen", konstatiert Christian de Vries und fügt hinzu: "Da fehlt noch ein bisschen der Pfeffer." Wir werden uns weiterhin um Würze bemühen.
In jedem Jahr haben wir den großen Namen der Branche die Gelegenheit gegeben, sich auf offener Bühne so richtig zu blamieren. Und jedes Jahr gab es welche, die diese Gelegenheit genutzt haben. In diesem Jahr war es T-Mobile. Dirk Kunde schreibt:
Negativer Höhepunkt einer ansonsten großartigen Veranstaltung war für mich der Programmpunkt: "Mobile oder: Die wirtschaftlichen Konsequenzen, nicht mobil zu sein." Auf dem Podium saßen Raimund Schmolze, Vice President Business Development & Innovation der Telekom sowie Christian Magel, Gründer und Chief Marketing Officer von simyo. Dabei leistete sich der Vertreter der Telekom eine peinliche Produktshow - holte ein Gerät nach dem anderen aus seiner Tasche.
Shit happens.
Ein positives Zeugnis stellt Tobias Worzyk der next09 aus:
Hat es sich gelohnt? Ja! Ich habe eine unglaublich große Zahl an sehr interessanten Menschen kennengelernt, mit vielen Bekannten anregend debattiert und aus diesen Gesprächen dann doch auch noch so einige Learnings mit nach hause genommen. Location (Kampnagel) und Organisation waren vorbildlich. Toller Getränkeservice, leckeres Essen. Genügend Raum für Gespräche oder ein Chillout zwischendurch. Kurz: Ich freue mich schon auf die next10.
Reue hingegen bekundet edelight, das sich auf einem Klassentreffen wähnte und folgerichtig gleich an erster Stelle über das Essen klagt. Zur inhaltlichen Kritik:
Die großen, offenen Diskussionen (mit 4 oder mehr Teilnehmern) vom letzten Jahr fehlten komplett.
Die gab es auch im letzten Jahr schon nicht. In diesem Jahr saßen maximal drei Teilnehmer und ein Moderator auf den Panels. Unsere Erfahrung zeigt, dass größere Panels nur in den seltensten Fällen wirklich spannend werden. Meistens ist schon der Moderator überfordert von mehr als zwei bis drei Gesprächspartnern, die dann anfangen, um knappe Redezeit zu kämpfen, was der inhaltlichen Tiefe selten guttut.
Nils Maier war von der next09 begeistert. Alexander "Wortfeld" Svensson hat einige Eindrücke zur Keynote von Jeff Jarvis und den Panels am Hauptkonferenztag festgehalten. Tapio Liller sinniert über die Suche nach Perfektion in einer Welt der "Beta"-Versionen.
Nils Jacobsen von Meedia erklärte Twitter zum heimlichen Star der Veranstaltung, führte ein Interview mit Sascha Lobo. Und attestierte Jeff Jarvis, als einer der wenigen Medien-Veteranen den Paradigmenwechsel in seiner ganzen Radikalität erkannt und auch kein Problem damit zu haben, diesen Zeitenwandel beim Namen zu nennen.
Alexander Becker zog eine der wichtigsten Erkenntnisse der next09 aus dem Vortrag von Klaus Madzia:
Die Web-Wirtschaft hat sich darauf eingestellt, dass demnächst mit einer harten Pleitewelle zu rechnen ist und das es für die Probleme der Medienhäuser, die im Netz Geld verdienen wollen, keine Lösung gibt. Madzias Fazit: „Meine Antwort: Ich habe keine".
Ulrike Langer sprach ein Lob aus:
Es hat Spaß gemacht, war interessant, hochprofessionell organisiert und ganz überwiegend kreisten die Diskussionen nicht selbstreferentiell um die Social-Web-Blase.
Ähnlich positiv Mario Grobholz von myON-ID:
Die Next09 in Hamburg gilt insgeheim als DER Branchentreff. Aus meiner Sicht zu Recht. Zwei Tage trafen sich in Hamburg die Denker und Lenker, die Macher und die Kreativen, die Schreibenden und auch die Finanzierenden der Internetszene um sich auszutauschen, zu diskutieren, zu informieren oder sich einfach mal wieder zu sehen.
Mit Mario zusammen war Christian Hubel unterwegs, der ebenfalls begeistert war. Viel zu zahm und soft fand hingegen shopping 2.0 die Konferenz. Der Wunsch für nächstes Jahr:
Gebt den guten deutschen Online Leuten die große Plattform und "sperrt" sie nicht in die kleinen verwinkelten Räume.
Gut gebrüllt. Allerdings waren die "kleinen verwinkelten Räume" in diesem Jahr so groß wie im letzten Jahr der größte Raum. Insofern verträgt sich dieser Wunsch nicht so recht mit der Anregung, wieder in die "coole Speicherlocation" vom vergangenen Jahr zurückzukehren. Die war nämlich um mehrere Größenordnungen kleiner als Kampnagel, und die dort errichtete Zeltlandschaft wäre bei Regenwetter wie in diesem Jahr wohl eher abgesoffen.
Was fehlt? Ergänzungen bitte per Trackback und in die Kommentare.
Ein furioses Duell lieferten sich Martin Oetting (trnd) und Sven Markschläger (Jägermeister) unter der Moderation von Sascha Lobo auf der next09. In dieser überaus sehenswerten und höchst unterhaltsamen halben Stunde trafen zwei Ansätze des viralen Marketings aufeinander, die unterschiedlicher fast nicht sein könnten.
Für Martin Oetting muss das Ziel aller viralen Marketinganstrengungen sein, die Konsumenten zur Auseinandersetzung mit dem Produkt zu motivieren. Lustige Filmchen auf YouTube hingegen lenken nur ab, wenn sie nicht wie im Falle von Will It Blend? selbst eine amüsante Produktpräsentation sind.
Sven Markschläger hingegen zeigt just jene lustigen Filmchen, die Martin Oetting für überflüssig hält, und plädiert für eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Marketing müsse sich mit den Möglichkeiten viraler Kommunikation vertraut machen und Erfahrungen sammeln.
Für Crowdsourcing, also die Einbeziehung des Konsumenten bereits in die Produktentwicklung, erscheint beiden die Zeit noch nicht reif. Weder seien die meisten Marketingverantwortlichen dazu bereit noch biete es sich für einen Familienbetrieb mit einer Monomarke wie Jägermeister an, neue Produkte auf den Markt zu bringen.
Share Economy war das Leitmotto der next09, die wir in der vergangenen Woche auf Kampnagel auszurichten die Ehre hatten. Ein schillerndes Motto, das auf der Konferenz eine ganze Reihe spannender Interpretationen fand.
Matthias Schrader interpretierte die Share Economy in seiner Keynote am 5. Mai als the next retooling, zu deutsch etwa die nächste Umrüstung. Seine These: "In der Share Economy lernen wir gerade, Tools zu teilen. Danach sehen die Dinge anders aus."
