Heute wird auf dem Fischmarkt der rote Teppich ausgerollt: Ein Film über ein SinnerSchrader-Projekt feiert feierliche Premiere. Hauptdarsteller: das neu gestaltete Flug-Reise-Portal TUIfly.com. Die Buchungsplattform sieht gut aus, ist schnell und performt besser als je zuvor - dank Knowhow aus dem Hause SinnerSchrader.

Der Film ist auch Mittelpunkt unserer Unternehmenswebsite sinnerschrader.de, die wir extra dafür ein wenig aufgefrischt haben.

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Es gibt noch viele Themen im Netz, die in Sachen Usability ganz am Anfang stehen. Die Suche nach Flugreisen gehört dazu. Die meisten einschlägigen Sites bewerfen den arglosen Nutzer mit jeder Menge Datenmüll, die Suchergebnisse sind nicht leicht zu verstehen oder zu filtern.

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Anders hipmunk. Das Start-up interpretiert das Thema radikal neu. Die Suchergebnisse werden auf einem übersichtlichen Raster angeordnet, Details wie Abflug und Ankunft lassen sich per Mouseover anzeigen, ein Klick zeigt alle relevanten Flugdaten.

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Gar nicht erst angezeigt werden überflüssige Suchergebnisse wie zum Beispiel Flüge, die teurer sind, länger dauern oder mehr Zwischenstopps enthalten. Sortieren kann hipmunk nach Preis, Anzahl der Stopps, Abflug, Ankunft oder Dauer, aber auch nach "Agonie", einer Kombination aus Preis, Dauer und Anzahl der Stopps.

Die Gründer von hipmunk sind Steve Huffman, einer der Gründer von Reddit, und Adam Goldstein, der BookTour gegründet hat. Die Investoren sind Y Combinator, SV Angel und Paul Buchheit (Gmail, Friendfeed, jetzt Facebook).

Die ursprüngliche Triebkraft des E-Commerce war, die Transaktionskosten zu senken. Und zwar auf beiden Seiten des Tisches, beim Kunden wie beim Verkäufer - die berühmte Win-Win-Situation. Der E-Commerce der zweiten Generation zielt nun darauf, auch noch die emotionalen Transaktionskosten zu senken. Willkommen im Social Commerce!

Social Commerce zeichnet sich dadurch aus, dass Konsumenten und Anbieter online etwas tun können, was offline nur zu hohen emotionalen Kosten möglich ist. Zum Beispiel um Hotelpreise feilschen. Frank Mansfeld, Hotelier auf Mallorca, beschreibt die Ausgangssituation so:

Mai 2009, es war schon abzusehen, dass es ein schlechtes Jahr für den Tourismus werden würde. Ich selbst war davon genauso betroffen wie die meisten anderen Hoteliers auf Mallorca. Meine Frau und ich sind seit vier Jahren stolze Besitzer zweier Landhotels auf Mallorca, und noch nie wurde von Urlauberseite her so viel gehandelt wie in diesem Jahr. Und gerade weil so viele Gäste mit uns feilschen wollten, kam mir die Idee, eine professionelle Verhandlungsplattform für Hotels im Internet anzubieten. Allerdings wollte ich etwas erschaffen, das auch dem Hotelier zugute kommen würde.

Das Ergebnis heißt Vadingo und ist seit diesem Frühjahr online. Um bei Vadingo ein Hotel zu buchen, müssen Konsumenten Reiseziel, Reisedatum, Kategorie und Wunschpreis eingeben, dann erhalten sie von Vadingo eine Auswahl an Hotels, die genau oder ungefähr dem Wunschpreis entsprechen. Mit bis zu zehn ausgewählten Hotels verhandelt Vadingo dann direkt. Die Verhandlungsangebote der Hotels kommen per Mail, können auf Vadingo verglichen und auch gebucht werden.

Vadingo deckt bis jetzt nur die Balearen ab. Ein breiteres Angebot verspricht Hotelsnapper, das allerdings noch nicht online ist. Hier gibt der Konsument ebenfalls Zielregion, Aufenthaltsdauer, Hotelkategorie und Wunschpreis ein. Hotelsnapper fragt die relevanten Hotels an und bucht dann sofort ohne weitere Rückfrage "das beste Hotel, das Sie zu dem Preis bekommen können". Hoffentlich nicht das Nächstbeste.

