The Future of Shopping?

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Today, Windows Vista appeared in, according to Bill, 39,000 stores. Quite possibly a big deal for many people who spend as much time in front of a computer as I do, but not for me, at least not when compared to the launch of the OTTO Store.

OTTO, for readers outside of Europe, is the no. 1 worldwide retailer in mail-order sales, and no. 2 behind Amazon in online sales. Maybe hard to believe, considering almost noone knows their name outside of Europe, but apparently it’s a fact. Americans have, however, certainly heard of Crate & Barrel, which is one of around 20 companies which belong to the the OTTO Group.

SinnerSchrader Studios, where I work, was lucky enough to be approached by OTTO and Microsoft, to develop a shopping application for OTTO which would run in Windows Vista. This became a challenging and exciting project for us which started last summer and culminated in the launch today. As of a few hours ago, you can download and install the OTTO Store (if you’ve already installed Vista, and have a good understanding of German).

OTTO Store

I’ve been designing stuff for the web since 1993. After working for so long in one medium (which to be honest hasn’t changed that much since then) it was a shock and in a way a relief to work on an app for Vista. It reminds me of the good old days of CD-Roms, when you could animate your heart out, throw in videos all over the place, and even spin things around in 3D if you wanted to. With Vista, and today’s growing bandwidth, that’s all possible again. It’s like a whole new world, and requires a whole new way of thinking. No more boxy layouts designed to make content management systems happy, no more pseudo piece of paper layouts, and no more browser. The OTTO Store is a self-contained application which is installed on the user’s machine. The fact that it’s a “download once, use many” experience gave us the freedom to think up stuff for which a user would never wait for his browser to show him.

As for the development process, “challenging” is a polite word for it. Since this was a joint project between us, OTTO and Microsoft, we had access to their development software (once known as Sparkle, now known as Blend, either way also known by the imminently forgettable name “Microsoft Expression Interactive Designer”) in the alpha and beta phases. This was obviously a blessing and a curse. Web designers are used to fully functional, stable programs like Adobe Photoshop. The security of knowing you can work all day and save when you go home is a feeling I learned to miss. On the other hand we spent a week in Redmond, got to give our feedback directly to Microsoftians, and were pleased to see most of our problems solved in successive versions.

The relief and pleasure of having the OTTO Store finished and online is noticeable throughout our whole team — all of whom I must add worked far more and harder on the Store than I did — but a big question mark remains in my head. Is this really the future of shopping? Noone can answer that question yet, but I’m very interested to see how many people download it, and of those, how many actually buy something. I’m honestly pleasantly surprised that a company as large and old as OTTO had the guts and vision to invest in something so innovative which may, at first, bring so little concrete return.

I’ve also got to say I’m proud and excited to be a member of one of very few teams who can realise such a project today in Germany. It’s been a long time since I’ve seen anything this new, worked in such a close-knit team, and learned so much at work.

More about the OTTO Store

Originally published at mattbalara.com.

Schweden eröffnet Botschaft in Second Life (Ausriss aus der FTD)
Woran erkennt man, dass ein Thema wirklich etabliert ist? Wenn darüber im Politikteil berichtet wird. So geschehen heute in der FTD. Die schwedische Botschaft in Second Life steht neben dem Fünfspalter zum Thema Mindestlöhne.

Reinhard Pöllath
Die FTD portraitiert heute unseren Aufsichtsratsschef Reinhard Pöllath:

Der Mann ist mit Wonne unscheinbar. Statt Edelledertasche oder Metallrollkoffer nimmt er für kurze Geschäftsreisen meist nur einen etwas größeren Rucksack mit. Jetzt ist der Tchibo-Aufsichtsratschef als Berater der Eignerfamilie Herz wichtiger denn je.

Das manager magazin hatte den Mitgründer und Partner der Sozietät Pöllath + Partner vor dreieinhalb Jahren übrigens als säuselnden Schlichter tituliert.

Die rund 37 Mio. Unique Visitors auf verschiedenen Websites unserer Kunden behalten ändern ihre Browservorlieben: Im letzten Quartal '06 lag der Internet Explorer 6.0 mit einem Anteil von 57% klar vorn in der Gunst der User; die 7.0 Version nutzten nur rund 7%. Der Herausforderer Firefox liegt mittlerweile bei rund 26%.
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Zugegeben, das macht 'unsere' Nutzer nicht wirklich einzigartig. Bei genauer Betrachtung zweier unterschiedlicher Kunden scheint die IE6 Übermacht in der Firefox-Hochburg Europa bald gebrochen.

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Beim Kunden A hat Firefox (grüne Line) mit einem Anteil von über 40% bereits vor Weihnachten den IE 6 (rote Linie) auf Platz zwei verwiesen. Ein ähnlicher Trend ist auch bei einem anderen Kunden B zu beobachten. Die Entwicklung zeigt aber auch, dass sich Bill Gates nicht so einfach schlagen lässt und mit dem Internet Explorer 7.0 (gelbe Linie) verlorene Marktanteile kompensieren konnte. Ist die Treue zu Microsoft beständig oder wechselt die Internetgemeinde nach einigen Tagen mit dem IE 7.0 zum Firefox? Hier ist Raum für weitere Beiträge, Wünsche und aktive (An-)Teilnahme!

Der OTTO Store auf otto.de
Der größte Launch aller Zeiten war gestern. Jetzt kommt die spannendste Anwendung, die es für Windows Vista bis jetzt gibt.

