You are what you share. Dieser Satz von Brian Solis, ausgesprochen auf der NEXT09, kam mir heute wieder in den Sinn, als ich das Museum of Me von Intel besuchte. Das Ich-Museum nimmt mein Facebook-Profil als Rohmaterial für eine kleine Ausstellung über, ja, mich.

Das Ergebnis ist in meinem Fall wenig aufregend. Ich müsste wohl etwas mehr Aktivität auf Facebook zeigen, um daran etwas zu ändern. Doch diese Idee der Datenvisualisierung gefällt mir durchaus, auch wenn es nur eine Kampagne für einen Intel-Prozessor ist.

Gibt es im deutschen Sprachraum eigentlich schon eine aufgeregte Pseudodatenschutzdiskussion zu diesem Thema? Das Thema müsste doch noch vor der aktuellen Gesichtserkennungshysterie gelaufen sein.

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Das angelsächsische Äquivalent zu den deutschen Fassadenverpixlern ist das schöne Wort creepy, was soviel heißt wie gruselig oder umheimlich. So kommt kaum ein Artikel über das Museumsprojekt ohne dieses Wort aus. Die meisten Rezensenten fügen der obligatorischen Kritik am Datenzugriff (mit dem die ganze Idee steht und fällt) auch die an der etwas seelenlosen, ja musealen Umsetzung hinzu.

Doch von diesen Nebenerscheinungen einmal abgesehen (Haters Gonna Hate) dürfte die Kampagne ein echter Erfolg für Intel werden. Darauf deuten jedenfalls die ersten Zahlen hin. [via]

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Ob ich eigentlich beim Asiaten per Twitter bestellen würde, fragte mich am Montag ein Kollege. Bis jetzt nicht, aber eine coole Idee! Und sehr einfach zu realisieren, wahrscheinlich zu einfach für eine Agentur.

Nötig sind nur eine einfache Registrierung mit OAuth und Zahlungsdaten auf der Imbisswebsite sowie eine Kundenkarte, um die Abholung zu autorisieren. Vielleicht reicht auch schon ein Twitteravatar mit Wiedererkennungswert an der Imbisstheke.

Der Rest ist trivial: Das Bestellsystem lauscht per API den Kundentweets, ein Parser identifiziert Bestellungen anhand der Nummer auf der Speisekarte, die Summe wird abgebucht und das bestellte Essen vorbereitet.

Denkbar wäre auch ein Lieferservice, wie ihn jeder bessere Pizzabäcker anzubieten in der Lage ist. Oder verschiedene Kundenbindungssysteme wie Rabattkarten, Prepaid- und Abomodelle.

Zusätzlich entsteht ein kommunikativer Mehrwert durch die Bestelltweets. Wir könnten das virales Marketing nennen.

Ist die Zeit für diese Idee schon reif?

Sometimes hijacking a popular function on the world's most popular social network is simply the best approach to viral marketing. Forsman & Bodenfors did this for IKEA, and it looks like a real success. Just watch this short video (which is also a great way to package an agency case study).

[via1, via2]



Ein furioses Duell lieferten sich Martin Oetting (trnd) und Sven Markschläger (Jägermeister) unter der Moderation von Sascha Lobo auf der next09. In dieser überaus sehenswerten und höchst unterhaltsamen halben Stunde trafen zwei Ansätze des viralen Marketings aufeinander, die unterschiedlicher fast nicht sein könnten.

Für Martin Oetting muss das Ziel aller viralen Marketinganstrengungen sein, die Konsumenten zur Auseinandersetzung mit dem Produkt zu motivieren. Lustige Filmchen auf YouTube hingegen lenken nur ab, wenn sie nicht wie im Falle von Will It Blend? selbst eine amüsante Produktpräsentation sind.

Sven Markschläger hingegen zeigt just jene lustigen Filmchen, die Martin Oetting für überflüssig hält, und plädiert für eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Marketing müsse sich mit den Möglichkeiten viraler Kommunikation vertraut machen und Erfahrungen sammeln.

Für Crowdsourcing, also die Einbeziehung des Konsumenten bereits in die Produktentwicklung, erscheint beiden die Zeit noch nicht reif. Weder seien die meisten Marketingverantwortlichen dazu bereit noch biete es sich für einen Familienbetrieb mit einer Monomarke wie Jägermeister an, neue Produkte auf den Markt zu bringen.