Die fehlende Transparenz schützt zwar den Hotelier vor der bösen, bösen Preistransparenz - er kann über andere Kanäle weiterhin höhere Preise nehmen, ohne dass es groß auffällt. Doch der Konsument bucht blind und muss darauf vertrauen, dass Hotelsnapper wie versprochen nur die Hotels zulässt, die in den Gästebewertungen auf den einschlägigen Bewertungsportalen (zum Beispiel HolidayCheck) die besten Bewertungen aufweisen.

[Trinkgeld für s2planning]

Thomson Flights UK ist frisch gerelauncht - mit auf Basis von Consumer
Insights optimiertem Buchungsprozess und neu strukturiertem Deal
Finder. Verantwortlich für die Umsetzung ist SinnerSchrader.

Der neue Flugbuchungsprozess zeichnet sich durch hohe Nutzerfreundlichkeit aus. Anpassungen wie zum Beispiel die simple Trennung von Passagier- und Käuferdaten machen den Unterschied und die Verbesserung spürbar.

Thomson UK ist eine britische Tochtergesellschaft der TUI-Gruppe und spezialisiert auf den britischen Markt. Besonderes Augenmerk lag deswegen auf der Umgestaltung des Deal Finders, der Flugangebotssuche. Neu und wichtig für die Briten ist die Auswahl von Flughafengruppen für den Abflug- wie auch für den Ankunftsort und das möglichst günstig. So lassen sich nach dem Datum verschiedene Flughafengruppen auswählen.

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Eine Abflugsoption von London bezieht entsprechend die Flughäfen Gatwick, Luton und Stansted mit ein.

Ebenfalls angepasst ist das Design, Thomson Flights präsentiert sich im Unterscheid zu vorher nun im leichten Outfit. SinnerSchrader hat das Redesign umgesetzt und die neuen Flash-Anwendungen entwickelt. Weitere Optimierungen sind bereits in Planung.

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Weltweit mit Freunden in Kontakt bleiben, eine altbekannte und bewährte Eigenschaft von Facebook. Mehr als einmal wird man da vom Fernweh gepackt. Ab sofort lassen sich Reisebuchungen direkt im sozialen Netzwerk planen und buchen: TUIfly lädt mit der Facebook-Applikation SkyFriends zum Abheben ein.

Ab in die Alpen oder doch lieber Barcelona oder Toulouse? SkyFriends bietet mehrere Optionen, um Flüge zu buchen. In zwei Schritten kann jeder Facebook-Nutzer unter seinen Freunden wählen und ein Wunschreiseziel vorschlagen. Mit dem Feature „Zusammen verreisen" werden Preise und Ziele per E-Mail an alle kommuniziert. „Gegenseitig besuchen" eröffnet dem Konsumenten die Möglichkeit, zu Freunden zu fliegen und vice versa.

Unterstützt wird das Feature von einer interaktiven Karte, auf der Wohnorte und mögliche Ziele angezeigt werden. Freunde, die keinen Wohnort angegeben haben, erinnert man mit einer persönlichen Nachricht daran, ihren Wohnort nachzutragen.

SinnerSchrader hat das Projekt für den langjährigen Kunden TUIfly realisiert.

A/B-Tests und multivariate Tests gehören zum selbstverständlichen Handwerkszeug der Webanalyse. Auf den ersten Blick scheint die Sache ganz einfach: Analytiker testen zwei (A/B) oder mehrere Varianten (multivariat) im Bestellprozess. Die Frage ist, welche Variante zu mehr Bestellungen führt, also eine höhere Conversion-Rate generiert.

Doch auch hier kommt es auf die Details an. Das zeigt eine Fallstudie, die SinnerSchrader jetzt im Rahmen des Google-Conversion-Professional-Programms publiziert hat. Für den Kunden TUIfly haben wir den Abverkauf einer Reiseversicherung im Buchungsprozess untersucht.

Dabei zeigte sich, dass eine der beiden Textvarianten zwar die Zahl der Versicherungsabschlüsse erhöht - allerdings sank dabei die Zahl der Flugbuchungen. Deshalb kam die zweite Variante zum Einsatz. Fazit unserer Analytics-Experten: Die Reaktion der Konsumenten zeigt sich erst bei der ganzheitlichen Betrachtung des Nutzerverhaltens, nicht nur bei Betrachtung der isolierten Details.