Der OTTO-Store ist eines der Top-10-Strategieprojekte, mit denen zum Launch von Microsoft Windows Vista Anwendungsbeispiele demonstriert werden. Er wurde von OTTO in Zusammenarbeit mit den SinnerSchrader Studios realisiert, die als Kreativagentur auf den Bereich Digitale Medien spezialisiert sind.

Aus der Pressemitteilung der OTTO Group

Pressebild OTTO

Pressebild OTTO

Der OTTO Store hat es mit Windows Vista übrigens bis in die Tagesthemen geschafft (ab 2:40 Inzwischen ist der Vista-Beitrag nicht mehr online - auch ein bemerkenswerter Vorgang übrigens).

Tagesthemen vom 29.01.2007 im Windows Media Player

Besonders nett, wie Tom Buhrow fast den Moderationsgag versemmelt... public-beta.com schreibt:

OTTO hat es tatsächlich geschafft, den ganz dicken E-Commerce Knaller für 2007 auszulegen. Nach der Social Commerce Euphorie in 2006 schlagen die Großen jetzt mit schweren Geschützen zurück.

Und Chairman Bill William Henry Gates III, der immer noch aussieht wie gerade frisch von der Uni, war gestern bei Jon Stewart in der Daily Show:

Mehr zum OTTO Store bei ibusiness, bei Matt Balara, der am Projekt mitgearbeitet hat, und bei André Schuster, der gern am Projekt mitgearbeitet hätte.

Kaispeicher B (Foto: Elbe&Flut)

Hamburg, 3. Mai 2007, Kaispeicher B: next07. Inspiration und Interaktion.

Mehr dazu demnächst. Bis dahin bitte anschauen, wie es im vorigen Jahr war.

Deutscher Handels-Werbekongress 2007: New Communication - Handelswerbung im digitalen Zeitalter!

Diese Frage - längst nicht mehr rein akademisch, aber dafür rhetorisch - hat inzwischen auch die Handelswerbung erreicht. Auf dem Deutschen Handels-Werbekongress 2007 beschäftigt sich damit ein Medien-Gipfel auf prominentem Platz am ersten Kongressvormittag.

Die Keynote ("Zukunft Digitalisierung! – Haben klassische Medien ausgedient? Kommunikation in der Ökonomie der Peer Production") hält Miriam Meckel, Professorin für Corporate Communication und Direktorin des Institutes für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Hochschule St. Gallen. Danach folgt ein Impulsreferat von Matthias Schrader zum Thema "Retail Advertising in the digital age – Wie wird die Handelskommunikation von morgen aussehen? Wird Web 2.0 die Handelskommunikation verändern?". Anschließend diskutiert eine hochkarätig besetzte "Top-Medienrunde" über diese Thesen.

Termin: 14. und 15. Februar. Ort: Wiesbaden. Mehr zum Programm hier.

Und zwar über Web 2.0. So schreibt Thomas Mader in einem Kommentar ("Die Macht der Veränderung") für die morgige Ausgabe:

Das Flugzeug als Massentransportmittel hat der Globalisierung den entscheidenden Stoß gegeben, doch erst mit dem Internet ergreift eine ungeheure Beschleunigung unser Leben, sie ist längst nicht mehr nur virtuell. Die Chance und der Druck, immer informiert und erreichbar zu sein, haben zugenommen. Aber das wirklich Neue am neuen Internet ist die Chance der Teilhabe. Das Web 2.0 ist ein Mitmach-Netz.

Die Version 2.0 fasst Entwicklungen und Innovationen zusammen, die sich durchgesetzt haben seit dem wirtschaftlich und psychologisch tiefen Fall der Internet-Wirtschaft in 2001. In seiner Anfangsphase war das Netz vor allem ein darstellendes Medium. Doch mittlerweile reagieren Internetseiten wie richtige Programme. Und viele kann man gar mitgestalten. Die Wichtigste: In "Communitys" finden Menschen Gleichgesinnte oder Diskussionsgegner, Geschäftspartner oder ähnlich Kaufende.

Diese "Gemeinden" sind, wie jeder Ballungsraum, wirtschaftlich ungemein interessant. Denn Nutzer sind potenzielle Kunden - und Mitarbeiter. Die so genannten "Nutzergenerierten Inhalte" sind Informationswaren, die der Kunde freiwillig und umsonst erstellt. Er schreibt Lexikon-Einträge bei Wikipedia oder macht als Leserreporter Fotos für seine Zeitung. Auch das ist wahr: Die Sozialarbeit im Netz führt zu einem Wertverlust der Arbeit in der realen Welt.

Die WAZ startet eine Serie, mit der "die Facetten dieser digitalen Revolution beleuchtet werden" sollen. Vorboten von Westeins?

Torsten Ahlers (Foto: AOL)
Nach Charles Fränkl hat jetzt auch Torsten Ahlers sein eigenes Blog. Und da heute das manager magazin in der Post war, auch gleich ein veritables Thema.

Onlinewerbung und E-Commerce wachsen weiterhin kräftig. Soviel steht fest. In den letzten Wochen sind einige Zahlen auf den unbedarften Beobachter eingeprasselt, die ein reichlich verwirrendes Bild hinterlassen. Sortieren wir mal.

Onlinewerbung

Es begann mit einer Meldung des Bitkom, die der klassischen Werbung im Internet für 2006 ein Wachstum von 45 Prozent (schön) auf rund 480 Millionen Euro (zu wenig) attestierte. Der Onlinevermarkterkreis (OVK) hielt sofort zwei Tage später dagegen und wies auf seine September-Prognose hin, die für 2006 bereits 785 Millionen Euro klassische Online-Werbung erwarten ließ.