Diese Shared Tools unterscheiden sich in zentralen Aspekten von den gewohnten mechanischen Tools wie der Laubsäge und intellektuellen Tools wie der Formel für die Uran-Kettenreaktion: Sie sind frei erhältlich (wie die besagte Formel), und gleichzeitig lassen sich mit ihnen neue Dinge bauen (wie mit der Laubsäge).
Die Folien zur Keynote gibt es auf SlideShare. Ihre Bewertung können Sie auf SpeakerRate abgeben.

Armes Facebook. Da gingen Jeff Jarvis (li.) und Umair Haque gestern auf der next09 hart mit Facebook ins Gericht, und niemand war da, der sich wehren konnte. Javier Olivan, der bei Facebook die internationalen Geschäfte leitet, die Strategie entwickelt und die Internationalisierung von Facebook in Europa und weltweit verantwortet, hatte seine Teilnahme so kurzfristig abgesagt, dass sein Name noch im gedruckten Programmheft stand.
Es wäre sicher spannend zu hören gewesen, was er oder auch andere Facebook-Manager auf die Einschätzungen von Jeff und Umair entgegnet hätten. Zwar war der Mitarbeiter Nr. 1 von Facebook in Deutschland und Ex-StudiVZ-ler Andreas van de Castel (re.) auf der next09, seines Zeichens Country Manager Marketing Germany und für FAZ-Mann Holger Schmidt "die Überraschung des Tages". Jedoch konnte er aus verständlichen Gründen (noch) nicht sprechen - zu frisch im Job.
Es gibt mehrere Arten, Kritik zu verpacken. Umair Haque, Direktor des Havas Media Lab, hat auf der Next09-Konferenz den verbalen Vorschlaghammer gewählt. "Wäre ich Facebook, würde ich mich vermutlich umbringen", sagte er auf einer Podiumsdiskussion darüber, wie das Internet etablierte Geschäftsmodelle weiterentwickelt.
Kaum weniger schonend formulierte Jeff Jarvis seine Kritik. "Facebook? Ich wäre lieber Google", sagte der Betreiber des Blogs Buzzmachine, der als einer der wichtigsten Medien-Vordenker gilt. Google lege zumindest noch eine gewisse Experimentierfreude mit neuen Produkten an den Tag. Facebook dagegen habe seine Chancen nicht genutzt, ein innovatives Geschäftsmodell zu etablieren - und fokussiere sich nun auf den falschen Weg. Mehr noch: Nachdem Facebook zunächst Google in eine "Identitätskrise gestürzt" habe, leide nun Facebook durch Twitter selbst an eben einer solchen.
Laut Jarvis habe Twitter Facebook in einem zentralen Punkt überrundet: Twitter unterstütze konsequent sogenannte bottom-up-Kommunikation - und das, in Gegensatz zur E-Mail, in Form eines öffentlichen Forums. "Twitter schafft Kommunikationskanäle, über die Nutzer direkt auf Firmen einwirken können", sagte Jarvis. Facebook dagegen unterstütze hauptsächlich top-down-Kommunikation, es schaffe zusätzliche Kommunikationskanäle für Firmen, die eigenen Botschaften zu platzieren.
Auch Haque kritisierte Facebooks Kommunikationsstruktur. "Die erfolgreichen Geschäftsmodelle der Zukunft werden diejenigen sein, die einen permanenten Rückkanal zum Nutzer etablieren", sagte der Medienforscher. Nur Firmen, die ihre Strategie an einem permanenten Feedback ihrer Kunden orientieren, könnten letztlich ihre vollen Möglichkeiten ausschöpfen. Kommunikationskanäle wie Twitter seien in diesem Sinne besonders effektive Mess-Werkzeuge.
Spiegel Online: Web-Visionär Jarvis nennt Facebook rückständig
Fotos: nextconference, FAZWir bei SinnerSchrader glauben an die Share Economy. Sonst könnten wir nicht eine Konferenz veranstalten, die uns jedes Jahr eine ordentliche Stange Geld kostet. Denn trotz der großzügigen Unterstützung durch die Sponsoren (bitte werfen Sie einen Blick auf die Sponsorenliste) und nicht unerheblicher Ticketpreise verdienen wir kein Geld mit der next conference. Andererseits beschweren wir uns auch nicht, denn alles, was während jener zwei kostbaren Tage in der nächsten Woche passieren wird, ist ganz klar den Aufwand wert und jeden Cent, den wir dafür ausgeben.
Wir wollen jetzt die Stärke der Share Economy unter Beweis stellen und haben dazu ein begrenztes Kontingent an speziellen Tickets in den Shop gestellt. Sichern Sie sich jetzt Ihr Share-Economy-Ticket, und Sie bekommen ein weiteres Ticket kostenlos! Das Spezialticket kostet nur 490 Euro (plus MwSt.), also etwas weniger als die Hälfte des Spätbucherpreises von 990 Euro (plus MwSt.), ist allerdings nur im Doppelpack erhältlich. Dieses Angebot gilt für die nächsten drei Tage, solange der begrenzte Ticketvorrat reicht.
Falls Sie also Ihr Ticket noch nicht haben und jemanden kennen, der bei der next09 nicht fehlen darf, dann zögern Sie nicht länger und buchen Sie jetzt. Andernfalls twittern Sie bitte die gute Nachricht. Mit über 1.200 Teilnehmern, die bereits registriert sind, wird die next09 ein großartiges Ereignis. Sehen wir uns dort?
In vier Tagen öffnet die next09 auf Kampnagel in Hamburg ihre Pforten für zwei Tage Inspiration und Networking. Mehr als 1.200 Teilnehmer sind bereits registriert, und wir erwarten in den nächsten Tagen den üblichen Schlussansturm auf die letzten Tickets.
Wie schon im letzten Jahr hat unser Medienpartner sixgroups wieder eine Livecommunity für die next09 eingerichtet. Neben der bewährten Communityleiste sind neu diesmal eine Reihe von Widgets, von denen eines hier in der rechten Spalte zu bewundern ist.
Das Motto der next09 ist Share Economy. Das Internet hat eine eigenständige Ökonomie des Teilens hervorgebracht. Denn Teilen ist ökonomische Intelligenz: Je besser wir andere an unserem Erfolg beteiligen, umso stärker profitieren wir selbst. Der Wirtschaftstheoretiker Martin Weitzman hat dafür den Begriff Share Economy geprägt.
Philipp Schilling schreibt dazu im sixgroups-Blog:
Wir von sixgroups.com glauben an die Share Economy. Sie ist die Grundlage unseres Ansatzes für den Bau von Online Communities und wir sind stolz als Media Partner in diesem Jahr wieder dabei zu sein.Mit unser Technologie helfen wir allen, die sich für die next interessieren und keine Action rund um die Konferenz verpassen wollen.