CruiseDeals.co.uk erstrahlt seit gestern in komplett neuen Farben. Unsere Aufgabe war, der Website des Kreuzfahrtanbieters mit kleinen aber wirkungsvollen Veränderungen ein neues Look & Feel zu verleihen. Angepasste Styles und großformatige Bilder laden den Konsumenten zum neuen Erleben des Reiseportals ein.

Im direkten Vergleich, der heutige Stand:

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Und vor dem Relaunch:

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CruiseDeals ist ein Unternehmensbereich der TUI UK Limited und bereits seit 2003 Kunde von SinnerSchrader.

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Die neue airtours.de ist live. SinnerSchrader hat die Website des Luxusreiseanbieters neu inszeniert. Die Aufgabe war, eine klar strukturierte, informative Markenplattform in frischem Design mit großflächigen Bildern und erweiterten Funktionen zu schaffen.

Die neue Website ist ein Schritt im Rahmen der Neuausrichtung der Marke airtours, die zur TUI gehört. Für den anstehenden Markenrelaunch hat airtours die WPP-Agenturen Wunderman (Lead), Lambie Narn (Branding) und Cohn & Wolfe (PR) verpflichtet.

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Seit dem frühen Sonntagmorgen ist die neue TUIfly.com online. SinnerSchrader hat die Marketing- und Vertriebsplattform der drittgrößten deutschen Airline komplett neugestaltet. Viele Verbesserungen, gerade im Detail, bringt der Relaunch mit sich.

Sofort ins Auge fällt die große Bühne, die mit Fotomotiven bespielt und zugleich als Aktions- und Interaktionsfläche genutzt wird. Die neue Flugsuche auf der Startseite macht jede Menge Spaß und lädt zum Ausprobieren ein. Eine Reihe von neuen Features erleichtern die Buchung.

  • Die interaktive Flugzielkarte zeigt die Start- und Zielregion per Zoom und erschließt so spielerisch das Streckennetz von TUIfly.
  • Falls die Flugtermine feststehen, aber es vom bevorzugten Startflughafen keine passenden Flüge mehr gibt, schlägt TUIfly alternative Abflughäfen vor.
  • Ein Warenkorb zeigt alle Flüge und Serviceleistungen im Überblick und bietet die volle Kostenkontrolle.
  • Der persönliche Merkzettel speichert favorisierte Flugangebote für später.
  • Der neue Angebotskalender zeigt für jede Verbindung die günstigsten Hin- und Rückflugtermine.

Ein Teil der neuen Funktionen läuft derzeit noch nicht ganz rund, daran arbeitet das Team im Moment unter Hochdruck. TUIfly.com hat sehr viel Traffic, und manches lässt sich auch mit Lasttests nicht vorhersehen.

Das erste Echo auf die neue TUIfly.com ist überaus positiv. So würdigt Achim Schaffrinna den Relaunch in seinem Design Tagebuch:

Vor allem an der Haptik und der "Joy of Use", die beide im Vorgänger auf der Strecke geblieben sind wurde gearbeitet. Es macht Spaß sich durch den Auftritt zu bewegen, egal ob man per Kartenmaterial ein Ziel sucht oder in den FAQ ein passende Antwort. Auch die begleitenden Informationen zum Relaunch überzeugen. Alle neuen Funktionen werden hier umfassend vorgestellt. Ein rundum gelungener neuer Auftritt.

TUI.com (Screen)

Die TUI hat ihr Markenschaufenster TUI.com strategisch neu ausgerichtet. Kerstin Hartmann, Geschäftsführerin TUI Interactive:

Die TUI.com will künftig die gesamte Entscheidungskette von der Information und Inspiration bis hin zur Buchung abdecken.

Hintergrund des Relaunches waren die Erkenntnisse einer Studie, nach der rund ein Drittel aller TUI-Reisebürobucher sich vor ihrer Buchung auf der Internetseite der TUI informieren.

SinnerSchrader hat die TUI bei der neuen strategischen Ausrichtung und Kreation mit Konzept und Design unterstützt. Beratungsgeschäftsführer Laurent Burdin:

Beim Relaunch der tui.com stehen die Konsumenten im Vordergrund. Sie besuchen die Website mit ganz verschiedenen Intentionen. Die neue Website deckt alle diese Bedürfnisse ab. Das ist ein ganz neuer Weg in der Touristik.