Inzwischen hat der OVK diese Zahl noch einmal nach oben korrigiert: 903 Millionen Euro seien es tatsächlich gewesen. Die Basis für diese Einschätzung sind die Zahlen von Nielsen Media Research [PDF]. Nielsen hat Bruttowerbeaufwendungen von 692 Mio. Euro ermittelt, der OVK schlägt da noch etwas auf.

Für Suchwortvermarktung (Prognose: 710 Mio.) und Affiliatemarketing (155 Mio.) gibt es noch keine neuen Zahlen. Die drei Segmente addierten sich in der September-Prognose bereits auf 1,65 Milliarden Euro. Die Gesamtumsätze mit Onlinewerbung und die erste Prognose für 2007 sollen bei der Jahrespressekonferenz des BVDW am 15. März auf der CeBIT auf den Tisch gelegt werden.

Den Hintergrund der niedrigeren Bitkom-Zahlen beleuchtet Value Mountain.

E-Commerce

Hier ist die Lage umgekehrt. Traditionell gibt der Bitkom für den E-Commerce-Umsatz vergleichsweise hohe Zahlen an. 46 Milliarden Euro seien es 2006 gewesen, lautet die jüngste Meldung. Das ist ein Plus von 44 Prozent. Für 2010 werden 145 Milliarden Euro prognostiziert, das wären durchschnittlich 33 Prozent Wachstum pro Jahr.

Zurückhaltung übt dagegen der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE), der im November 2006 an seiner im Vorjahr abgegebenen Prognose festhielt und 16,3 Milliarden Euro E-Commerce-Umsatz für 2006 erwartete, davon 4,1 Mrd. im Weihnachtsgeschäft (November/Dezember). Für 2007 peilt der HDE 18,3 Mrd. an.

Noch darunter liegen die Zahlen des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh). Der Online-Umsatz mit Waren - ein Teilsegment des E-Commerce - lag danach 2006 erstmals über 10 Milliarden Euro. Dazu kommen jedoch die Umsätze mit Dienstleistungen, für die der bvh keine Angaben macht - ist ja auch nicht sein Geschäft.

Für diese großen Unterschiede habe ich bislang keine plausible Erklärung. Warum die bvh-Zahlen so niedrig sind, hat Jochen Krisch im vergangenen Sommer in zwei Beiträgen erläutert.

s2analyse.png

Neulich beim Espresso haben mein Kollege Björn Siegfried und ich uns mal Gedanken über die Zukunft der integrierten Onlinekanalsteuerung gemacht, dabei haben wir uns u.a. folgende Fragen gestellt, die ich mal weitergeben möchte:

  1. Was wäre, wenn man jede - wirklich jede - Aktion bzw. Mausbewegung im Browser jedes einzelnen Benutzers in Echtzeit messen könnte?
  2. Was wäre, wenn man diese daraus resultierenden Erkenntnisse mit Erkenntnissen anderer Kundenkontaktpunkte (z.B. Callcenter oder stationärer Handel) kombinieren würde, um ein ganzheitliches und präzises Bild der Kunden zu bekommen?
  3. Was wäre, wenn man genau wüsste, was die Kunden online tun und diese Erkenntnisse mittels einer integrierten BI-Platform reporten, veredeln und über alle Kanäle nutzen würden?

Die Beantwortung dieser Fragen erfordert aus unserer Sicht mehr als nur eine einfache Web-Analyse/Controlling Lösung, sie erfordert eine Multi Channel Customer Intelligence Lösung!

Noch Fragen?

Amazon-Empfehlungen (Ausriss von Read/WriteWeb)

Read/WriteWeb hat ein exzellentes Stück, dessen Überschrift fast alles sagt: The New Face of Amazon - Tags, Ajax, Plogs & Wikis. Ja, richtig gehört: Amazon.com hat

  • Tags
  • Ajax
  • Plogs und
  • Wikis.

Und, welche Überraschung, die Wall Street ist nicht begeistert.

iBusiness-Urgestein Joachim Graf sucht in seiner Eigenschaft als Juror für den Award "Onlineshop des Jahres" auszeichnungswürdige Vorschläge. Außergewöhnlich gute Onlineshops bitte per Mail einreichen oder bei iBusiness in den Kommentaren hinterlassen. Im vergangenen Jahr Im vergangenen Jahr gewann übrigens otto.de lenscare.de.

Google-Anzeige für berndkolb.com

Bernd Kolb, bis gestern noch Vorstand für Innovation bei T-Com und T-Online, wirbt heute schon mit Google-Anzeigen für seine neue Firma BerndKolb.com GmbH. Deren Geschäft ist "Beratung für innovatives Marketing und neue Medienformen", aktuelles Projekt der Umbau eines historischen Stadtpalastes in Marrakesch zu einem "Future Lab, Thinktank und Wellness-Hotel".

Sozusagen das Grömitz von Bernd Kolb.

Horst Schlämmer (Foto: horstschlaemmer.tv)

Horst Schlämmer bloggt vloggt lässt videobloggen hat jetzt ein Blog.

Im Gegensatz zu anderen fiktiven Figuren Dort greift Hape Kerkeling hier nicht auch selbst in die Tasten. Das Den Rest erledigt die Branded-Entertainment-Agentur special key für ihn.

Das Schlämmerblog soll nach meinem Kenntnisstand nächste Woche den Tarnkappenmodus verlassen. Auf der offiziellen Website von Horst Schlämmer ist jedoch schon jetzt ein Störer mit Link zu sehen.