Hilf uns dabei und hol dir die next09 Widgets auf deinen Blog. Schaut in den Livestream, um nichts zu verpassen und werdet Teil der next09, indem ihr eure Inhalte (tweets, blogs, photos, videos) mit 'next09′ (Twitter #next09) tagged.
Das Internet wird Wirtschaft und Gesellschaft stärker verändern als wir es uns heute vorstellen können. Meint Matthias Schrader, Vorstandschef von SinnerSchrader und Gastgeber der next09, die in einer Woche ihre Pforten öffnen wird.
Das Gründer- und Unternehmerportal förderland ist Medienpartner und hat ein Interview mit ihm geführt. Auszüge:
Nicht nur Start-ups, auch Verlage suchen nach Ideen, wie sie die Reichweite ihrer Portale in Umsätze bzw. Gewinne verwandeln können - ausschließlich über Werbung lassen sich Inhalte schwer finanzieren. Wird die Zeit des kostenlosen Contents bald vorüber sein?
Schrader: Das ist unwahrscheinlich, denn die Preise für Medien, egal ob Buch, Musik, Film oder Tageszeitung, sind immer eine Funktion der Herstellungs- und Distributionskosten. Da diese aber im Web dramatisch gesunken sind, zum Teil auf Null, wird es kaum gelingen, den Konsumenten zum Zahlen zu bewegen. Das Bezahlfernsehen ist in Deutschland auch nicht über ein Nischendasein hinausgekommen.
Wie wird sich die Finanzkrise Ihrer Ansicht nach auf die Internet-Branche auswirken? Steht uns ein Massensterben der Web-Start-ups bevor?
Schrader: Die Finanzkrise hat eine Wirtschaftskrise verursacht, die nun den durch das Internet ausgelösten Strukturwandel beschleunigt. Im Unterschied zu 2001 ist nicht der Glaube an das Medium verloren gegangen, sondern viele Unternehmen hinterfragen, ob ihre Aktivitäten im Internet schon maximal effizient sind.
Das Internet ist Hoffnungsträger, damit steht die Erreichung des Optimums im Vordergrund. In der Start-up-Szene wird sich wieder einmal die Spreu vom Weizen trennen. Das ist ein normaler und gesunder Prozess. Außerdem ist jetzt die Zeit, in der die nächsten Amazons, Ebays und Googles gegründet werden.
Was kommt nach dem Web 2.0? Wie wird sich das Internet - Ihrer Meinung nach - weiterentwickeln?
Schrader: Das Internet wird Wirtschaft und Gesellschaft stärker verändern als wir es uns heute vorstellen können. Der große Strukturwandel, der gerade erst begonnen hat und über den Jeff Jarvis in seiner Keynote zur Eröffnung der next09 sprechen wird, beginnt mit einem fundamentalen Wandel unserer Beziehungen - wie wir mit anderen Menschen, aber auch mit Unternehmen verbunden und verflochten sind und wie wir handeln. Wir leben in interessanten Zeiten.
Interview mit Matthias Schrader, SinnerSchrader
"Das Internet wird Wirtschaft und Gesellschaft stärker verändern als wir es uns heute vorstellen können"
Andrew Keen, der sich als Kritiker des Web 2.0 bei so manchem einen zweifelhaften Ruf erworben hat, wird auf der next09 eine Keynote mit dem Titel "Digital Vertigo - Inequality, Anxiety and Isolation in the Social Media Age" halten. Im Interview mit Spiegel Online gibt er einen Vorgeschmack darauf.
Viele Leute wollen nicht bei Web 2.0 mitmachen, weil es sie nervt. Aber sie haben keine andere Wahl. Idealismus wird durch Selbstmarketing ersetzt. Künstler, Journalisten, Musiker und Autoren der alten Schule haben keine Chance mehr. Wer überleben will, muss permanent an seinem Internet-Image feilen, seine eigene Ich-Tag aufbauen. Das Microblogging Twitter ist ein gutes Beispiel dafür. Hier ist eine neue Elite im Begriff zu entstehen. Die Hierarchie zwischen Talent und Publikum beginnt das Amateurhafte wieder zu verdrängen.
- Netzkritiker Andrew Keen: "Bei Twitter entsteht eine neue Elite"
- Andrew Keen Beta 2: Das Kreide-Update
Pünktlich zu Ostern haben wir ein besonderes Osterei im Ticketshop der next09 versteckt: Wer sich über die Feiertage registriert, kann sich ein Late-Bird-Ticket für 490 Euro (zzgl. MwSt.) sichern und damit 300 Euro gegenüber dem regulären Ticketpreis sparen.
Das Angebot gilt ab heute, 12 Uhr bis Dienstag, 12 Uhr, solange der Vorrat von zurzeit 43 Tickets reicht!
Bild: digitalblasphemy.com
Wie vor kurzem angekündigt, findet der Neptun Crossmedia Award im Rahmen der next09 am 5. Mai statt. Hamburg@work prämiert bei der Awardverleihung die ideenreichste, wirkungsvollste und wirtschaftlichste Crossmedia-Kampagne des Vorjahres.
Die Jury wird in diesem Jahr durch hochkarätige Werber und Marketingprofis repräsentiert. Unter anderem werden Markus Goetze, Geschäftsführer Heye & Partner, Detmar Karpinski, Geschäftsführer KNSK, Norbert Lindhof, CEO der Avantaxx, Michael Trautmann, Geschäftsführer Beratung kempertrautmann und Martin Wider, Deutschland-Chef JWT Teil der 10-köpfigen Jury sein.
Weitere Information gibt es in der aktuellen Pressemitteilung. Einreichungen für den Award werden bis 6. April angenommen.
Die next conference ist seit drei Jahren für ihr großartiges Networking bekannt. Die neue Location Kampnagel bietet dafür mehr als genug Raum. Neben der entspannten Atmosphäre sind natürlich die Teilnehmer wichtigster Bestandteil für gutes Networking. Wir freuen uns daher über rege Teilnahme und bieten ab sofort Partytickets für die next09 zum Preis von 55 Euro (zzgl. MwSt.).
Mit einem Partyticket begrüßen wir sie ab 17.00 Uhr am 5. Mai auf der next09 zur Keynote Share Economy von Matthias Schrader. Mit der anschließenden Twitterlesung endet der erste Konferenztag. Danach freuen wir uns auf die Neptun Award Party mit mehr als 1.000 Teilnehmern - und auf Sie! Registrieren Sie sich jetzt unter next09.com.
Am letzten Mittwoch haben wir schon einen Vorgeschmack darauf bekommen, wie spannend die next09 sein wird. In einem Pressegespräch hat Nicole Simon, Autorin des Twitter-Buches und Mitglied im Advisory Board, den Keynoter Jeff Jarvis interviewt.