Die neue TUI.com ist im Designtagebuch schon ausführlich und kritisch gewürdigt worden:

Aus dem Stand heraus erreicht der Auftritt Platz 1, und zwar in Sachen Größe des Hauptmotivs.

Doch es gibt noch andere Qualitäten: TUI.com bietet Urlaubsideen und -empfehlungen, Experten- und Kundenwissen, Fotos, Videos und Podcasts. Tools wie der Ferienkalender-Planer mit den Schulferien aller Bundesländer erleichtern den Weg vom unbestimmten Reisewunsch zur konkreten Traumreise inklusive Buchung.

Wie gefällt Ihnen das Konzept?

Der Marktanteil der Billigflieger nimmt weiter zu. 2007 erreichten die Low-Cost-Carrier einen Anteil von 22,5 Prozent am gesamten Flugverkehr in Deutschland. Im Vorjahr waren es 19,1 Prozent, im Jahr 2001 weniger als fünf Prozent.

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Die drittgrößte Airline Deutschlands, ein Low-Cost-Carrier, setzt rund 80 Prozent ihrer Tickets über das Internet ab. Ihre Website TUIfly.com ist die meistfrequentierte Website aller deutschen Airlines. Im Februar besuchten fast 1,5 Millionen Reise- und Fluginteressierte die Website von TUIfly.com.

Mit einer Reichweite von vier Prozent und einer Nettoreichweite (Unique Audience) von 1,487 Millionen kommt TUIfly nach aktuellen Zahlen von Nielsen/Netratings auf Platz 1. TUIfly.com ist ein Kunde von SinnerSchrader.

Der Wettbewerber und möglicherweise künftige Fusionspartner Germanwings gibt übrigens in diesen Minuten eine Pressekonferenz auf der ITB in Berlin.

Was ich mir vom Buchungssystem der Bahn wünsche: mehr Interaktivität! Im Unterschied zu neulich war das System am Freitag vor Pfingsten vollständig verfügbar. Ich konnte also meine Reise kurz vor Toresschluss buchen.

Doch wie erfahrene Bahnfahrer wissen, sind Züge aus Hamburg gen Süden am Freitag vor Pfingsten ziemlich ausgebucht. Leider erzählt mir das Buchungssystem davon erst etwas, wenn ich schon alle Daten eingegeben habe und nur noch den letzten Klick tun muss, um zu buchen.

Erst in diesem Moment kommt die Botschaft, dass meine Reservierung nicht möglich ist. Von da an setzt ein wildes Spiel mit Versuch und Irrtum ein. Ich bekomme genau eine Chance, meinen Reservierungswunsch zu ändern und zum Beispiel Raucher statt Nichtraucher zu wählen. (Warum eigentlich sind selbst in knallvollen Zügen die Raucherabteile immer halb leer?)

Das System gibt mir in diesem kritischen Moment keinerlei Hinweis, welche andere Option Erfolg versprechen würde. Und ich habe auch nur einen Versuch, danach kann ich entweder ohne Reservierung buchen oder gar nicht.

Was schließe ich daraus? Das Interesse der Bahn, mir eine Fahrkarte zu verkaufen, ist nach zwei Versuchen so gut wie erloschen. Ich kann noch nicht einmal zurückspringen und vielleicht einen anderen Zug probieren (wenn mir das System schon nicht einfach einen vorschlagen kann).

Nein, ich muss den ohnehin nicht gerade übersichtlichen Buchungsprozess ein weiteres Mal von Anfang an durchlaufen. Einmal? Mehrfach! Oder ich lasse es gleich ganz.

Warum kann bahn.de mir nicht einfach sagen: "Der Zug um 17.58 Uhr ist ausgebucht, aber um 18.05 Uhr fährt der nächste, und da gibt es noch reichlich Plätze. Wollen Sie den nehmen?"

Früher, als alles besser war(TM), am Schalter, da haben sie es so gemacht. Warum nicht heute?

Die Bahn macht 17 Prozent ihres Umsatzes online? Das dann aber wohl eher trotz als wegen des unglaublich unhandlichen und langsamen Buchungssystems. Mich hat es gerade ziemlich viel Zeit und Nerven gekostet, mein Ticket zu kaufen. Das geht wirklich erheblich besser, schneller und eleganter.