Erste Vermutungen in der Presse und einschlägigen Blogs kreisen um eine Viralmarketingaktion für einen Automobilkonzern, der derzeit in Grevenbroich einen Werbespot drehen lasse.

Heute treffen sich die Aktionäre der SinnerSchrader Aktiengesellschaft zum alljährlichen Hochamt Familientag zur jährlichen Hauptversammlung. Der Tagungsort ist diesmal die Fabrik in Ottensen. Mehr dazu später.

Das Kontrastprogramm dazu geht heute in München zuende. Die beste Berichterstattung über Burdas Digital, Life, Design leistet eindeutig Bruno Giussani in seinem Blog Lunch over IP.

Zurück nach Hamburg. Jetzt spricht Person Wilm Diedrich Müller und begründet seine Gegenanträge [PDF]. Anders als die Vorredner erhält er keinen Applaus aus dem Auditorium.

Felix Schwenzel schreibt wirres.net aus München. Christian Stöcker von Spiegel Online sieht dort Techno-Humanisten am Werk. Und Thomas Cloer von der Computerwoche geht nach Hause.

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Apple verzichtet auf Mavens, diagnostiziert nebenan der Kollege Themenblogger. Ich bin anderer Meinung.

Zwar hat Apple "Computer" aus dem Firmennamen gestrichen. Aber trotzdem werden sie weiterhin produziert (auch wenn hartgesottene Mac-Mavens um die "beste Arbeitsumgebung, die man heute haben kann" fürchten).

Nein, es geht bei Apple nicht um "Lifestyle-Gadgets". Jedenfalls nicht vorrangig. Apple repariert nacheinander die kaputten Zweige der Unterhaltungs- und Kommunikationsindustrie.

  1. Der iPod hat den von der Musikindustrie sorgfältig verschlungenen Gordischen Knoten des digitalen Musikvertriebs zerschlagen. Zwar sind damit noch lange nicht alle Probleme gelöst, aber immerhin kann man jetzt Musik im Netz kaufen und auf Silberscheiben brennen - vorher fast ein Ding der Unmöglichkeit.
  2. Das iPhone hat ein ähnliches Ziel für die Mobilfunkindustrie. Kein anderes Gerät ist so kaputt wie das Mobiltelefon - und gleichzeitig so sehr mit dem täglichen Leben verflochten.
  3. Apple TV wird für digitales Fernsehen, IPTV und Breitbandinternet, was iTunes für Musik war.

Wer das nicht glauben mag, lese diesen anregenden Artikel in der E-Commerce Times. Wir sprechen uns 2009 wieder.

Apple TV zeigt ganz nebenbei auch die künftige Markenstrategie von Apple: Die Dachmarke wird wieder zur Produktmarke. Freuen wir uns auf Apple Books, Apple Player, Apple Phones und Apple TV.

Noch ein Blick auf den Pegel St. Pauli: Sah nicht dramatisch aus. Der Höchststand lag gegen Mitternacht bei etwa 8,60 Meter, also 3,60 Meter über Normalnull oder 1,50 Meter über dem mittleren Hochwasser.
Pegel St. Pauli (Quelle: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

Wirklich ungewöhnlich waren die warmen Temperaturen. Sturmfluten bei zweistelligen Plusgraden kannte ich bisher nur im Oktober. Im Januar ist es sonst bei Sturm eher kalt. Hinter der Kaltfront von Kyrill hat es sich zwar abgekühlt, aber kalt ist es nicht direkt.

Der Regen hat nachgelassen, der Wind etwas zugelegt. Aha, gerade sehe ich, dass es jetzt auch wieder regnet. Thomas Knüwer sammelt Orkankommentare ein. Zum Thema Sturmflut gibt es bei Spiegel Online schon wieder eine halbe Entwarnung.

15.21 Uhr
Es ist relativ dunkel für die Uhrzeit, auch zu dieser Jahreszeit. Sonst alles im grünen Bereich. Bis auf die schwachbrüstige Website des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie.

15.35 Uhr
Die Sturmflutwarnung des Bundesamts mit der überforderten Webpräsenz von heute früh besagt dies:

Für die deutsche Nordseeküste besteht
die Gefahr einer schweren Sturmflut
In der Nacht von Donnerstag zu Freitag wird das Hochwasser an der ostfriesischen Küste und im Wesergebiet
2,5 bis 3 m höher;
an der nordfriesischen Küste und im Elbegebiet
3 bis 3,5 m höher als das mittlere Hochwasser eintreten.

Das mittlere Hochwasser liegt am Pegel St. Pauli bei 7,09 Meter. Normalnull sind hier genau 5 Meter. Das mittlere Hochwasser – es tritt täglich zweimal auf, da steht dann nix unter Wasser – läuft also 2,09 Meter hoch auf.

Für die kommende Nacht werden nun Wasserstände von 5,09 bis 5,59 Meter über Normalnull erwartet. Die Deichlinie liegt in Hamburg bei 7,20 Meter – da wäre dann noch ziemlich viel Luft. Bis 2010 soll übrigens, schreibt die Wikipedia, durchgängig eine Mindesthöhe von 8,50 Meter – in Einzelfällen bis 9,00 Meter – erreicht sein.

Die Flut von 1962 lief am Pegel von St. Pauli auf die bis dahin nie zuvor gemessene Höhe von 5,70 Meter über Normalnull auf – ein Wert, der heute wieder erreicht werden könnte. Am 3. Januar 1976 allerdings stand das Wasser bei 6,45 Meter.