Natürlich waren die Finanzkrise und Share Economy, das Motto der next09, auch Thema des Interviews. Was derzeit wirklich geschieht ist laut Jeff The Great Restructuring, zugleich auch Thema seiner Keynote. Welche Geschäftsmodelle profitabel sind, warum Bloggen in Deutschland einfach nicht zu funktionieren scheint und was Google wirklich tun würde: Alle Antworten von Jeff gibt es auf Video. Da das Interview per Skype geführt und aufgezeichnet wurde, ist an dieser Stelle leider keine HD-Qualität zu erwarten.
Mehr zur next09 gibt es in unserer aktuellen Pressemitteilung.
Die letzten Lücken im vorläufigen Programm der next09 füllen sich schnell. Der Start-up-Track und der Elevator Pitch sind noch in Planung. Jede Menge sehr gute Start-up-Bewerbungen haben uns bereits erreicht. Alle Jungunternehmer haben jetzt noch die Chance, sich als Start-up im Call for Participation bis zum 3. April zu bewerben!
Alle Informationen und Tipps zum Call for Participation finden Sie auf der Website. Sie wünschen sich mehr als nur Bühnenpräsenz auf der next09? In diesem Jahr bieten wir für Start-ups attraktive Sponsoring-Pakete an. Ein Messestand, Logopräsenz auf der Website und im Programmheft sowie zwei Tickets für die next09 sind in diesem Paket inklusive. Für alle weiteren Fragen steht Julia Ruf zur Verfügung.
Spontanität zeigt, wer zum (Pre-)next09 Meet-up am 30. März nach Paris kommt. Björn Negelmann, der im Advisory Board der next09 sitzt und für den Start-up-Track verantwortlich ist, wird am Montag dort sein.
Nachdem Jeff Jarvis als Keynote-Sprecher feststeht, beginnt nun die Detailplanung des Pre-Conference Days der next09. Am 5. Mai beginnt das Programm um 14 Uhr mit vier Keynotes am Stück. Neben Jeff Jarvis wird Umair Haque vom Havas Media Lab eine Keynote zu Constructive Capitalism halten. Der Initiator und Gastgeber der next conference, Matthias Schrader, spricht zum Thema Share Economy.
Unser Partner und Sponsor Hamburg@work veranstaltet in einem parallelen Track den Neptun Crossmedia Award. Die Einreichungsfrist wurde verlängert: Agenturen, Marketing-Dienstleister und Werbung-treibende haben die Chance, ihre Kampagnen noch bis zum 30. März einzureichen. Der Wettbewerb ist eine separate Veranstaltung im Rahmen der next conference. Bitte kontaktieren Sie Hamburg@work für weitere Informationen.
Ein Highlight der next conference ist und bleibt das großartige Networking. Am Abend des 5. Mai freuen wir uns auf die Neptun Crossmedia Award Party. Die komplette, vorläufige Version des Programms ist mit weiteren Änderungen am Hauptkonferenztag jetzt online.
Foto: Robert Scoble
Wir freuen uns auf eine weitere spannende Keynote auf der next09: Jeff Jarvis, der Autor von What Would Google Do?, wird am 5. und 6. Mai nach Hamburg kommen.
Jeff Jarvis ist der jüngste Neuzugang auf unserer kontinuierlich wachsenden Sprecherliste. Sein Name steht allerdings noch nicht im Programm. Wir werden in Bälde über das Wann und Wo seines Auftritts auf der Konferenzbühne entscheiden. Stay tuned!
Noch bis zum 15. März können Sie sich Ihr Frühbucherticket zur next09 sichern. Nutzen Sie die Chance, um sich jetzt für 490 Euro (zzgl. MwSt.) zu registrieren!
Es sind noch acht Wochen bis zur next conference, die zweite vorläufige Version des Programms ist online und wir sind mitten in der Planung des Start-up-Tracks. Die offenen Plätze wollen wir nun innerhalb von kurzer Zeit füllen. Es haben uns schon einige interessante Bewerbungen auf den Call for Participation erreicht, aber wir nehmen auch weiterhin inspirierende Start-up-Ideen an. Nutzen Sie die Chance, sich vor Ihrer Zielgruppe aus Venture Capitalists, Investoren und Entscheidungsträgern der Internetbranche zu präsentieren.
Wie angekündigt, haben sich die drei Gewinner der Webciety Start-up Competition ihren Platz im Start-up-Track gesichert. Letzten Samstag wurden die drei besten Start-ups im Rahmen der CeBIT gekürt. Wir freuen uns Younect, Styleranking und My Music auf der next09 zu begrüßen. Überzeugt hat uns auch Tarpipe, die im Mai ebenfalls dabei sein werden.
Außer dem Call for Participation haben wir auch attraktive Sponsoringangebote für Start-ups. Im Paket enthalten sind eine Präsentationsmöglichkeit im Start-up-Track, zwei Tickets für die Konferenz und ein Messestand. Zudem nehmen wir Ihr Logo im Programmheft, auf einer Logowand und natürlich auch auf unserer Website auf. Wir freuen uns bereits über unseren ersten Start-up Sponsor Sones, die sich im Start-up-Track präsentieren werden.
Mehr Informationen finden Sie in unserern Sponsoringunterlagen. Für eine individuelle Beratung steht Ihnen Julia Ruf zur Verfügung.
Noch bis zum 15. März können Sie sich Ihr Frühbucherticket zur next09 sichern. Die Frist für diese Kategorie haben wir verlängert. Nutzen Sie die Chance, um sich jetzt für 490 Euro (zzgl. MwSt.) zu registrieren!
Unser vorläufiges Programm ist aktualisiert. Wir freuen uns über eine erneute Zusage von Stowe Boyd, Frontmann bei den /Messengers. Worüber er im letzten Jahr referiert hat, gibt es hier als Video zu sehen. Umair Haque, Chef des Havas Media Lab, wird zum ersten Mal auf der next conference zum Thema Constructive Capitalism sprechen.
Eine erste Version des Programms der next conference ist online. Vier parallele Programmtracks zu füllen ist eine Herausforderung, aber garantiert ein Maximum an Inhalt und viel Platz für großartige Sprecher!
Wir freuen uns über den veröffentlichten Programmentwurf mit Namen wie Steven Erich, Crispin Porter & Bogusky, Matthias Lüfkens, World Economic Forum oder Rafi Haladjian, Violet. Der Call for Participation stieß auf große Resonanz und wir haben eine Reihe guter Bewerbungen erhalten, die wir nun auch ins Programm aufnehmen. Unter anderem werden Simone Brunozzi von Amazon, Tim Leberecht, frog design und Henriette Weber, Toothless Tiger sowie Lenz Grimmer, Sun Microsystems auf der next09 präsentieren. Alle, die eine Bewerbung eingereicht haben und nicht im Programm stehen, sind auf unserer Warteliste.