In den letzten Tagen sind mir gleich zwei Websites (und eine halbe) über den Weg gelaufen, die im Vollbildmodus spielen. Für IKEA wartet Nils auf September und mithin auf den neuen IKEA-Katalog. Nebenbei - kam der nicht früher schon im August?

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In der Fußzeile gibt es einen kleinen Umschalter für den Vollbildmodus. Die Agentur ist laut off the record übrigens Nordpol, Hamburg.

Sofort im Vollbildmodus startet, sofern der Browser sie lässt, die neue Website von Closed.

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Auch funktioniert die Umschaltung zwischen Vollbild und Normalmodus sauber. Für eine Modewebsite ist Vollbild eine gute Sache.

Especially when it comes to fashion brands, to be able to exploit the whole screen, without the functional but ugly browser buttons, allows you to establish a cleaner, more immersive, visual relationship with the user.

I really like the Closed website (and even their collections), because it's aesthetically fascinating, easy to navigate and, last but not least, it integrates well the e-commerce part into the virtual look book.

Die Website stammt laut Quelltext von unseren Ottenser Nachbarn Superreal, deren eigene Website momentan auch sehr schön mit Vollbild spielt.

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Haben wir es da mit einem neuen Trend zu tun? Fallen Ihnen gar weitere Beispiele ein? Dann lassen Sie es uns bitte wissen.

Im Büro nebenan stapeln sich die Weihnachtskarten zu hunderten. Die ganze Agentur ist dieser Tage im Unterschriftenfieber. Ja, richtig gehört: Wir verschicken Karten aus Papier. Und ich darf noch nicht verraten, wie sie aussehen.

Die kreativste klassische Werbeagentur hingegen versendet Mails. Aber nicht einfach so. Sondern mit Stil und mit Segen.

Scholz & Volkmer hat sich in diesem Jahr die große Scholz & Volkszählung ausgedacht. Wer im Besitz eines Codes ist, kann über die Website einen Mitarbeiter in Echtzeit durch die Agentur steuern und mit Hilfe eines Scanners mehr über die Kollegen im Hause erfahren. Schöne Idee, gut umgesetzt! [via]

Was machen die anderen? Hinweise & Links bitte in die Kommentare!

Die Internet World hat mir ein paar Fragen zum immer wieder spannenden Thema der Trennung zwischen Werbung und Redaktion im Web gestellt. Hier meine Antworten.

Verschwimmt im Zeitalter des viralen Marketing die Grenze zwischen Werbung und Redaktion oder gibt es nach wie vor klare Demarkationslinien?

Wo es redaktionelle Angebote gibt, sollte es auch eine klare Trennlinie zur Werbung geben. Dies liegt im ureigenen Interesse jedes redaktionellen Mediums, denn sonst verliert es an Glaubwürdigkeit. Viele Angebote im Web haben aber gar keine Redaktion, und dann kann es auch keine Trennung zur Werbung geben. Werbung sollte immer dann deutlich gekennzeichnet werden, wenn sie nicht auf den ersten Blick als solche zu erkennen ist.

Dürfen Unternehmen und ihre Agenturen komplette Artikel oder Themeninseln konzipieren und erstellen, damit sie von redaktionellen Websites veröffentlicht werden?

Ja, dürfen sie. Die Redaktionen fahren allerdings besser damit, diese Artikel oder Themeninseln klar zu kennzeichnen. Schmu erkennt der mündige Medienkonsument früher oder später - und straft mit Nichtbeachtung.

In welcher Form darf ein Unternehmen einen Blog oder eine Community fördern oder komplett finanzieren?

In jeder Form, die Leser und Konsumenten verstehen und goutieren. Unternehmen können auch selbst Blogs betreiben oder eine Community pflegen. Anders als in den klassischen Medien haben sie im Web viele Möglichkeiten, direkt mit den Konsumenten zu interagieren. Die Konsumenten suchen den direkten Kontakt.

Spielt sich die gesamte Diskussion über Schleichwerbung im Netz nur in einem "inneren Zirkel" der Medienschaffenden ab? Interessiert das den "normalen" User überhaupt?

Auch wenn sich die Diskussion tatsächlich in einem inneren Zirkel abspielt - Otto Normalverbraucher ist an authentischer Kommunikation und Interaktion mit Unternehmen und Marken interessiert. Wer dieses Interesse bedient, hat damit Erfolg.