15.45 Uhr
Kräftiger Regen, sehr dunkle Wolken. Wind.

15.48 Uhr
Windstärken von 120 km/h sind übrigens nichts Katastrophales nicht das Maximum. 1962 wehte der Wind in Orkanböhen mit bis zu 200 km/h. Sagt jedenfalls die Wikipedia.

15.51 Uhr
Es blitzt und donnert.

16.14 Uhr
Der Spiegel-Ticker berichtet von Wind bis 191 km/h.

16.39 Uhr
Fensterblick auf den Fischmarkt in Hamburg-Altona
Live-Bild vom Fischmarkt. Die van der Zalm GmbH macht's möglich. (Deren Webcamuhr geht vor.)

18.20 Uhr
Wind und Regen. Die Verkehrslage sieht nicht gut aus. Ich fahr dann mal besser nach Hause.

18.22 Uhr
Jetzt jault erstmals der Wind.

21.22 Uhr
Die Heimfahrt war dann relativ ruhig, wenig Verkehr auf den Straßen und etwas Regen und Wind. Kurz vor der Hamburger Stadtgrenze begann ein heftiges Schauer mit entsprechenden Böen, aber auch das ging vorbei. Die Elbe stand etwa auf Hochwasserniveau, allerdings sollte sie jetzt ja eigentlich ablaufen und kurz vor Mitternacht den Niedrigwasserstand erreichen.

Hier draußen, westlich vor der Stadt, pfeift der Wind ordentlich um die Häuser. Die Straßen sind noch leerer als sonst. Vor etwa einer halben Stunde ging ein heftiges Hagelschauer mit kräftigem Wind nieder. Danach hat sich das Wetter wieder beruhigt.

Die Website des BSH ist wieder da. Die Sturmflut wird jetzt nur noch mit 2,50 Meter über dem mittleren Hochwasser prognostiziert. Der Sturm bläst nicht aus Nordwest, sondern eher aus West bis Südwest. Für die Elbmündung und die Unterelbe bis Hamburg würde Nordwestwind die Sturmflut verstärken.
Pegel St. Pauli (Quelle: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

Am Pegel St. Pauli ist jetzt gut zu sehen, dass das Wasser nicht abläuft. Die nächste Flut nach Mitternacht wird sich also sozusagen über das stehengebliebene Wasser der letzten Flut schieben. Um 4.24 Uhr wäre planmäßig der höchste Stand am Pegel St. Pauli zu erwarten.

22.22 Uhr
Alles ruhig. Nur gelegentlich brausen noch ein paar eilige Luftmassen vorbei. So wie es aussieht war das wohl Kyrill. Die nächsten Tiefdruckgebiete heißen Lancelot und Malte.

22.44 Uhr
Um 22.22 Uhr war in St. Pauli schon wieder der Stand des Nachmittagshochwassers erreicht, etliche Stunden zu früh. Mal sehen, wie hoch das Wasser in den nächsten Stunden aufläuft.

Wird fortgesetzt.

Ganz Deutschland wartet auf den Orkan. Der Hohepriester der Metakritik sorgt sich um uns, ganz Hamburg und halb Norddeutschland. Aber mehr als etwas Regen und Wind ist nicht. Bis jetzt. Abwarten.

Gute Frage!

An der Blogbar nimmt der notorische Vielschreiber aus Seehofers Heimat das jüngste Produkt aus dem Muppets Laboratorium Holtzbrinck E-Lab auseinander. (E-Labs kommen übrigens auch wieder - jeder muss jetzt dringend eines haben!) Die abgeschriebenen Pressetexte journalistischen Qualitätsprodukte entsprechenden Meldungen dazu finden sich bei Golem und Heise.

dieapothekenhelfer.de

Nicht mehr ganz so neu, sondern schon im November gestartet sind die apothekenhelfer, ein guenstiger.de für Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und Pflegeprodukte. Am häufigsten werden dort Jojobasamenkapseln gesucht, gefolgt von Aspirin Plus C, dessen Preisspanne immerhin von 4,33 bis 7,69 Euro reicht, natürlich plus Versandkosten. Da ist die Fischmarkt-Apotheke wahrscheinlich günstiger.

Das E-Business Weblog (Seitenkopf)

Wieder da ist broadshore.com wavelayer.com. Dafür müssen wir uns vom E-Business Weblog verabschieden. Aus der Feder von Martin Röll hat auch der Fischmarkt unzählige Anregungen erhalten. Vielen Dank dafür!

Wo finden sich bei TUI.com kleine Preziosen wie diese?

Traumstrände auch in Europa? Weiß, kilometerlang und menschenleer. Fuerteventura, die Insel des ewigen Sommers, lädt ein zum einsamen Tagträumen im Sonnenschein bei steter Brise.

Wir marschieren barfuss Kilometer um Kilometer, bloß weg von Jandia, der Bauruine im Süden, hin zur unberührten Küstenlinie, wo Sand und Meer sich unbeobachtet küssen. Da sehen wir den idealen Ort des Verweilens, eine runde heimelige Felsenburg, fast so wie die Sandburgen an der Nordsee, drei Meter im Durchmesser, ein niedriges verwittertes Mäuerchen aus lose aufeinander geschichteten Steinen.

Super, sagt meine Frau, idealer Wind- und Blickschutz. Sogar einen kleinen Eingang gibt es. Aber: der ist versperrt mit einem Brett. Darauf steht mit Lippenstift geschrieben. „Reserviert bis 27.1. von Familie Haferkorn aus Gütersloh.“

Die Antwort steht im Themenblog.