Auf sched.org können Sie sich Ihr individuelles Programm zusammenstellen und mit anderen Teilnehmern in Kontakt treten. Änderungen dieser Programmversion sind natürlich vorbehalten, aktualisiert wird in regelmäßigen Abständen. Noch offene Positionen werden zügig gefüllt, da wir uns bereits in Gesprächen mit weiteren potentiellen Sprechern befinden.
Early Birds haben jetzt noch die Chance, sich bis zum 28. Februar für nur 490 Euro (exkl. MwSt.) zu registrieren. Ab 1. März startet die nächste Kategorie mit 790 Euro (exkl. MwSt.) pro Ticket.
Das Sprichwort bewahrheitet sich auch in diesem Jahr. Tickets für die next09 gibt es momentan noch zum Frühbuchertarif. Bis zum 28. Februar können Sie sich jetzt für 490 Euro (exkl. MwSt.) registrieren. Ab 1. März startet die nächste Kategorie mit 790 Euro (exkl. MwSt.) pro Ticket.
Die next conference reiht sich ein in inspirierende Webkonferenzen wie die LeWeb, The Next Web oder die Picnic und ist eine der größten ihrer Art in Europa. Seien Sie Teil der bis zu 1.700 erwarteten Teilnehmer! In unserem zweitägigen Programm teilen internationale Sprecher ihre Einsichten mit Ihnen.
Sie sind bereits auf der Teilnehmerliste, Sie freuen sich auf die next und möchten das auch mitteilen? Wir freuen uns über Unterstützung und unser I'm attending-Badge auf Ihrer Website!
Für Start-ups gibt es Anfang März gleich zwei Gelegenheiten, sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Einen Tag nach dem Start-Up Camp am 6. März in Köln findet am 7.- März auf der CeBIT in Hannover die Webciety Start-up Competition powered by next09 statt.
Zehn Start-ups können präsentieren, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 25. Februar. Hier geht es zur Registrierung. Björn Negelmann schreibt im Webciety-Blog:
Die Startup Competition ist ein Beauty-Contest für 10 Startups, die über ein öffentliches Bewerbungsverfahren ausgewählt werden. Im Rahmen des "Beauty-Contests" müssen die Startups ihre Geschäftsidee und ihr Unternehmenskonzept in einer schlüssigen Kurzpräsentation vorstellen und sich anschließend den Fragen einer Jury stellen. Eine Publikumsabstimmung entscheidet über die drei ersten Plätze, denen jeweils ein Freiticket für die next09 inkl. einer Präsentationsmöglichkeit im Rahmen des dortigen Startup-Tracks winkt.
Für den Start-up-Track auf der next09 nehmen wir übrigens nach wie vor Bewerbungen entgegen. Zwar ist der Call for Participation inzwischen beendet, aber wir suchen weiterhin nach interessanten Start-ups.
Webciety ist das diesjährige Thema der CeBIT, die vom 3. bis 8. März in Hannover stattfindet. Der Start-up-Wettbewerb ist Teil des sechstätigen Programms. Ein erster Entwurf ist bereits online. Mehr Informationen gibt es in der Webciety@Mixxt-Community.
Noch 88 Tage bis zur next09, die am 5. Mai ihre Tore öffnet. So langsam häufen sich die Anfragen, ob es ein spezielles Bloggerprogramm geben wird. Jetzt ist es soweit. Wir haben ein begrenztes Kontingent von Freitickets für Blogger reserviert.
Was erwarten wir als Gegenleistung? Vor allem eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema der next09: Share Economy. Und zwar auf Ihren und Euren Blogs.
Dabei geht es uns nicht um die Links, obwohl die höchst willkommen sind. Aber dafür würde es genügen, ein Badge ins Blog zu kleben. Nein, wir wollen die Debatte, und wir wollen sie jetzt. Die Wirtschaft und ihre Krise sind eines der großen, wenn nicht das große Thema des Jahres 2009.
Welche Wege aus der Krise gibt es? Und welchen Beitrag kann die digitale Wirtschaft leisten? Gelten für die Share Economy oder die Hybrid Economy (Lawrence Lessig) andere Gesetze? Fragen über Fragen. Weitere Aspekte des Themas finden sich hier.
Also, Griffel zur Hand und Bleistifte gespitzt - wir sind gespannt! Auf der Website der next09 steht alles Wichtige zur Bloggeraktion.
Als wir dieses Chart zum ersten Mal sahen, konnten wir es kaum glauben. Woher kommen diese seltsamen Höchststände beim Suchbegriff "next", die sich seit drei Jahren in jedem Frühjahr wiederholen - und jedes Mal das Suchvolumen einer coolen und bekannten Marke wie Apple übertreffen?
Kann es wirklich sein, dass die next conference 2006, 2007 und 2008 für solche Ausschläge sorgt? Wow! Und wie wird das erst 2009 aussehen?
Wer noch Argumente sucht, warum er die next09 im Mai besuchen soll, wird vielleicht in diesem Video fündig, das auf der next08 gedreht wurde. Neben der schon jetzt ansehnlichen Sprecherliste sind die Teilnehmer und deren einmalige Mischung aus Web-Enthusiasten, Kreativen, Technikern, Medien- und Marketingleuten der wichtigste Grund für den Ticketkauf.
Es sind einfach alle da, und neben den üblichen Verdächtigen auch jede Menge interessanter Leute. Anders als die wunderbare DLD, die am Sonntag in München beginnt, ist die next09 nicht nur auf Einladung zugänglich. Sie steht jedem offen, der ein Ticket erwerben kann.
Damit dieser Erwerb etwas leichter fällt, haben wir einen speziellen Rabatt aus dem Hut gezaubert. Wer sich von Sonntag, 25. Januar bis Dienstag, 27. Januar für die next09 registriert und den Rabattcode DLD09 zu Ehren jener großartigen Münchner Konferenz eingibt, der erhält einen Nachlass von 20 Prozent.
Nur von Sonntag bis Dienstag. Weitersagen!
Als unser Kreativgeschäftsführer vor ein paar Tagen mit mir über die Sprecher auf der next09 sprach, galt seine erste Frage einer Agentur aus Miami: "Kommt der Typ von Crispin Porter & Bogusky?"
Kein Wunder, ist Crispin Porter & Bogusky doch gerade wieder von AdAge zur Agency of the Year gekürt worden. [via]
The simple fact is that any reasonable survey of today's agency landscape won't turn up a shop remotely as successful on all levels as Crispin has been in the past few years and, especially, in 2008. First, there's the growth story. Last year marked a return to actively pursuing new business, with the agency picking up work from Microsoft, Old Navy and a slew of smaller clients which, combined, helped Crispin swell 15% to some $140 million in revenue and nearly 900 staffers in Miami and Boulder, Colo.