Wer...

  • ...schaltet mit enormem Mediaaufwand Anzeigen und TV-Spots ohne Absender?
  • ...kommuniziert die Webadresse der Kampagne nur in Print?
  • ...baut eine Flash-Site, für die ich zuerst den neuesten Flash-Player installieren musste?
  • ...veranstaltet dort ein wenig originelles Quiz mit einer nervtötenden Würfelanimation?
  • ...stellt zuletzt eine Frage, die kaum jemand beantworten kann, der nicht schon vorher weiß, wer der Absender ist?
  • ...bereitet auf diese Weise einen Börsengang vor?

Richtig, es ist die RAG. Ein Unternehmen, das dessen Tochter DSK nach wie vor vom Steuerzahler subventioniert wird.

Es handelt sich um die Teaserkampagne für den neuen Namen der RAG, der am 12. September annonciert werden soll.

So was soll wohl eine innovative Multikanalkampagne sein. Seufz.


Aus allen Richtungen werde ich heute mit diesem hochklassigen Video beschossen belästigt beglückt... Ist aber auch sehenswert.

"Sie bestimmen den Preis", lautet der neue Claim von Gimahhot. Und so sieht das in der Praxis aus:

Aus der Reihe "Web - leicht gemacht"

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Warum eigentlich Social Bookmarking?

Commoncraft erklärts auf geniale Weise im neuen Video. Weitere meisterhafte Stücke zu den Themen Social Networking, Wikis und RSS. Das ist mal gelungener Frontalunterricht!

Gefunden bei Robert Basic.

Virales Marketing klappt

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... oder auch nicht:

viral-marketing-doesnt-work.jpg

Auf jeden Fall ein T-Shirt mit hohem Will-haben-Faktor!

Danke für den Foto-Hinweis an Martin Oetting, der es entdeckt hat im privaten Blog des Web-/Social-Media-Integration-Managers-for-the-Video-Game-Group von Nokia, jüngst in den Medien durch die Übernahme des Medien-Sharing-Services Twango zum Verwalten von Fotos und Videos auf Handy und Computer.

Gutes Personal ist so schwer zu bekommen. Und die Bewerber greifen zu immer krasseren Methoden. Doch sehen Sie selbst:


Trinkgeld an das JOBlog

Mal wieder rebooten

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“Spread the word via blogging, email, im, etc. about reboot9” – wollen wir hiermit gerne tun.

Was liegt an?

„It's time to reboot our minds once again.”

Wo und wann?

“reboot9 will take place in Copenhagen Thursday, May 31 and Friday, June 1 2007.”

Was ist reboot9?

“Like last year there isn't a final speakers list or a black box creation model. reboot is a platform for bringing the European (and beyond) community together, a platform for conversations and relationships, a platform for sharing visions and meeting the people you never knew you'd meet. So the platform is all yours, and this is an invitation to participate and help co-create reboot.”

Und worum geht’s?

“The theme for reboot9 is 'human?'. A big word, but a word that saturates what's happening and all ready on a deeper level has been transcending reboot the last couple of years.
So when all is in going away from mechanical industrial models to human natural models where this is leading us? What is our shared understanding of 'human'? How do we organize ourselves in human institutions and organizations? How are our tools shaping us as humans, how are we shaping our tools?

Participate!

Der notorische Horst Schlämmer hat jetzt Führerschein. Als Agentur hinter dem Blog hat sich inzwischen Tribal DDB zu erkennen gegeben. Dem Medienhandbuch gilt die Aktion als "erste erfolgreiche Kommunikationsmaßnahme einer großen Marke im Web 2.0".

Zu Beginn der zweiten Phase verschenkt die Agentur freiwillig den Google Juice und die Platzierung in den Deutschen Blogcharts. Denn nun gilt: Schlämmer hat Golf. Und laut w&v hält VW für möglich, dass Schlämmer künftig auch offline werben wird.

User Generated Content – oder was?!

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Dieser Schweizer Schönling hat eine eigenwillige Interpretation von User Generated Content: Man fotografiere sich halbnackt, füge ein Gucci Logo hinzu und buche für 50.000 $ eine zweiseitige Anzeige bei der Schweizer Sonntagszeitung. Die Rechnung schicke man an – Gucci, na klar.