Beispielfolie von Matthias Schrader zum Kongress Online-Handel 2007

Voll des Lobes ist Matthias Schrader vom Kongress Online-Handel 2007 zurückgekehrt. Die von ihm moderierte Session ("Web 2.0 - Der Turbo für den Online-Handel?") sei wirklich sehenswert gewesen, die Co-Referenten Andreas Milles/Spreadshirt und Markus Krechting/neckermann.de absolut überzeugend.

An die Session schloss sich eine spannende Diskussion auf dem Zukunftspanel an. In der vertrat Matthias Schrader die These, dass den Infrastrukturthemen die ganz große Zukunft beschieden sei. Beispiele: Google und das Betriebssystem der Werbung, Amazon als Infrastruktur- und Logistikbetreiber für Versandhandel sowie Ebay mit Paypal und Skype als Plattform für den Handel zwischen Konsumenten.

Wie gewohnt hier die Schraderschen Folien [Quicktime, 102 MB].

WP_S2A.jpg Werbeerfolgskontrolle ist heute wichtigstes Instrument bei der Ausrichtung und Optimierung des Online-Marketings und sämtlicher anderer Marketingmaßnahmen. Messen, Analysieren und Regeln von Online-Marketing-Aktivitäten hat sich inzwischen als echter Geschäftsprozess etabliert. Dieser Marketing-Optimierungsprozess wird heute durch moderne Tools unterstützt.

Analyse erweitert dabei das Kundenverständnis mit kontext-spezifischen Einblicken. Sie ermöglicht es gewissermaßen erst, Marketing mit Nutzer-Daten zu machen.
Die Palette der Web-Analyse-Anbieter ist groß, gerade bei den marktbeherrschenden Web-Analyse-Systemen auf ASP-Basis. Noch größer ist die Bandbreite an Funktionalität und fast unüberschaubar ist die Preisgestaltung der Anbieter.

SinnerSchrader Analyse zeigt in seinem aktuellen Whitepaper verborgene Kostentreiber in der Web-Analyse auf und gibt praktische Tipps für die Verhandlungen mit den Anbietern.

Bereits zum 40. Mal fand die Hawaii International Conference on System Sciences (HICSS) statt, die durch den Termin im Januar in der Community besonders beliebt ist. Mit insgesamt über 450 Vorträgen in zehn Tracks zählt sie zu den größten ihrer Art.

In einer entspannten Atmosphäre (Hawaii-Hemden statt Krawatten) werden aktuelle Themen und Forschungsergebnisse unter anderem aus den Bereichen Electronic Government, Knowledge Management, Software-Technologie, Digital Economy, Digital Media und Decision Technologies diskutiert.

Der Mini-Track „Competitive Strategy, Economics and IS” überzeugte einmal mehr durch hochkarätige Redner. So erklärte Eric K. Clemons (Wharton School of Business) eindrucksvoll, warum sich im letzten Jahr der Absatz auf eBay deutlich verlangsamte und insgesamt derzeit langsamer wächst als andere Bereich im E-Commerce:

Bereits seit dem 16. Jahrhundert (Greshamsches Gesetz) ist bekannt, dass gefälschte Münzen oder Münzen aus unedlem Material entsprechende Münzen aus edlem Metall aus dem Umlauf drängen. Man stelle sich vor, man habe zwei Münzen mit gleichem Nennwert, eine davon hat allerdings keinen Materialwert, während die andere Münze aus edlem Metall besteht. Mit welcher Münze würde man bezahlen?

Entsprechend kann diese Überlegung auch auf andere Märkte übertragen werden: Angenommen in einem Markt gibt es Fälschungen bzw. Güter in schlechtem Zustand und der Käufer kann sich ex ante nicht von der Qualität überzeugen. Demnach wird der Käufer vorsichtiger bieten und der Verkäufer muss einen Abschlag einräumen.

Ein Verkäufer mit einem Gut, das qualitativ hochwertiger als der Durchschnitt ist, wird allerdings diesen Abschlag nicht akzeptieren und wird das Gut nicht auf diesem Markt mit Informationsasymmetrie anbieten. Dadurch sinkt die durchschnittliche Qualität noch weiter, der Abschlag wird noch größer und so ergibt sich ein Teufelskreis. Mathematisch wurde dieser Effekt erstmal von Akerlof in seiner Arbeit „The Market for Lemons: Quality Uncertainty and the Market Mechanism“ bewiesen, der für seine Arbeit 2001 auch schließlich den Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften erhielt.

Falls der Marktbetreiber keine entsprechenden Änderungen am Marktmechanismus vornimmt, kann dieser Effekt Märkte zum Kollabieren bringen. Im Jahr 2004 waren bei eBay 74% der angebotenen „Tiffany“-Produkte Fälschungen (siehe NYT). Mittlerweile gehen Schätzungen von über 90% aus, da kaum ein Verkäufer mehr auf eBay seine echten Tiffany-Produkten anbietet, da er einen erheblichen Preisabschlag hinnehmen müsste.

Auch mein Vortrag beschäftigte sich mich mit Betrug im Internet und zwar mit der Frage, welche Determinanten die Weitergabe von Falschinformationen in virtuellen Communities bestimmen. Der Beitrag und die Vortragsfolien stehen zum Download bereit. Eine politisch unkorrekte Erkenntnis bleibt besonders im Gedächtnis: Männer lügen im Internet signifikant mehr als Frauen.