But what might be most interesting is what just six of those staffers are working on: making Crispin a force in product design. The half-dozen-strong design unit in Boulder has hatched a public bike-rental program, created a portable, pen version of WD-40 and developed an eco-friendly sponge, among other things. The unit builds off a robust product-design sensibility in the agency, particularly manifested in its relationship with Burger King. Crispin creative Rob Reilly's hands were all over BK's popular Chicken Fries as well as its coffee and Burger Shots sliders, not to mention a (ew) meat-scented cologne called Flame.
Going light years further than other ad agencies on design makes Crispin much more valuable than your average maker of ad widgets simply because it's able to affect product before the marketing is done -- and even create brand-new revenue streams.
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Um die Frage zu beantworten: Ja, er kommt. Steven Erich, Partner & Group Account Director, wird auf der next09 sprechen. Zu unserer großen Freude.
Werner Vogels, Amazon, auf der next08
Bereits mehr als dreißig prominente Namen aus der Branche füllen die schon jetzt hochkarätige Sprecherliste der next09.
Jyri Engeström, Product Manager bei Google, Matthias Lüfkens, Associate Director Media des World Economic Forum, Stafford Green, Head of Digital Europe bei Coca-Cola, Steve Rubel, Web 2.0 Evangelist bei Edelman, Charlie Schick, Editor-in-Chief von Nokia Conversations, Brian Solis von Future Works oder Katarina Skoberne, Mitgründerin von OpenAd werden unter anderem auf der vierten next conference präsentieren.
Marken wie BMW, Pepsi, Jägermeister, T-Mobile, SAP und Agenturen wie Crispin Porter & Bogusky oder Sapient Interactive werden das Konferenzprogramm inhaltlich mitbestimmen.
Die ersten Schritte sind getan. Dennoch suchen wir auch weiterhin innovative Themen, Sprecher oder Start-up-Präsentationen. Beim Call for Participation können alle Vorschläge noch bis zum 16. Januar eingereicht werden!
SinnerSchrader bleibt auf Wachstumskurs. Zur heutigen Hauptversammlung haben wir vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2008/2009 vorgelegt: Umsatz und Ergebnis stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 30 Prozent. Der Umsatz wuchs auf über 7 Mio. Euro (brutto) und etwa 5,5 Mio. Euro (netto), das EBITA auf über 0,45 Mio. Euro.
Etwa die Hälfte des Geschäftswachstums erreichte SinnerSchrader organisch, insbesondere im Geschäft mit den großen Bestandskunden. Die andere Hälfte trug die hundertprozentige Tochtergesellschaft spot-media AG bei, die im Vorjahreszeitraum noch nicht zu SinnerSchrader gehörte.Mit der Hauptversammlung testen wir heute Kampnagel, den Veranstaltungsort der next09 im kommenden Jahr. Die alljährliche Aktionärsversammlung ist im Vergleich zur internationalen Konferenz relativ übersichtlich - und mit bis jetzt zweieinhalb Stunden auch relativ schnell vorbei.
Am gestrigen Tag hat die spot-media AG das Projektgeschäft der Hamburger Interaktivagentur Con Structores übernommen. Anfang Dezember hatte SinnerSchrader seinen Bereich Performance Marketing mit der Übernahme des Vermarktungsgeschäfts des Admanagement-Spezialisten newtention technologies verstärkt. Beide Schritte unterstreichen die Überzeugung, dass sich das Interaktivgeschäft auch in schwierigen Zeiten positiv entwickeln wird und SinnerSchrader weiter wachsen kann, wenn auch die Wachstumsraten des ersten Quartals angesichts der konjunkturellen Schwierigkeiten nicht auf das Gesamtjahr zu übertragen sind.
Neben mir wurden gerade die Abstimmungsergebnisse ermittelt, während die Aktionäre im Foyer dem Catering zusprechen. Jetzt gibt der Aufsichtsratsvorsitzende die Ergebnisse bekannt und wird danach die Versammlung schließen. Ich muss jetzt Schluss machen und ins Foyer.
Die Interessengemeinschaft Damenoberbekleidung hat heute die online marketing düsseldorf 2009 abgesagt. Matthias Schrader, Mitglied im Expertenrat der OMD und Gastgeber der next conference 2009: "Die next bleibt."
Die Pressemitteilung der Igedo im Volltext:
Der Düsseldorfer Messeveranstalter Igedo Company wird sich im Zuge einer Neuausrichtung seiner Unternehmensstrategie zukünftig ausschließlich auf ihre Kernkompetenz „Modemessen" konzentrieren. Diese Entscheidung fasste die Gesellschafterversammlung in ihrer jüngsten Sitzung. Mit diesem Beschluss einher geht die Absage der online marketing düsseldorf 2009.
„Die Igedo Company veranstaltet seit 60 Jahren international sehr erfolgreiche Modemessen", erklärte Herbert Vogt, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung. „Dieses Asset wollen wir in Zukunft weiter stärken und erachten es aus diesem Grunde als wichtiger, die durch die Absage frei werdenden Ressourcen für die Weiterentwicklung der Igedo Fashion Fairs Düsseldorf zu nutzen."
Mit der Absage der OMD geht ein monatelanges Trauerspiel zuende, das im Frühjahr mit der Entscheidung der großen Onlinevermarkter gegen den Messestandort Düsseldorf und für die Kölner dmexco begonnen hatte. Bis zuletzt hatte die Igedo weiterhin an der OMD festgehalten.
In der Zwischenzeit waren wir nicht untätig und haben die Messeunterlagen für die next09 fertiggestellt. Richtig gehört - auch auf der next conference im Mai wird es Ausstellungsmöglichkeiten geben. Die next09 in Hamburg ist die kleine, aber feine Alternative zu Köln. Check it out!
Und hier der ausführliche Überblick über alle Sponsoringmöglichkeiten:
Die vierte Ausgabe der next conference nimmt Formen an. Heute haben wir das minimalistische Blog durch eine ausgewachsene Website ersetzt.
Damit erblickt das aufgeräumte und aufgefrischte Design, an dem wir in den letzten Wochen gearbeitet haben, erstmals das Licht der Öffentlichkeit. In den nächsten Wochen kommt noch sukzessive das eine oder andere hinzu, aber die Eckpfeiler stehen bereits.
Charakteristisch für die next conference ist der nach oben zeigende blaue Pfeil. Ja, wir bleiben vorsichtig optimistisch. Außerdem ist mein Bildschirm drehbar. Notfalls kippe ich ihn um 90 Grad nach rechts, dann stimmt die Richtung wieder.
An dieser Stelle möchte ich nicht versäumen, auf den Stichtag 30. November hinzuweisen. Am kommenden Sonntag ist die letzte Gelegenheit, ein Ticket für die next09 zum Freundschaftspreis von 390 Euro (zzgl. MwSt.) zu erwerben. Solange der Vorrat reicht - heute gibt es noch 80 Stück davon.