Does this man need help or is he the industry's answer to guerrilla marketing?

fragt Adrants.

Alle anderen freut’s – die Autoren, die Leser, die Medien.

Bei Gucci hält sich die Freude über eine ganze Menge Publicity for free in Grenzen. Nur Gucci hat natürlich noch nicht erkannt, wie toll es ist, dass „Inhalte anderen Interessierten kostenfrei zur Verfügung gestellt“ werden . Und lässt den Täter jagen.

Erste Fahrstunde für Horst Schlämmer (aus dem Schlämmerblog)
Er ist der Neueinsteiger der Woche in den Deutschen Blogcharts: Von Null auf 87 schaffen es Horst Schlämmer und sein auf dem Fischmarkt schon hinreichend gewürdigtes Schlämmerblog.

Das auch hier zu lesende Gerücht, Hape Kerkeling lasse vloggen, wird mir gegenüber von einem dementiert, der es wissen muss. Die Filme sind demnach zu 100 Prozent sein Werk, und auch an den Texten sei er beteiligt, heißt es. Und seien wir ehrlich: So lesen sie sich auch.

Horst Schlämmer polarisiert. So ist die Kunstfigur angelegt. Die meisten Kritiker, allen voran eine andere, im Fernsehen weniger, dafür im Netz bekannte fiktive Person, verfehlen übrigens den Punkt. Das Schlämmerblog ist eher Branded Entertainment als virales Marketing. Viral war allenfalls der Frühstart in der letzten Woche, denn eigentlich sollte es wohl erst heute starten.

Und seien wir nochmal ehrlich: Man muss Horst Schlämmer nicht mögen, aber schlecht gemacht ist das Blog nun wirklich nicht.

Horst Schlämmer (Foto: horstschlaemmer.tv)

Horst Schlämmer bloggt vloggt lässt videobloggen hat jetzt ein Blog.

Im Gegensatz zu anderen fiktiven Figuren Dort greift Hape Kerkeling hier nicht auch selbst in die Tasten. Das Den Rest erledigt die Branded-Entertainment-Agentur special key für ihn.

Das Schlämmerblog soll nach meinem Kenntnisstand nächste Woche den Tarnkappenmodus verlassen. Auf der offiziellen Website von Horst Schlämmer ist jedoch schon jetzt ein Störer mit Link zu sehen.

Erste Vermutungen in der Presse und einschlägigen Blogs kreisen um eine Viralmarketingaktion für einen Automobilkonzern, der derzeit in Grevenbroich einen Werbespot drehen lasse.

Die Sache mit dem A

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DaWanda hat Buchstaben selbstgebastelt und an einige Blogger geschickt zwecks Mundpropaganda. Die Reaktion: Verhalten. Warum, und was man daraus lernen kann, drüben im Themenblog.

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Frosta testet weitere Möglichkeiten des vernetzten Kundendialogs in Echtzeit aus. Nach dem Frostablog - nach wie vor eine relevante Referenz für Unternehmensblogs im deutschsprachigen Raum - kommt jetzt Video an die Reihe. Kein Videocast, sondern eine - ja, sprechen wir es ruhig aus - virale Plattform, die den Kern der Marke Frosta hervorhebt, die Konsequenz des Frosta-Reinheitsgebots.

Konsequenterweise heißt die Adresse konsequent.de. Fünf Menschen, darunter Frosta-Werksleiter Bernd, erzählen in fünf Videos aus ihrem Leben. (Nebenbei: Gibt es die Videos eigentlich auch bei YouTube, MyVideo & Co.? Die Videos gibt es auch bei YouTube.)

Das Design (es stammt wie die Idee selbst von Dorten) ist witzig, aber nicht besonders webbig, was sich spätestens an der etwas lieblosen Einbindung von Elementen wie Forum oder Spreadshirt-Shop zeigt. Popups sind nun wirklich nicht mehr Stand der Technik, und auch die T-Shirt-Motive rocken nicht.

Mehr zum Hintergrund bei Björn Ognibeni und natürlich im Frostablog.

Einen hab ich noch. Nico Lumma in seiner Paraderolle als Steve Ballmer für Arme:

[Oliver Gassner]

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Starcar (Agentur: Bruderhartung) kontert die Gibsnisch-Kampagne von Sixt (Agentur: Singvogel + Muchovsky alias JvM). Mit erheblich geringerem Werbedruck (bislang 1 Website und 18.000 Mails, TV-Spots und Zeitungsanzeigen sollen folgen), aber dafür mehr PR (heute in der FTD).