Wo finden sich bei TUI.com kleine Preziosen wie diese?

Traumstrände auch in Europa? Weiß, kilometerlang und menschenleer. Fuerteventura, die Insel des ewigen Sommers, lädt ein zum einsamen Tagträumen im Sonnenschein bei steter Brise.

Wir marschieren barfuss Kilometer um Kilometer, bloß weg von Jandia, der Bauruine im Süden, hin zur unberührten Küstenlinie, wo Sand und Meer sich unbeobachtet küssen. Da sehen wir den idealen Ort des Verweilens, eine runde heimelige Felsenburg, fast so wie die Sandburgen an der Nordsee, drei Meter im Durchmesser, ein niedriges verwittertes Mäuerchen aus lose aufeinander geschichteten Steinen.

Super, sagt meine Frau, idealer Wind- und Blickschutz. Sogar einen kleinen Eingang gibt es. Aber: der ist versperrt mit einem Brett. Darauf steht mit Lippenstift geschrieben. „Reserviert bis 27.1. von Familie Haferkorn aus Gütersloh.“

Die Antwort steht im Themenblog.

TUIfly.com in gelb
Seit zwei Minuten wird die TUI-Pressekonferenz live im Web übertragen.

Die neue TUI-Markenwelt in blau und gelb

Vorstandschef Michael Frenzel in seiner Rede:

Ziel unserer Internetstrategie ist es, zum führenden europäischen webbasierten Reiseunternehmen zu werden. [...] Heute erzielen wir rund 18 Prozent unseres Gesamtumsatzes im Internet, der sich sehr unterschiedlich über die verschiedenen Märkte verteilt. Im Durchschnitt erwarten wir in den nächsten drei Jahren ein Wachstum von 50 Prozent in den einzelnen Märkten, so dass wir unseren Internetanteil am Gesamtumsatz auf mindestens 25 Prozent erhöhen werden.
Die neue TUIfly.com


Die SinnerSchrader Studios betreuen u.a. hlx.com und TUIfly.com.

manager magazin 12/2006 (Titelkopf)

Ziemlich wenig Touristik hier auf dem Fischmarkt, bemerkte neulich ein A-Blogger im Gespräch. Stimmt. Das muss anders werden.

Das manager magazin hat im Dezemberheft eine sehr schöne Geschichte (nicht online) über Expedia, das auf dem besten Wege ist, die herkömmlichen Touristikkonzerne links zu überholen.

Mit einen Bruttoumsatz (=bewegtes Reisevolumen) von 15,6 Milliarden Dollar liegt Expedia heute schon knapp hinter der TUI und deutlich vor Thomas Cook - mit einem Bruchteil der Mitarbeiter (TUI: 50.500, Thomas Cook: 23.300, Expedia: 6.500). Der operative Gewinn kann sich sehen lassen. Der Unterschied:

Die Internettouristiker arbeiten
  • ohne eigene Hotels, Flugzeuge oder Auskunftsagenturen,
  • ohne Kataloge,
  • ohne langfristig kalkulierte Preise,
  • ohne Abhängigkeit von Reisebüros.
Ihre Ware kaufen sie frei am Markt und reichen sie mit einem Aufschlag weiter, meist via Internet, gelegentlich auch per Callcenter.

Was den etablierten Touristikern laut manager magazin Sorgen bereitet, ist das wachsende Eigengeschäft von Expedia. Die Bausteinreise kommt, aber anders als TUI & Co. sich das gedacht haben. Dabei setzt auch TUI inzwischen 1,8 Milliarden Euro im Internet um.

Ein hübscher Betrag, der allerdings vor allem bei Tochtergesellschaften anfiel: bei hauseigenen Fluglinien wie HLX oder beim Last-Minute-Spezialisten L'Tur, an dem der Konzern beteiligt ist.

Aus dem ots-Feed gezogen.

"Wie Web 2.0 die Reisebranche verändert", beschreibt Jakob Strobel y Serra in der heutigen FAZ. Seiner Ansicht nach

deutet sich hier ein mögliches Geschäftsmodell der Zukunft an, das noch Utopie, aber keineswegs illusorisch ist: die Wandlung von Community-Seiten zu virtuellen Reisebüros mit quantitativer Totalberatung. Nicht mehr nur ein Reisebüromitarbeiter, der in ein paar Katalogen blättert, hilft dem Kunden bei seiner Wahl, sondern die große Gemeinde der User, die aufgrund der Masse ihrer Bewertungen die Entscheidung leichtmacht. Gebucht wird dann sofort online. Das wäre die Revolutionierung der klassischen Reisebüroidee quasi durch die virtuelle Hintertür.