Jedes Mal, wenn ich in meinem Google Reader auf den Share-Button klicke, dann teile ich ein kleines Stück digitaler Information. Der gerade gelesene Artikel landet auf einer separaten Seite bei Google, in der rechten Spalte dieses Blogs und per Twitterfeed in meinem Twitter.
Digitales Teilen ist ein Grundmuster des Internets. Cory Doctorow sieht darin gar seinen grundlegenden Daseinszweck:
The Internet is a system for efficiently making copies between computers. Whereas a conversation in your kitchen involves mere perturbations of air by noise, the same conversation on the net involves making thousands of copies. Every time you press a key, the keypress is copied several times on your computer, then copied into your modem, then copied onto a series of routers, thence (often) to a server, which may make hundreds of copies both ephemeral and long-term, and then to the other party(ies) to the conversation, where dozens more copies might be made.
Einer Studie [via] von Forrester Research zufolge ist E-Mail nach wie vor der meistverwendete Kanal zum Teilen und Weitergeben - 69 Prozent der erwachsenen Internetnutzer nennen E-Mail als ihre häufigste Informationsquelle. Direkte, persönliche Kommunikationskanäle genießen größeres Vertrauen als öffentlich zugängliche Nachrichtenkanäle oder RSS-Feeds. 92 Prozent vertrauen einer E-Mail von Bekannten, 70 Prozent vertrauen Nachrichten von Bekannten aus sozialen Netzwerken.
Doch Teilen im Internet ist mehr als der spannende Link per Mail. Wir teilen unser Wissen und Haben, unsere Leidenschaft und Begeisterung öffentlich und kostenlos: auf Wikipedia und YouTube, in Peer-to-Peer-Netzen, Blogs und Foren. Täglich beweisen Millionen, dass Menschen gemeinsam großartige Werte schaffen können. Wenn sie nur motiviert genug sind.
Im Internet gehört heute niemandem mehr etwas allein. Die Vision intelligenter Beteiligungsmodelle ist längst Wirklichkeit geworden. Das Internet hat eine eigenständige Ökonomie des Teilens hervorgebracht. Denn Teilen ist ökonomische Intelligenz: Je besser wir andere an unserem Erfolg beteiligen, umso stärker profitieren wir selbst. Der Wirtschaftstheoretiker Martin Weitzman hat dafür den Begriff Share Economy geprägt.
Was motiviert uns zum Teilen? Wie wird daraus ein unternehmerischer Wert? Wie können Marken daran teilnehmen und davon profitieren? Unternehmen fällt es schwer, sich von der vertrauten Idee zentraler Distribution zu lösen. "Copy kills Music" ist der gescheiterte Abwehrversuch gegen den freien Willen der eigenen Kunden. Dabei ist längst klar: Wer sich in einer vernetzten Welt abschottet, verliert seine Zukunftsfähigkeit.
Teilen heißt aber auch, dass sich das Wesen des Besitzes verändert. In der Wissengesellschaft verschiebt sich die Bedeutung hin zu immateriellen Werten. Freunde, Zugang zu Informationen und die Möglichkeit zum Mitmachen sind mehr wert als Statussymbole.
Share Economy ist das Motto der next09
Auf der next09 werden Sie sie kennenlernen: Strategien, Unternehmen und Produkte, mit denen Teilen zum Gewinn wird.
Einige der Schwerpunktthemen:
- Creating a Relationship Brand
- The New Marketing Power: Free!
- Freemium or The New Business Models of Free
- User-Driven Companies: The Consumer as Co-Designer
- Co-Created Products and Services
- How Corporations leverage the Wisdom of Crowds
- Open Source and Open Space as Corporate Culture
- Network Effects: Participation as Business Model
- Creative Commons or The Future of Intellectual Property
- Cloud Computing: The Network is the Computer (again)
Teilen Sie Ihre Ideen für Sprecher und Themen, bewerben Sie sich als Sprecher oder Start-up und beteiligen Sie sich am Call for Participation. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge!
Und das Beste ist - wir teilen mit Ihnen die Kosten*. Sichern Sie sich noch bis zum 30. November Ihr Ticket zum Freundschaftspreis von 390 Euro (zzgl. MwSt.)!
* Die Produktion der next09 kostet pro Teilnehmer mehr als 390 Euro.
Der Call for Participation für die next conference 2009 ist draußen. SinnerSchrader sucht Themen und Sprecher. Sagen Sie uns, warum Sie auf der next09 am 5. und 6. Mai in Hamburg sprechen sollten!
Sie haben eine innovative Geschäftsidee?
Der Elevator Pitch auf der next08 war ein großer Erfolg. Bewerben Sie sich um einen Platz und präsentieren Sie Ihre Idee in 180 Sekunden! Junge Unternehmer haben außerdem die Möglichkeit, im Start-up-Track zu sprechen. Ihr Vorschlag und Ihre Bewerbung sind willkommen.
Die Bedingungen
Es gibt keine! Außer dass wir Vorschläge und Bewerbungen ausschließlich auf Englisch über die Einreichungsformulare annnehmen. Bis 30. November kann jeder Vorschläge einreichen, danach nehmen wir Vorschläge nur von registrierten Teilnehmern entgegen. Der letzte Abgabetermin ist der 16. Januar 2009.
Learn how to propose your ideas.
Übrigens: Nur noch 100 Tickets sind für den einmaligen Freundschaftspreis von 390 € (zzgl. MwSt.) zu haben, also jetzt registrieren und weitersagen!
Die Hallen waren voll, die Messestände zahlreicher und größer als in den Vorjahren, die Besucherzahl ein neuer Rekord. "See you next year", so verabschiedet die OMD 2008 (die nicht mehr so heißen durfte, weil eine gleichnamige Mediaagentur ihr Veto eingelegt hatte) ihre Besucher. See you next year?
Gern, aber da war doch was? Der BVDW und das Fachforum Online-Mediaagenturen (FOMA) haben den Standort Düsseldorf gekippt und möchten den Branchentreff 2009 nach Köln verlegen. Der neue Name dmex steht für digital marketing exposition.
Die Hintergründe dieser umstrittenen Entscheidung sind politisch. Ein intimer Kenner winkt nur ab und macht keinen Hehl daraus, dass er sie für eine Fehlentscheidung hält. Und das ist sie wohl auch. Denn was wird passieren?
- Die großen Vermarkter und damit die größten Messestände ziehen nach Köln und bilden den Nukleus der dmex.
- Viele der übrigen Aussteller bleiben in Düsseldorf auf einer vermutlich verkleinerten OMD.
- Nur wenige Aussteller werden auf zwei Hochzeiten tanzen.
- Viele Aussteller werden bis zum letzten Moment pokern. Koelnmesse wie IGEDO werden ein extrem kurzfristiges Buchungsverhalten sehen.