Matthias Schrader hätte vorhin fast in den Tisch gebissen, denn die Idee hätte er auch haben können. Hatte er aber nicht.

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Halb drei am Vortag des 1. April 2006 - was hatten wir bis jetzt?

Nachträge vom 31. März:

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Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von Singvogel + Muchovsky bis jetzt nichts gehört habe. Aber was sie heute für Sixt (bekanntlich Kunde bei Jung von Matt) auf die Füße gestellt haben, ist beachtlich: Ganzseitige Tageszeitungsanzeigen für den neuen Autovermieter gibsnisch ("Noch günstiger als Sixt"). Und eine geniale Website. Ganz großes Tennis.

Ende eines Monitors

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Ende eines Monitors, originally uploaded by m.recke.

Jürgen Siebert, Marketingvorstand von FontShop in Berlin, wird von seinem Desktop immer daran erinnert, wie sein PowerBook mal zu Boden ging. Das Bild des zerbrochenen LCD-Monitors im Fontblog führte zu einem gewaltigen Besucheransturm: Die Seite wurde 176.000 Mal besucht.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis - ein PowerBook im Tausch gegen 176.000 Bruttokontakte. Bei 1.999 EUR für ein standardmäßiges 15-Zoll-PowerBook ergäbe sich ein TKP von 11,36 EUR. Und der Restzeitwert des Notebooks dürfte eher geringer gewesen sein.

Jürgen Siebert war es übrigens, der seinerzeit als Gründungschefredakteur der Page den jungen Matthias Schrader zur Page holte.

Simyo Industries

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Unser Kölner Leser Frank Thiele weist Unsere lieben Berliner Werberkollegen weisen uns auf Simyo Industries hin, die kühle Unternehmens-Website zum Einfach-Mobilfunker simyo. Auch der Werbeblogger erwähnt das Werk von Aimaq Rapp Stolle Interactive heute voll des Lobes. Bei ihm wird übrigens heftig über das Für und Wider debattiert. Von hier aus ein klares Für! Gute Arbeit, meiner bescheidenen Meinung nach.

Moorhuhn

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Da ich neulich auch das Moorhuhn erwähnt hatte: Martin Oetting berichtet heute über positive Auswirkungen der Kampagne auf die Marke Johnny Walker, auf die ihn Nico Zorn hingewiesen hatte.

Content is king

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Verschlafen die Agenturen einen Trend? Diese Frage stellte vor zwei Wochen die w&v (11/2005) - und beklagte die angesichts des internationalen Booms in Sachen Viral Marketing verhältnismäßig geringe Aufmerksamkeit bei hiesigen Werbern: Von den 79 Mitgliedern der internationalen Viral and Buzz Marketing Association stammen laut w&v gerade einmal zwei Agenturen und zwei freie Berater aus Deutschland.

Dabei lagen deutsche Werber mit dem legendären Moorhuhn, an das auch die Münchner Werberpostille erinnert, schon vor Jahren recht weit vorn. Das Problem war nur: Der Erfolg der Kampagne war nicht geplant - und wer erinnert sich noch an den Absender? (Richtig: Es war Johnny Walker.) Das Spiel überstrahlte ihn völlig. Immerhin zeigte das Huhn jedoch, worauf es ankommt: auf den Inhalt nämlich.

The heart of a viral ad campaign is the content. People don't spread the ad because they love your brand, they spread it because they can't help but adore your content. They're not evangelists serving you, they are self-serving.

Diese Erkenntnis stammt aus dem MarketingSherpa Special: Viral Advertising in 2005 --  Top 7 Tactics, How-Tos, and Measurement Data, auf das Björn Ognibeni hinweist. In Deutschland jedoch, und da sind wir wieder am Ausgangspunkt, fehlen schon epochale, erinnernswerte Online-Kampagnen, stellt die w&v fest - und fragt: "Wie soll da eine erheblich komplexere und risikoreiche virale Kommunikation klappen?" Ganz einfach: Wer wagt, gewinnt. Der ersten großen viralen Kampagne winkt der Hauptpreis einer umfangreichen Medienberichterstattung als erfreulichem Zusatzeffekt.

Digitaler Frischfisch

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