Im Großen und Ganzen eine sehr gute Geschichte, sieht man von der Kleinigkeit ab, dass Tim O'Reilly als "der inoffizielle Erfinder des Netzes" bezeichnet wird, was wohl eine Verwechslung mit dem anderen Tim ist.

Die Low-Cost-Carrier haben ein Problem mit ihren Affiliate-Programmen. Das Problem ist eine Folge des Erfolgs. Denn über Affiliates wird bei einigen Billigfliegern ein signifikanter Anteil aller Billigflüge gebucht, was Überweisungen in entsprechender Höhe nach sich zieht und die Marketingbudgets belastet.

Hinzu kommt ein Kannibalisierungseffekt: Denn große Affiliates wie billigflieger.de buchen Google-Anzeigen und treiben damit die Preise für die relevanten Suchbegriffe nach oben - mit dem Geld der Billigflieger.

Nun sind ja die Billigflieger Vorreiter einer Entwicklung in der Touristikbranche, die in Richtung eines verstärkten Direktvertriebs weist. Sie geben die Kostenvorteile der Internet-Buchung als Preisvorteile an ihre Kunden weiter.

Es gibt Carrier, die dieses Prinzip transparent machen und bei allen Buchungen über Reisebüros eine Provision offen ausweisen. Der Kunde zahlt den Aufschlag, das Reisebüro erhält die Provision.

Was unterscheidet nun ein Affiliate von einem Reisebüro? Im Grunde nichts. Jedenfalls aus Sicht des Billigflieger-Marketings. Theoretisch wären Reisebüros gut beraten, eigene Websites zu bauen, sich als Affiliate-Partner anzumelden und die Flüge ihrer Kunden über diese eigenen Websites einzubuchen.

Resultat: Die Kunden sparen den Provisionsaufschlag, für das Reisebüro ändert sich wenig. Bei Zanox zum Beispiel erhalten Affiliates von Air Berlin bis zu 6,00 Euro pro Buchung.

Das Affiliate-Marketing wird zum Problem, wo es eigentlich Vertrieb ist und kein Marketing. Denn als Vertriebskanal muss es sich, so die Direktvertriebs-Philosophie, selbst tragen, also seine Kosten direkt an die Kunden weiterreichen, die diesen Kanal nutzen.

Germanwings ist deshalb im März vorgeprescht und belastet die Buchungen über Affiliates mit einem Aufschlag. BloggingTom und Robert Basic berichteten, Germanwings erklärte daraufhin sein Geschäftsmodell:

Germanwings hat sich zur Umstellung des Affiliate-Programmes entschlossen, um alle Vertriebskanäle für den Verkauf von Flugtickets gleich zu behandeln.

Es ist nicht im Geschäftsmodell von Germanwings als Low Cost Airline vorgesehen, Provisionen für den Verkauf der Flugtickets zu zahlen.

Inzwischen denken andere Billigflieger darüber nach, dem Vorbild von Germanwings zu folgen. Kein Wunder: Die Marktmechanik zwingt sie dazu. Wenn sie nicht handeln, unterminiert das Affiliate-Marketing ihr Geschäftsmodell - mit ihrem eigenen Geld.

Billigflüge sind auch deshalb billig, weil die Vertriebskosten minimiert werden, indem die Kunden der einzelnen Vertriebskanäle die Kosten direkt tragen. Warum sollten die Kunden, die direkt auf den Websites der Billigflieger buchen, anteilig die Provisionen für indirekte Buchungen über Affiliates zahlen?

Nachtrag: Germanwings hat sein Affiliate-Programm bereits im Mai eingestellt.

Roland Keppler

HLX ist derzeit die stärkste Internet-Marke, die der TUI-Konzern hat.
HLX-Chef Roland Keppler im Interview mit der Welt

Zu den Umständen, die Fluggäste am meisten hassen, gehört das Schlangestehen an Flughäfen. Da vergeht wertvolle Reisezeit und verlängert sich die letztlich entscheidende Zeit von Tür zu Tür - und wozu? Damit eine freundliche Servicekraft eine Bordkarte ausdruckt und dem Fluggast in die Hand drückt.