- Und am Ende wird es Absagen geben. Die Summe von dmex und OMD dürfte kleiner sein als die OMD in diesem Jahr alleine.
Angesichts der Gesamtlage beginnen bei vielen Ausstellern Überlegungen, ob sie nicht 2009 besser komplett auf Messeauftritte verzichten. So wälzt ein großer Aussteller der diesjährigen OMD bereits Pläne für eine eigene Veranstaltung - statt dmex oder OMD. Das kommende Jahr könnte zur Nagelprobe für die Internetwirtschaft werden. Denn was sind die Fakten?
- Das Wachstum der Onlinewerbung in Deutschland schwächt sich ab. In diesem Jahr werden nach aktualisierter OVK-Prognose nur noch 25 Prozent erreicht - 2007 waren es noch 40 Prozent. Der europäische Onlinewerbemarkt hingegen wächst auch 2008 noch um 40 Prozent.
- Die gesamte Wirtschaft wackelt. Die Finanzkrise beginnt sich auf andere Branchen auszuwirken. Dies wird auch an der Internetwirtschaft nicht spurlos vorübergehen. Im Unterschied zu den Jahren ab 2000 kommt die Krise zwar diesmal nicht aus der Branche selbst. Aber was nutzt das, wenn die großen Werbungtreibenden ihre Budgets zusammenstreichen?
- Es wird zuerst die Displaywerbung treffen. Sie dürfte ähnlich wie die Klassiketats schrumpfen, vielleicht sogar stärker. Denn ihr fehlt es am Wirksamkeitsnachweis. Was die Werbewirkung betrifft, ist die Klassik mit jahrzehntelangem Vorsprung nach wie vor im Vorteil.
- Dagegen ist performanceorientierte Onlinewerbung weit unempfindlicher als die übrigen Gattungen. Hier wird für zusätzlichen Umsatz bezahlt. Und der ist, solange die Konsumenten nicht in den Käuferstreik treten, den Produzenten etwas wert. Solange die Reichweite des Internets und die Onlinekaufbereitschaft der Internetnutzer wachsen, wird auch das Performancemarketing zulegen.
Dies nützt Google. Aber auch andere Spieler im Markt werden profitieren. Performancemarketing ist technologiegetrieben, Themen wie Targeting, Analytics oder Planning brauchen eine solide technische Basis und entsprechendes Know-how.
Auf der wie immer marktschreierischen und auf Mediaplaner zugeschnittenen OMD spielte Marketingtechnologie nur eine Nebenrolle. Auf der next09 im kommenden Jahr bieten wir daher neben der bewährten Konferenz auch eine Expo für die next marketing technologies. Es wird auf Kampnagel in Hamburg reichlich Ausstellungsfläche geben, um eine hochspannende Zielgruppe mit großem Entscheideranteil anzusprechen.
OMD oder dmex, Düsseldorf oder Köln? Wer für 2009 vor dieser Entscheidung steht, sollte die next expo, Hamburg und das Thema next marketing technologies in Erwägung ziehen.
Wenn sich nächste Woche auf der OMD die Onlinemarketingszene trifft, dann gibt es ein beherrschendes Thema: Köln oder Düsseldorf? Zieht die Szene 2009 zur dmex nach Köln um oder bleibt sie auf der OMD in Düsseldorf?
Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass die neue Location der next conference in Hamburg genug Platz und enorme Möglichkeiten für Sponsoren bietet. Deshalb wird es erstmals Ausstellungsflächen mit Messeständen in verschiedenen Größen geben.
Neben Keynotes und Vorträgen, entspannter Networking-Atmosphäre und, last but not least, der Party wird die next09 damit um eine Messe erweitert. Das Thema der Ausstellung heißt next marketing technologies (Arbeitstitel). Denn Onlinemarketing wird immer technischer und erfordert immer mehr technologisches Know-how, aber auch die richtigen Werkzeuge. Die zu zeigen ist die Kernidee der next marketing technologies.
Mit einer Ausnahme ist in allen Sponsoringpaketen ein Messestand enthalten, je nach Größe des Pakets. Das kleinste Paket enthält keinen Stand, kann aber erweitert werden. Für Start-ups bieten wir ein Spezialpaket mit einem kleinen Messestand und der Möglichkeit, im Start-up-Track zu präsentieren.
Weitere Informationen in unserem Sponsoringangebot (PDF, 3 MB) und bei Julia Ruf, Head of Partnerships and Sponsoring.
Zum ersten Mal findet die next conference 2009 an zwei Tagen statt: am 5. und 6. Mai 2009 auf Kampnagel in Hamburg. Mit 30 Stunden Programm, 100 internationalen Sprechern und 1.500 Teilnehmern aus der Internet-, Technologie, Medien- und Werbebranche bringt die next09 führende Marken und namhafte Unternehmen mit Start-ups und der Internetbranche zusammen.
Wir freuen uns über die neue Location für die next09. Kampnagel ist Deutschlands größte freie Spiel- und Produktionsstätte und zählt zu den international bedeutendsten Bühnen für darstellende Künste. Die ehemalige Kranfabrik wurde 1984 in einen multifunktionalen Bühnenkomplex umgebaut. Jede Spielzeit zählt Kampnagel mit seinen sechs Bühnen, einem Kino, Probenräumen und einem Restaurant zehntausende Besucher.
Kampnagel ist ein produktives Labor für Ideenentwicklung, ein Think Tank, ein Ort für Kontroversen und Tagungen, aber auch ein lebendiger Konzertsaal, Music Lounge, Club. Hier wird an neuartigen Formaten gearbeitet, die nach zeitgemäßen Formen von Öffentlichkeit, Kommunikation, Interaktion, Partizipation und Wissensvermittlung suchen.
Kampnagel ist daher der perfekte Ort für die next09. Die große Bühne bietet 800 Teilnehmern Platz, drei kleinere Bühnen jeweils rund 250 Teilnehmern. Es wird sehr viel Raum für Networking und viele Möglichkeiten für Sponsoren geben. Stay tuned!
Networking findet offline wie online statt. Deshalb gab es auch eine Facebook-Gruppe für die vergangene Ausgabe der next conference. Da sich Facebook-Gruppen nicht umbenennen lassen, haben wir eine nagelneue Facebook-Seite für die next conference angelegt. Seien Sie dabei und werden Sie Fan!
Auf Facebook können Sie sogar schon Ihre Teilnahme zu- oder absagen. Dies ersetzt jedoch nicht die Registrierung bei amiando. Mehr als 60 Tickets sind bereits zum Freundschaftspreis von 390 Euro (zzgl. MwSt.) verkauft. Dieser Preis gilt für die ersten 200 Tickets. Registrieren Sie sich also jetzt, falls Sie am günstigsten Ticketpreis interessiert sind.
Und da wir gerade über Networking sprachen, sei nicht zuletzt auf Twitter hingewiesen.