In diesem Sinne kann ich auch getrost sagen, dass ich jede Session besucht habe, keine freie Minute hatte und die folgenden Fotos ein Kollege gemacht hat ;)

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Christian Gummig (li.) und Jens Kliever

Christian Gummig und Jens Kliever haben targa.tv gestartet. Ihr neues Unternehmen produziert transaktionsorientierte digitale TV-Formate, vulgo Verkaufssendungen für die digitale Breitbandwelt, eine Kombination von Teleshopping und E-Commerce.

Die beiden Gründer gehen mit drei spannenden Thesen an den Markt, die wohl ganz nach dem Geschmack von Jochen Krisch sein dürften:

  1. Das Breitband-Internet wird zum Bewegtbild-Internet - und aus statischer Präsentation wird Dynamik.
  2. E-Commerce wird zum TV-Commerce - weil bewegte Bilder und bewegende Moderatoren besser verkaufen.
  3. TV-Commerce wird zum Spartenprogramm - mit den richtigen Produkten für klar definierte Zielgruppen.

Christian Gummig, der Mann mit der markanten Holger-Jung-Frisur, ist ein alter Bekannter. Bei Me, Myself & Eye (MME) baute er seinerzeit die Agenturtochter mme|cc: auf. Später war er bei AOL und der T-Com tätig.

SinnerSchrader wird mit targa.tv zusammenarbeiten. Denn was wären digitale TV-Formate ohne die nötige Infastruktur für den Verkauf via Web?

Podcastra
André und Matt machen ernst werden seriös starten Podcastra neu und dürfen jetzt auch auf den Fischmarkt haben mir deshalb gestattet, hier darauf hinzuweisen.

Kein Relaunch ohne Verluste: Die Ausgaben 1 bis 48 sind nicht mehr online. Von jetzt an wird, nomen non est omen, bei Podcastra Wein getrunken.

Der überflutete Fischmarkt
Völlig entgangen ist mir im ganzen Trubel, dass heute - zum zweiten Mal in diesem Winter - der Fischmarkt überflutet war.

Foto: Spiegel Online/AP

Am letzten Tag des Jahres 2006 starb ein Netzwerker, PR-Mann und Journalist, den in der interaktiven Szene vermutlich nur wenige kennen. Ich für meinen Teil habe ihn vor knapp zehn Jahren kennengelernt, als ich bei text intern als Redakteur anfing. Damals war er jenseits der 70 und nicht mehr häufig im Büro, las aber weiterhin jede Zeile, bevor sie in Druck ging.

Ein Nachruf bei text intern.

Torsten Ahlers (Foto: AOL)

Torsten Ahlers, so berichtet heute die FTD, wird Geschäftsführer der neuen AOL Deutschland Medien GmbH, die AOL.de betreibt. Charles Fränkl geht zu Hansenet, wo das von Telecom Italia übernommene Internetzugangsgeschäft gelandet ist.

Ahlers kommt aus dem Mediageschäft und kennt die deutsche Verlagslandschaft aus eigener Anschauung. Er war Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Tomorrow Focus Sales und dort für Erstellung und Vermarktung der Internetinhalte und Crossmedia-Angebote von Hubert Burda Media, Verlagsgruppe Milchstraße und MSN verantwortlich. Bei Gruner + Jahr (EMS) und Axel Springer hat er auch schon gearbeitet.

Das Mediageschäft - also der Verkauf von Werbeplätzen - ist für AOL künftig eine Frage von Sein oder Nichtsein. Denn AOL stellt sich wie RTL oder ProSiebenSat.1 auf, als werbefinanziertes Vollprogramm im Web.

re:publica:

Für den Terminkalender: Vom 11. bis 13. April veranstalten Spreeblick und newthinking communications die re:publica 2006 2007. Und irgendwie hängt auch noch netzpolitik.org mit drin.

Soziale Netzwerke, Blogs, Podcasts, Videocasts, Online- und Offline-Communities und -Services - all diese Aspekte werden bei der re:publica ebenso umfassend zur Sprache kommen wie Hintergründe, die Philosophie, die Prinzipien, die rechtlichen Grundlagen der sozialen (R)evolution im Netz.

So eine Art Digital Lifestyle Day von unten? Bisschen Barcamp, bisschen Konferenz, Kultur und Politik? Ich bin gespannt. [via Oliver Gassner]

In eigener Sache (auch unter dem Namen next07 bekannt) liegen wir gerade in den letzten Zügen vor der Ankündigung. Alles - Termin, Redner, Sponsoren etc. - hängt, das mussten wir in den letzten Monaten schmerzhaft lernen, am Veranstaltungsort.

Der war uns im letzten Jahr praktisch in den Schoß gefallen. Unser neues Büro steht, das war der Sinn der Übung, nicht mehr zur Hälfte leer...

Doch wenn jetzt nichts mehr schief geht, werden wir in Kürze einen wirklich genialen Ort (und damit Termin etc.) präsentieren können. Bitte am Draht bleiben.

Was StudiVZ teuer macht

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Heute ist StudiVZ der Aufmacher des FAZ-Feuilletons. Wer hätte das noch vor vier Wochen gedacht? Der Titel: Was StudiVZ teuer macht. Die Antwort steht im Themenblog.

Spiegel-Gespräch mit den MySpace-Gründern (Ausriss)

Die Beletage der meistbesuchten deutschen Websites fängt nach Ansicht des Spiegel offensichtlich bei Platz 15 an. Deshalb müssen sich die MySpace-Gründer Tom Anderson und Chris DeWolfe im Spiegel-Gespräch von Frank Hornig vorhalten lassen, dass MySpace in Deutschland erst auf Platz 16 steht (nachdem DeWolfe erwähnt hat, dass MySpace in .de nach drei Monaten bereits 2,5 Millionen Mitglieder hat).