Das kann der doch auch selbst. Immer mehr Fluggesellschaften führen deshalb den Check-In per Internet ein. So auch die Billigflieger. easyjet annonciert heute:

Die Einführung von Internet Check-in ist an den drei deutschsprachigen Basen Berlin, Dortmund und Basel erfolgreich abgeschlossen. Seit diesem Monat können alle Passagiere, die nur mit Handgepäck reisen, ihre Bordkarte bequem am Computer ausdrucken und müssen sich nur noch 15 Minuten vor Abflug am Gate einfinden. Fluggäste müssen sich auch nicht wie bei anderen Fluggesellschaften kurz vor Abflug noch ein zweites Mal im System anmelden, sondern erhalten ihre Bordkarte bereits während der Buchung.
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Anfang März hatte Hapag-Lloyd Express (HLX) als erste deutsche Low-Cost-Airline den Internet-Check-In angekündigt. Start ist am 1. April. Zuvor hatte easyjet mit der Einführung begonnen (und das ebenfalls angekündigt). Ryanair war wiederum Anfang des Jahres mit einer Ankündigung für Mitte März an die Öffentlichkeit gegangen. Die Pioniere des Internet-Check-In waren jedoch große Full-Service-Carrier.

Dass das Thema nicht ganz ohne ist, zeigt übrigens dieser Erfahrungsbericht.

Die Marken-Bausteinreise kommt

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Tui_com Die Pauschalreise ist tot? Stattdessen stellt sich der mündige Reisende die einzelnen Urlaubselemente (Flug, Hotel, Mietwagen) selbst zusammen? Klar - aber das haben die Touristikkonzerne auch schon gemerkt. "Von der neuen Geschäftslogik werden zwei Segmente profitieren: Anbieter, die ganz starke Marken haben, und Anbieter, die sich als Spezialisten profilieren", erklärte TUI-Vorstand Sebastian Ebel im März der Fachzeitschrift fvw. Das gleiche Thema wie nebenan beim Handel: Für das Mittelmaß wird es eng.

Die TUI hat nun einen weiteren Schritt in diese Richtung getan und ihr frisch renoviertes Flaggschiff TUI.com zur zentralen Anlaufstelle für viele (lies: künftig alle) TUI-Marken ausgebaut. Da lässt sich, so jedenfalls das Leistungsversprechen, schnell herausfinden, ob es ein passendes Urlaubsangebot im großen TUI-Portfolio gibt. Der erste Eindruck ist positiv: Die Aufgabe scheint ganz elegant gelöst. Besonders schick ist die Möglichkeit, den Preis einzugrenzen.

Der Restbestand der Woche

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Es ist Freitag. Und damit höchste Zeit, ein paar Dinge wegzubloggen, die mir hier den Firefox verstopfen.

  • Sony_bmg Schon etwas älter ist das Welt-Interview mit Maarten Steinkamp, dem Europachef von Sony BMG, und der dringenden Aufforderung an die Musikindustrie, endlich das Jammern einzustellen und statt Rechtsanwälten wieder die Entrepreneure nach vorn zu schieben. [Exciting Commerce]

  • Adsense Google hat sein Adsense-Programm um eine Kleinigkeit ergänzt, die erkennen lässt, wohin die Reise geht - zum Abschied von lieb gewonnenen, aber ineffizienten Mediagepflogenheiten und hin zu einem von A bis Z in Echtzeit optimierbaren Werbegeschäft. Erst die Abschaffung der AE, dann Google Analytics und jetzt die  Promotion von TKP-Anzeigen in Adsense ("Auf dieser Website werben"). Was kommt als nächstes? [Zielpublikum]

  • Productwiki Vernünftige Produktbeschreibungen sind ein knappes Gut. Amazon musste die stetige Sortimentserweiterung mit abnehmender Qualität der Produkttexte bezahlen. Auch die legendären Kundenrezensionen halfen da nicht unbedingt. Doch jetzt kommt Hilfe: Das ProductWiki ist gestartet (selbstverständlich beta), und Amazon selbst experimentiert seit kurzem ebenfalls mit einem gleichnamigen neuen Feature. [Companice]