Der Spiegel über MySpace

Hingegen berichtet Marcel Rosenbach, der zwei Spalten weiter rechts den Holtzbrinck-Manager Konstantin Urban zitiert, StudiVZ habe es "aus dem Nichts" schon "unter die Top 15 der meistbesuchten deutschen Seiten geschafft" - mit über einer Million Mitgliedern, also etwa halb so vielen wie de.MySpace.com.

Der Spiegel über StudiVZ

Spätestens die StudiVZ-Übernahme durch Holtzbrinck hat, soviel ist klar, das Thema Community auf die Agenda gesetzt. Zumindest in der Variante Bubble 2.0: letting the community do all the work while you collect the money.

Mehr zum Thema heute in der FAZ:

testeo.de

Testberichte sind eines der wenigen Themen, bei denen Webnutzer ihre Geldbörse zu zücken bereit sind. Das hat seinerzeit die Stiftung Warentest bewiesen. Die starke Marke "test" war dabei sicher nicht hinderlich.

Jetzt schickt sich testeo.de an, etwas Bewegung in diese Marktnische zu bringen. Das Verbraucherportal versammelt Produkttests aus klassischen E-Commerce-Bereichen wie Computer, Telekommunikation, Audio/Video/Foto, Haushaltselektronik, Auto, Sport oder Kosmetik und aggregiert zusätzliche Nutzerbewertungen.

Das gesamte Datenmaterial stammt von guenstiger.de und wird auf testeo.de ein zweites Mal verwertet. Torsten Schnoor, einer der Gründer und Geschäftsführer von guenstiger.de und nun testeo.de, sieht der Entwicklung deshalb gelassen entgegen:

Ich muss mit testeo.de nicht sofort Geld verdienen. Das Geschäftsmodell kenne ich noch nicht, es kann sich langsam entwickeln.

Die Redaktion fasst die Testberichte zusammen. Den Originaltext könnte es künftig gegen Bares über testeo.de geben, sofern die Verlage Interesse daran haben. Näher liegt die Zusammenarbeit mit Online-Shops, die testeo.de einfach einbauen können. Zu sehen ist das zum Beispiel schon bei ProMarkt:

testeo.de bei ProMarkt

Weitere gewichtige Partnerschaften sind in Vorbereitung. Torsten Schnoor gab neulich Stefan Wolk von shoppingzweinull.de ein Interview.

Die HSID Verlagsgesellschaft von Philipp Hartmann und Torsten Schnoor produziert neben guenstiger.de auch den Fachdienst Internethandel (und dessen Blog).

Broadshore ist offline (Textauszug)
Das verheißt nichts Gutes.


Auch mir eine tägliche Qual - und ein Quell der Freude, wenn sie denn erst erledigt ist. Spreeblick glossiert treffend:

Um den Kick noch zu erhöhen, empfehle ich als Geniesser das Hinauszögern des Ausfüllens. Man fühlt sich wie ein Tatort-Kommissar, wenn man sich sein eigenes Alibi aus Terminkalender, alten Mails, Dateiänderungsdaten und dem guten alten Fingersaugen zusammensetzen darf. „Was genau haben sie am 25.8. zwischen elf und einundzwanzig Uhr gemacht?“

Stundenerfassung 2.0 ist Mite. Was sonst noch zu sagen ist, sagt Spreeblick.

broadshore.png
Gestern als öffentliche Beta gestartet, heute auf dem Fischmarkt: Broadshore ist da. Der Web-Desktop (oder ist es ein ganzes Web-Betriebsystem?) kommt von ramraver interactive. Die visuelle Inspiration von MacOS X.

broadshore_taskleiste.png

Wichteln bei Ebay
Aber es funktioniert. Wenn Als Variante wie "Geburtstagsgeschenk" auch nicht im Sommer. [via Die wunderbare Welt von Isotopp via Frau Katze]


Kleiner Schreck in der Morgenstunde: Der Fischmarkt war heute früh komplett leer. Jedenfalls in der linken Spalte. Das lag an der Weihnachtspause und daran, dass auf der Startseite nur die Einträge der letzten sieben Tage angezeigt wurden.

Das neue Jahr kann nicht ohne unsere beiden Stammthemen beginnen: E-Commerce und Web 2.0. Der Kongress Online-Handel 2007 ("Kick-Off 2007 für eine Branche im Aufbruch") kommt an dieser Themenkombination auch nicht vorbei.

Am 16. Januar, dem ersten Kongresstag, hat Matthias Schrader den Vorsitz einer Session mit dem Titel "Web 2.0 - Der Turbo für den Online Handel?". Nach seinem Einführungsreferat ("Web 2.0 – Wo liegt die Zukunft des Internet-Handels? Worauf setzen erfolgreiche Online Händler zukünftig?") spricht der alte Ami Andreas Milles über Markenführung im Web 2.0 am Beispiel von Spreadshirt, bevor schließlich Dr. Markus Krechting, Direktor Marketing & Neue Medien bei neckermann.de (noch KarstadtQuelle) seine Thesen zur Bedeutung und Entwicklung von Web 2.0 für den E-Commerce ("Vom Konsumenten zum Produzenten") vorträgt. Das weitere Kongressprogramm hier.

Und da wir gerade über Kongresse sprechen: Die Liste der Sprecher auf dem DLD sieht beeindruckend aus.

Digitaler Frischfisch

Der interaktive Konsument revolutioniert das Marketing. Ein Blog von SinnerSchrader.

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