  • Nano Ebay ist gut für die Marke. Oder nicht? Kommt auf die Marke an. Starke Marken werden durch Ebay stärker, schwache Marken schwächer. Zu erkennen, wie so oft, am Preis: Wer kann seine Preise durch alle Kanäle drücken? Na, wer wohl? Apple natürlich. [Companice]

  • Sellonfroogle Je nach Grad der Phantasie kann sich der eine mehr, der andere weniger darunter vorstellen, was Google Base in Kombination mit Froogle und Google Local eigentlich soll, kann und wird. Dazu gibt es jetzt einen neuen Hinweis: Sell on Froogle. Man nehme Google Base als Backend, um über Froogle zu verkaufen. Ebay und Amazon Marketplace waren gestern? [Basic Thinking]

  • Tuifly Wer wie die TUI mehr als ein halbes Dutzend Fluglinien betreibt, der schafft gewisse Unübersichtlichkeit im eigenen Angebot. Etwas Linderung verschafft seit dieser Woche TUIfly.com. Dort sind alle Airlines unter einer Adresse vereint. Schlichter Mechanismus: Start- und Zielflughafen eingeben - und weg. Zwar keine Offenbarung, aber ein nettes Werkzeug.

2004commerce_1Dominique Vidal (COO Yahoo! Europe) stieß mich auf dem DMMK mit seiner Keynote auf eine Studie, die ich bisher übersehen hatte. Die EIAA Media Consumption Study 2004 (PDF) liefert auf 19 von 20 Slides ziemlich exakt das, was ich erwarte, wenn ich Gattungsmarketing für mein Thema mithilfe der Marktforschung betreiben möchte. Umso interessanter daher das vorletzte Slide, in denen die Auftraggeber keine Stakes halten: Das Search, Browse & Buy-Verhalten in verschiedenen Kategorien. Die Touristik hat nun nicht nur nach Umsatz (Vorteil: Warenkorbhöhe), sondern auch in der Nutzungsintensität den Handel im Web überholt.

Ecommerce____1, 2, 3... Erfolgsfaktoren im E-Commerce. Anbei -- versprochen ist versprochen -- meine Slides vom DMMK als PDF (4,2 MB).

Juliane Paeperlein schreibt heute in Horizont ein längeres Stück namens "Touristiker stärken den Direktvertrieb" [nur für Abonnenten des E-Paper verfügbar].

Später vielleicht mehr dazu.

Die Wirtschaftswoche kommt heute mit einem Interview mit TUI-Chef Michael Frenzel. Darin nennt er auch Zahlen zum Online-Umsatz. Zitat:

"Wir wachsen in diesem Segment überproportional und schneller als der Markt, getrieben vor allem vom Angebot unserer beiden konzerneigenen Billigflieger Hapag-Lloyd Express und ThomsonFly. Im Jahr 2000 hatten wir gerade mal 50 Millionen Euro Online-Umsatz. In den vergangenen beiden Jahren hat sich dieser Geschäftsbereich explosionsartig entwickelt, die Umsätze haben sich von gut 700 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro fast verdoppelt, der Anteil am gesamten Reiseumsatz ist auf zehn Prozent gestiegen."

Frenzel prognostiziert mittelfristig eine Drittelung des Marktes in die Segmente klassische Pauschalreise, im Internet gebuchte "Bausteinreise" und selbstorganisierte Individualreise. Das würde bedeuten, dass sich der Internet-Anteil noch einmal mehr als verdreifachen würde.

Das Frenzel-Interview lässt allerdings nur ahnen, wie stark sich das gesamte Reisegeschäft durch dynamische Preissysteme und individuelle Bausteinreise verändert. Um nur einen Aspekt zu nennen: Wer im Internet einzelne Elemente seiner Reise sucht und konfiguriert, legt seinen Entscheidungsprozess offen. Reiseanbieter werden beginnen, das Kundenverhalten zu analysieren und zu Produktdifferenzierung und einer präziseren Kundenansprache zu nutzen. Think Amazon! Man wird bald schon per Algorithmus generierte Empfehlungen sehen ("Kunden, die einen Flug nach London gebucht haben, haben auch dies und jenes gebucht..."). Ob wir das allerdings bei der TUI sehen werden oder bei einem unabhängigen Newcomer, bleibt eine spannende Frage.

Digitaler Frischfisch

Der interaktive Konsument revolutioniert das Marketing. Ein Blog von SinnerSchrader.

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